Viele Medis

Tom vom Berg ⌂, Saturday, 21.11.2009, 09:03 (vor 6116 Tagen)

Hallo Leser

Mal so eine Frage.
Wenn das eine Medi nicht wirkt warum läßt man dieses und gibt noch ein zweites dazu? Wenn beide nicht helfen noch ein drittes? Ist es nicht besser das eine gegen das andere auszutauschen sodas man nur eins nehmen muß?

Der fragende
Tom

Viele Medis

Green, Saturday, 21.11.2009, 12:25 (vor 6116 Tagen) @ Tom vom Berg

Warum
weis ich nicht.was sagt der Arzt den was er sich dabei gedacht hat?
Ausserdem könntest du ja sagen will ich nicht.
Eine simple Erklärung wäre doch das eine ist die Grundsuppe und dann kommt halt noch Salz dazu und dann noch Pfeffer und dann noch Maggi und wenn es dann
garnicht mehr schmeckt fang ich mit einer neuen suppe an.
Weil wir ja alle einen anderen Geschmack haben muss mann es immer wieder neu probieren.
Green

Viele Medis

Schluffi, Saturday, 21.11.2009, 14:09 (vor 6116 Tagen) @ Green

WELCH EIN SCHWACHSINN IST DENN HIER ZU LESEN :-D

Viele Medis

Schluffi, Saturday, 21.11.2009, 20:04 (vor 6115 Tagen) @ Schluffi

Gruß

Das z.b. bei einer therapieresistenz durchaus Jahre bis zur richtigen Einstellung vergehen können,scheinen in diesem Forum nur wenige zu wissen!
Oder sollte ein Status von größerem Interesse sein?
Schade für dieses Forum!

Viele Medis

Tom vom Berg ⌂, Sunday, 22.11.2009, 09:31 (vor 6115 Tagen) @ Schluffi

Hallo Schluffi

Sei nicht so bissig:-) .
Das war eine ehrliche Frage, die mich schon eine Weile beschäftigt.
Bei meinem ersten Medikament Topomax hatte ich einige Nebenwirkungen verstärkte Depressionen, Taubheitsgefühle am ganzen Körper u.s.w. Dann hat mein Neurologe mir Lamotigien gegeben mit dem bin ich sehr zufrieden.

Und deswegen die Frage warum nicht gleich alles Wechseln.
Aber die Antwort wurde ja schon gegeben.

Mit freundlichen Grüßen
Tom

Viele Medis

Tom vom Berg ⌂, Sunday, 22.11.2009, 09:15 (vor 6115 Tagen) @ Green

Hallo Green
Es geht sich nicht um mich, vieleicht mal später. Aber das hat meinetwegen noch viel Zeit.
In dem Forum ließt man manchmal, das jemand Nebenwirkungen bei einem Medikament hat und Anfälle kriegt.
Anstatt das Medikament ganz zu wechseln, nein da wird noch ein weiteres darauf gepackt. Und später dann noch ein weiteres.

Du wirst Recht haben. Erstmal haben wir die Ursuppe und dann kommt die Würze, die Feineinstellung.
Hoffen wir nur das die Forschung bald eine Suppenmischung;-) findet ohne fiese Nebenwirkungen:-).


Der Koch
Tom
Nee, stimmt nicht bin der Gast und darf die Suppe auslöffeln:-D.

Viele Medis

Schluffi, Monday, 23.11.2009, 09:48 (vor 6114 Tagen) @ Tom vom Berg

Gruß

Nun schluckt der Schluffi 3 Medikamente und bis zu dieser Einstellung hats 5 Jahre gedauert!
Bis dahin gabs auch 2 mal nen Status mit Reanimation:-D
In solch einem Fall löffel ich doch lieber die Suppe als immer wieder im KH aufzuwachen!
Gerade bei einer nicht einstellbaren Epi kann es Jahre dauern bis die halbwegs richtige Suppe fertig ist!
Somit ran an die Löffel:-D

Schluffi

Viele Medis

Ane, Monday, 23.11.2009, 10:03 (vor 6114 Tagen) @ Tom vom Berg

Hi Tom, kein Schwachsinn!!!:-) Deine Denkweise ist ganz logisch und ich bin der ebenso gefolgt, als es darum ging, mich einzustellen. Da ich meine Anfälle noch ertragen konnte, konnte ich mir das auch leisten. Das kann leider nur nicht jeder. Der Hauptgrund dafür war, weil ich Kinder bekommen möchte. Es ist nun mal erwiesen, dass Kombinationstherapien das Risiko von Mißbildungen stetig erhöht. Aus dem Grund habe ich gleich versucht, bei einem Medikament zu bleiben und habe das auch so meinem Arzt gesagt, der das durchaus auch nachvollziehen konnte. Außerdem finde ich es ganz logisch, sich nicht mit mehreren Wirkstoffen zu belasten, als notwendig ist. Hast du irgendwas an eventuellen Nebenwirkungen, kannst du nämlich dann auch das große Rätselraten beginnen. Ob dann der ständige Wechsel, bzw. die mehreren Wirkstoffe im Körper so super sind, ist durchaus mal eine Fragestellung wert. Das ganze Einstellen hat zwar nun vielleicht etwas länger gedauert, aber mir war es das wert und ich hatte auch meine Gründe dafür. Sicher spielt es auch eine Rolle, wie deine Anfälle ablaufen, das muss man natürlich in so eine Überlegung immer mit einbeziehen. Eben, du bist der Gast und musst es auslöffeln, darum hast du natürlich ein Mitspracherecht. Grüßle -Ane

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Mondenkind, Tuesday, 24.11.2009, 12:10 (vor 6113 Tagen) @ Tom vom Berg

Hallo Tom,

bei mir hat man festgestellt, dass zwei Medis sich gut kombinieren lassen.

Keppra alleine hat wenig bis gar nichts genutzt, also hat man noch Timox (bzw. später Apydan extent) beigetan, ich hatte zwar immer noch Anfälle (1 x pro Monat), aber sie sind weniger geworden...

...bis man dann meinte das Keppra abzusetzen (ich war ja auch mit einverstanden...) doch dann sind die Anfälle wieder öfters aufgetreten (zum Schluss 1 - 2 pro Woche), selbst als man dann das Keppra wieder erhöht hat... :(

Jetzt hatte ich vor über 2 Monaten eine OP und seitdem war nichts mehr (Vernarbung im linken Hippocampus). Medikamente nehme ich selbstverständlich weiterhin ein, werden aber irgendwann abgesetzt (ich hoffe, das geht gut...) bzw. runtergesetzt, denn ein Medikament werde ich wahrscheinlich immer weiterhin einnehmen müssen...

Liebe Grüße
Eva

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Wolfi, Wernigerode, Friday, 27.11.2009, 21:26 (vor 6109 Tagen) @ Tom vom Berg

Hallo Tom,
wenn das eine Medi wirkt, dann muss das eigentlich wieder abgesetzt werden.
Da musst du deinen Azrt darauf aufmerksam machen.
Es sei denn die Medis wirken nur in Kombination mit anderen Medis. Aber wenn du schon drei Medis hast und bisher keine Wirkung eingetreten ist, sollte doch wenigstens ein Medi abgesetzt werden.

Wolfi

Danke

Tom vom Berg ⌂, Sunday, 29.11.2009, 15:38 (vor 6108 Tagen) @ Wolfi

für alle Eure Antworten.
Es hat mir sehr geholfen das warum zu verstehen.

Mit laufenden Grüßen
Tom