Keine Aussicht auf Heilung...

dani, Thursday, 19.11.2009, 10:49 (vor 6118 Tagen)

Hallo,

ich bin neu hier:)

Ich wollte euch gerne um Rat fragen, weil ich langsam nicht mehr weiter weiß...

Meine Mutter hat seit 3 Jahren epileptische Anfälle, die aus dem Nichts gekommen sind (zumindest wurde bis jetzt keine Ursache gefunden).
Anfangs kamen die Anfälle alle 4 Monate...mittlerweile aber schon fast alle 3-4 Wochen. Die Abstände zwischen den Anfällen werden immer kürzer, obwohl sie schon seit Längerem ein Medikament (Lamotrigin) nimmt.
Dieses scheint aber nicht wirklich zu wirken.
Nach jedem Anfall wird die Dosis des Medikaments erhöht, der Abstand zwischen den Anfällen wird jedoch kleiner...in meinen Augen sehr paradox.
Bisher konnte kein Arzt sagen was der Auslöser für ihre Anfälle ist...eine Computer-Tomographie kann bei ihr leider auch nicht gemacht werden, da sie einen Herzschrittmacher und einen Defibrillator hat:(
Ihr letzter Anfall war vor einer Woche...zum Glück ist nichts passiert.
Nur ist aufgefallen, dass der Anfall wesentlich heftiger als sonst war und länger gedauert hat als normal...sehr beunruhigend.
Wir haben nun einen Termin im Epilepsiezentrum Erlangen beantragt und bekommen...allerdings erst im Mai 2010!!!
Das dauert ja noch ewig...
Die Ärzte haben uns letztens gesagt, dass es bei ihr keine große Chance auf Heilung gibt...und dass uns die Ärzte im Epilepsiezentrum auch nicht weiterhelfen könnten...und wenn ihre nächsten Anfälle wieder so lang andauern, dann sehen sie sowieso schwarz.

Ich finde diese Aussagen einfach zu hart...und ich kann einfach nicht akzeptieren, dass man ihr nicht helfen kann:(
Habt ihr vielleicht einen Rat für mich, was wir noch machen könnten?
Oder habt ihr Erfahrungen bezüglich meines Themas?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen...
Danke im Vorraus...

Keine Aussicht auf Heilung...

Green, Thursday, 19.11.2009, 11:03 (vor 6118 Tagen) @ dani

Hallo
wenn die Ärzte nichts wissen dann musst du auf diese Aussagen nix geben.
Ihr habt das Beste schon getan Euch einen Termin in einem Epilepsie Zentrum geholt.
Ansonsten gibt es noch Ärzte die auf Epilepsiem spezialiesirt sind vielleicht gehen die vernünftiger mit euch um.
Das beste ist du machst dich im Netz schlau was Epi ist und soweiter weil das was dich so hilflos macht ist Dein nicht wissen wo her auch.
Es gibt Selbsthilfegruppen und Epilepsieberatungstellen...die Adressen findest du hier im Netz.
Es gibt nicht immer einen Grund warum man Epilepsie hat das ist leider so das wird das damit umgehen zwar erleichtern...aber leider nicht immer gibt es halt einen Grund auch wenn es lächerlich für dich klingt so hat der eine grüne und der andere blau Augen aber so ist es halt.
Es gibt gute Chancen das Deiner Mutter geholfen wird Sie muss nur ordentlich mit Medikamenten ein gestellt werden.
Wenn Ärzte solche Aussagen machen frag Sie doch mal was Sie damit genau meinen und ob Sie das Ihrer Oma auch sagen würden......mit sowas habe ich gute Erfahrung gemacht.
Und Ärzte sind oft sehr hilflos und machen deswegen solche Sprüche die so weh tun.
Es hat nichts mit dir oder Deiner Mutter zutun das ist halt leider so.
Ich bin sicher Ihr werdet noch Ärzte finden mit denen Ihr zufrieden Seit den die gibt es auch.
Alles gute
Green

Keine Aussicht auf Heilung...

Anton, Thursday, 19.11.2009, 11:20 (vor 6118 Tagen) @ dani

Hallo Dani,

Green hat schon ein wahres Wort gesprochen. Leider fehlt es den Ärzten oft am nötigen Taktgefühl. Damit ihr die Zeit bis zum Termin im Epilepsie-Zentrum so gut wie möglich überbrücken könnt, stelle ich im Folgenden zwei Beträge ein. In dem einen geht es um die Verhaltensweisen des Patienten, um die Zahl der Anfälle so gering wie möglich zu halten. Im anschließenden Beitrag wird noch mal betont, dass nur Fachärzte für Epilepsie dem Anfallskranken eine Hilfe sein können. Ich wünsche Deiner Mutter gute Besserung.

Es grüßt dich herzlich
Anton

Wie kann ich die Zahl der Anfälle reduzieren und dabei dem Arzt und mir selbst helfen?
a) Die regelmäßige Medikamenteneinnahme ist das A und O einer erfolgreichen Therapie.
b) Eine Änderungen der Tabletteneinnahme sollten grundsätzlich nur in Absprache mit dem Neurologen erfolgen.
c) Abweichungen der Wirksamkeit durch Generika und/oder Re-Importe im Verhältnis zum Originalmedikament sollten unverzüglich dem Arzt mitgeteilt werden.
d) Ein Anfallskalender sollte sorgfältig geführt werden.
e) Von Angehörigen oder sonstigen Dritten sollte der Anfallsablauf genauestens aufgeschrieben werden. Anhand dieser Aufzeichnungen (u. U. auch Videoaufnahmen) sieht der Arzt, welcher Anfallstyp es ist und kann ihn dementsprechend besser therapieren.
f) Auf Alkohol sollte möglichst ganz verzichtet werden, ebenso auf Flackerlicht in der Diskothek.
g) Für den Schlaf gilt: Es darf nicht zum Schlafentzug kommen. Der Schlaf-/Wachrhythmus muss eingehalten werden.
h) Ein Besuch alle Vierteljahr beim Neurologen ist sinnvoll (Blutserumkontrolle und EEG-Messung).
i) Die Richtlinien „Epilepsie und Führerschein“ sollten beachtet werden.
j) Die Behandlung sollte nur durch einen Facharztes für Epilepsie erfolgen.

Sehr wichtig ist der Facharzt.

a) Der Neurologe kann der Ansprechpartner sein. Er hat Grundkenntnisse auf allen Gebieten der Neurologie. Er versteht zwar die Zusammenhänge zwischen den neurologischen Erkrankungen, Kenntnisse über das Fachwissen von Anfallsleiden hat er nur wenig. Er kann zwar das Krankheitsbild Epilepsie bestimmen, viel mehr aber nicht.

b) Neurologen mit Epilepsie-Zertifikat haben haben eine Zusatzausbildung für Epilepsie. Oft haben sie als Arzt in Epilepsie-Ambulanzen oder Epilepsie-Zentren ihre Arbeit versehen. Sie verfügen über Grundkenntnisse der Epileptologie.

c) In den Epilepsie-Ambulanzen finden wir Neurologen mit Epilepsie-Zertifikat und Epileptologen. Sie arbeiten im Team und tauschen sich aus. Den Vorteil haben die Patienten.

d) Die Epilepsie-Zentren zählen schlichtweg zu den besten Kliniken für Anfallskranke. Dort haben es die Ärzte, überwiegend Epileptologen, täglich mit Epilepsie-Kranken zu tun. Sie sind fit auf allen Gebieten dieses Krankheitsbildes und auch in der Lage, andere Fachrichtungen mit einzubeziehen.

Gute Fachärzte, egal ob Frauenärzte oder Epileptologen, arbeiten interdisziplinär, sie kennen die Wechselwirkungen zwischen Antikonvulsiva und Verhütungsmitteln. Sie wissen außerdem Bescheid über das Thema Schwangerschaft und Antikonvulsiva.

„Die operative Therapie“

Sollte trotz aller Versuche, die medikamentöse Therapie nicht zum gewünschten Erfolg führen, ist bei einigen Anfallsarten ein epilepsiechirurgischer Eingriff möglich. Sofern Epileptologen ihn empfehlen, kann es zu einer Verbesserung bis hin zur Anfallsfreiheit kommen. Aukünfte dazu gibt das Internet, der behandelnde Neurologe und die Epilepsie-Zentren.

Keine Aussicht auf Heilung...

joeta, Thursday, 19.11.2009, 11:42 (vor 6118 Tagen) @ dani

hallo,die vorredner habe in allen punkten recht.ich selbst war anfang meiner epi.in der jugendzeit auch bei einem neurologen in behandlung.er kennt sich nicht so richtig mit der epi. aus und verschrieb mir am anfang medikamente die am anfang besserung eindrehten liesen.als immer mehr anfälle auftraten wußte sie auch nicht mehr weiter.aber sie sagte wir schaffen das schon.was war,es wurde noch schlimmer.durch die empfehlung von meinem neuen hausartzt kam ich dann nach bonn wo durch mehrere medikamentenversuche die anfälle zwar weniger auftraten aber es waren immer noch 5-6 im monat.sie hielten immer länger an.am 27.08.2004 wurde mir die elktroten ins gehirn eingepflanzt um die richtige stelle herauszufinden wo die anfälle ausgelöst werden.bis jetzt hatte ich seid dem zwei anfälle.also hat sich doch gelohnt.der eine da ich an einer studie teilnahm.der zweite kann ich mir nicht so richtig erklären,glaube es lag an stress und zuwenig schlaf.dies tritt auch auf wenn man in drei schichten arbeiten(was ich jetzt nicht mehr machen)und gleichzeitig ein haus am bauen ist.
ich versuche jetzt alles etwas ruhiger anzugehen.
gruß joeta

Keine Aussicht auf Heilung...

dannie89 ⌂, Bayern, Thursday, 19.11.2009, 12:41 (vor 6118 Tagen) @ dani

Hallo dani
ich würde dir raten auch einen Termin in bielefeld zu machen weil es europa weit die beste ist (hab ich gehört) ich gehe auch bald dort hin ich nehme auch lamotrigin und mir hilft es jedoch ist jeder patient verschieden evtl muss man noch ein medi hinufügen

liebe grüße Daniela:-)

Keine Aussicht auf Heilung...

anonym, Thursday, 19.11.2009, 12:58 (vor 6118 Tagen) @ dannie89
bearbeitet von anonym, Thursday, 19.11.2009, 13:32

Hallo Dannie,
leider behaupten einige Epizentren in Deutschland, sie sind europaweit die Beste.
Das Ganze ist häufig der verworren und unübersichtlich und verunsichert nur die Patienten. Vielleicht sollte man die Uniklinken und dem Epilepsiezentrum Bethel von einander abgrenzen. Da Bethel mehr am Menschen ausgerichtet ist, als die Unikliniken die sich Forschung auf die Fahne geschrieben haben. Jetzt für sich das passende zu finden ist nicht so ganz einfach. Die langen Wartezeiten sind bei allen Kliniken im übrigen gleich.;-)


www.bethel.de
www.epilepsiezentrum.uk-erlangen.de/


Gruß
Corinna

Keine Aussicht auf Heilung...

Petra, Thursday, 19.11.2009, 18:19 (vor 6118 Tagen) @ dani

Hallo Dani,

kann dich sehr gut verstehen. Ich war auch schon an diesem Punkt. Mein erstes Medi half mir eigentlich ganz gut. Anfälle nur nach den üblichen "Reizungen" Schlafmangel, Alkohol, Stress usw. Seit Anfang diesen Jahres hat mich meine Neuro auf Lamo eingestellt und was war, die Anfälle häuften sich. Teilweise monatlich, was ich überhaupt nicht kannte. Vielleicht sollte dein Arzt etwas Druck in Erlangen machen. Bei mir hat es geholfen. Schwups 1 Woche nach dem letzten Anfall hatte ich nen Termin. Ich hab mich so drauf gefreut, endlich bei Spezialisten zu sein. Doch ich ging etwas enttäuscht nach Haus. Das EEG das gemacht wurde, war gut. Der Lamo-Spiegel im Blut auch. Der Arzt bestätigte mir auch das dies das beste Medi auf dem Markt sei und das er es auch so verschrieben hätt. Also lernte ich daraus, dass meine Neurologin doch was drauf hat. Als ich dann wieder zuhaus war und ins Fußballtraining ging, passierte mir mitten im Training der nächste Anfall. Ich dachte das gibts doch nicht. Komm frisch von Erlangen und jetzt das. Meine Neurologin, konnte sich das nicht erklären, sie hätt soviel Patienten, denen das Lamo hilft, aber ich sei wohl eine Ausnahme. Also haben wir jetzt seit 4 Wochen Keppra dazu getan. Der Beipackzettel hört sich gruselig an, aber bis jetzt helfen Sie mir gut. Ich muss jetzt halt abwarten. Natürlich wünsch ich mir das diese "Ausprobiererei" jetzt ein Ende hat. Das einzige das ich positiv mitnehmen konnte aus Erlangen war, der Doc sagte zu mir: Das richtige Medi mit der richtigen Einstellung zu finden kann ein langer, steiniger Weg sein. Aber mit viel Kraft schaffen wir das. Bei Ihnen ist das wie im Fußball. Nur mit Ausdauer gewinnt man ein Spiel.

Wünsch Euch alles gute und probier das mit dem Arzt mal, immer positiv denken...
LG Petra

Keine Aussicht auf Heilung...

Haggen2211, Thursday, 19.11.2009, 20:42 (vor 6117 Tagen) @ Petra

Hallo Leute,hallo Petra,
darf ich mich kurz vorstellen: ich bin jemand, der es jetzt wagt, mit anderen Leuten über diese Krankheit zu sprechen; sorry- zu Mailen.
Es geht um die Aussicht auf Heilung. Ja, das interesiert mich nähmlich auch.
Ich hab jetzt seit gut 1 Jahr diese blöden Anfälle. Zunächst gedacht; OK hatte vor knapp 6 Jahren ein Hirntumor.OP und alles war in Ordnung. Knapp zwei Jahre später der erste Anfall. Dann nach 3 Monaten der nächste. Dann hab ich mir gedacht, geh mal zum Arzt. Und was kamm; Epilepsie! Echt Geil.
Erst Lamo-Anfall kam trotzdem. Dann Lamo + Keppra. Anfall kam.Dann Lamo, Keppra und jetzt dazu Trileptal. Wenn ich die morgends und abens zu mir nehme, bin ich satt. Die Art der Anfälle sind geblieben und auch die Zeitabstände von ungefähr 2-3 Wochen. Meine Frage nun; was hälst Du von soviel Medis auf einmal und was würdest Du tun?

Im vorraus, vielen dank für die Antwort

Keine Aussicht auf Heilung...

Wolfi, Wernigerode, Thursday, 19.11.2009, 22:07 (vor 6117 Tagen) @ dani

Hallo Dani,
zunächst möchte ich dir sagen, dass ich der Meinung bin, dass man Lamotrigin nicht allein nimmt, sondern in Kombination mit anderen Medikamenten. Bin mir aber nicht sicher, deswegen hole dir diesbezüglich nochmal ärztlichen Rat ein.

Wenn die Tabletten nicht wirken und die Anfälle sich vervielfacht haben, sollte der Arzt eigentlich eine Tablettenumstellung vorschlagen. Gerade wenn es wie in dem Fall deiner Mutter so schlimm geworden ist.
Also übe da mal ordentlich Druck auf den Neurologen aus oder du musst dir so schnell wie möglich einen neuen Arzt suchen.

Ich war übrigens am WE bei einem Seminar in Bielefeld, welches unter dem Motto "Gesundheitsförderung bei Epilepsien"(Anfallsselbstkontrolle) von zwei Dipl.-Psych. geführt wurde.
Dieses Seminar war für mich persönlich sehr aufschlussreich. Es wurde unter anderem darüber gesprochen, dass nicht immer nur allein die Tabletten die Anfälle verhindern können.
Da wurde gleichzeitig auch über eine Psychotherapie gesprochen, wie man gemeinsam mit einem Psychotherapeuten rausfinden kann, woran es u.a. liegen kann, weshalb, durch was die Anfälle auftreten. Vorgeschichte usw.
Es war sehr interessant.
Vielleicht solltest du diesen Aspekt auch mit einbeziehen!

Also Therapie und gleichzeitig eine richtige Tabletteneinstellung.

Hoffe dir ein wenig geholfen.


Gruß Wolfi

Keine Aussicht auf Heilung...

Haggen2211, Friday, 20.11.2009, 21:37 (vor 6116 Tagen) @ Wolfi

Hallo Wolfi,
du hast geschrieben, das die Anfälle auch über die Psyche kommen. Wenn ich das richtig verstanden habe, können durch psychologische Therapien die Anfälle vermindert werden? Ich meine, wenn man den richtigen Schlüssel für die richtige Tür hat, sind die Chancen wesentlich höher? Oder dient eine psychologische Therapie, zu lernen damit umzugehen? Ich hoffe das ich dich nicht missverstanden habe.

Keine Aussicht auf Heilung...

Wolfi, Wernigerode, Friday, 27.11.2009, 20:36 (vor 6109 Tagen) @ Haggen2211

Hallo Haggen,
nein, dass hast du genau richtig verstanden.
Es kommt häufig vor, dass, wenn die Anfälle nicht weniger werden, die Ärzte dazu neigen, die Tablettendosis zu erhöhen, was ja auch nicht unbedingt falsch ist.
Aber selbst habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass durch permanente Erhöhung der Dosis die Anfälle nicht weniger wurden bzw. sich mein Gesundheitszustand nicht verbessert hat.
Nunmehr hat mir mein Arzt Zonegran verschrieben, welche ich seit Anfang September nehme und seither gehts mir gut. Aber in diesem Seminar "Krankheitsbewältigung bei Epilepsie(Selbstkontrolle)" habe ich auch gelernt, dass man nicht nur durch die Dosis allein, sondern auch selbst schauen muss, wie bekomme ich meine Anfälle in den Griff.
Zum Beispiel: Wann ist mein letzter Anfall gewesen. Was war an dem Tag. Über was habe nachgedacht, habe ich mir zuviel Gedanken über bestimmte Dinge gemacht. Wie ist mein persönliches Umfeld usw.
Und sowas kann man mit dem Therapeuten besprechen. Und die Therapeuten bekommen meisten was raus, an was man gar nicht gedacht hatte, was für einen selbst unwichtig erschien, aber das war vielleicht der anfallsauslösende Faktor.
Verstehst du ungefähr was ich meine?

Das kannst du aber nicht mit deinen Neurolgen besprechen, sondern da muss man sich wirklich einen passenden Therapeuten suchen.

Und sorry für die verspätete Beantwortung


Gruß Wolfi

Danke

dani, Monday, 23.11.2009, 11:12 (vor 6114 Tagen) @ dani

Hallo:)

Erst mal vielen Dank für eure Antworten...jetzt sehe ich die Dinge schon ganz anders und werd versuchen euren Ratschlägen nachzugehen. Ihr habt mir echt geholfen...
Soweit ich weiß ist eine Umstellung noch nicht in Erwägung gezogen worden...sie nimmt jetzt mittlerweile 4 Lamotrigin am Tag, also 200 mg. Von anderen Tabletten wurde noch nicht wirklich gesprochen, weil die Ärzte immer sagen, dass Lamotrigin das beste Medikament ist...dabei frag ich mich dann aber wozu es eine ganze Reihe von Medikamenten gibt wenn nur Lamotrigin das Beste ist...jeder Mensch ist ja unterschiedlich und reagiert anders auf Medikamente.

Mittlerweile nimmt sie neben Lamotrigin noch eine Art Beruhigungstabletten, weil die Ärzte meinten, dass Stress die Anfälle verursachen könnte...durch die Beruhigungstabletten hat sich der Zeitraum zwischen den Anfällen ein bisschen vergrößert...aber auch nicht wirklich viel.

Ansonsten müssen wir jetzt mit unserer Neurologin über eine Umstellung reden...ich denke nämlich, dass sie sonst die Lamotrigin-Dosis nur wieder erhöhen würde...
Ich hoffe jetzt erst mal, dass das mit dem früheren Termin in Erlangen klappt, weil Experten doch dringend nötig wären.
Über Bielefeld werde ich mich auch informieren.

Viele liebe Grüße

Dani

Danke

dannie89 ⌂, Bayern, Monday, 23.11.2009, 20:06 (vor 6113 Tagen) @ dani

hallo Dani
freut mich ich nehme Lamo seit einem Jahr und es ist echt gut das du dich über Bielefeld informieren möchtest ich stehe da auf der Warteliste stehe und es ist echt schön dort (war zum Vorgespräch schon dort) und ich hoffe das es dir helfen wird
liebe grüße;-)

Danke

Wolfi, Wernigerode, Friday, 27.11.2009, 20:41 (vor 6109 Tagen) @ dani

Hallo Dani,
warum nimmt deine Mutter Beruhigungstabletten? Verstehe ich nicht. Ist es dadurch, das Sie durch die Anfälle die Tabletten bekommen hat?
Weil wenn es nur deshalb ist, sollte man doch die Beruhigungstabletten absetzen und schauen, welches Medi sie zusätzlich zum Lamo nehmen kann.
Oder?

Informiere dich diesbezüglich nochmal!


Wolfi

Danke

dani, Wednesday, 02.12.2009, 11:38 (vor 6105 Tagen) @ Wolfi

Hallo:)

Als man gesehen hat, dass das Lamo bei ihr nicht wirklich zu wirken scheint, meinte die Neurologin, dass es bei ihr auch am Stress liegen kann (wobei sie nicht wirklich Stress hat), der die Anfälle beschleunigt...deswegen die Beruhigungstabletten.
Haben jetzt ihren Blutspiegel bestimmen lassen...jetzt wird sie demnächst eingestellt.
Über eine Kombination wurde bis jetzt noch nicht gesprochen...ich bin der Meinung, dass unsere Neurologin einfach nicht soo viel Ahnung hat...deswegen wirds echt Zeit für Fachärzte.

Liebe Grüße