Humor als Medizin?

Heidi, Thursday, 17.12.2009, 08:45 (vor 6090 Tagen) @ griEs

ich kann leider nicht ganz folgen.
das zeigt, dass epilepsie viele erscheinungen haben kann. mein problem ist eher, dass es schwierig für mich ist ernsthaft zu bleiben. alles andere, ausser dem humor, bleibt auf der strecke, und das ist das was mich nachdenklich stimmt. schliesslich gibts auch einige komorbide erkrankungen, die mit epilepsie einhergehen. ich nehm lamotrigin und hatte bei ner aufdosierung mit dem rauchen aufgehört und was folgte ?! kein entzug, sondern hemmungslose euphorie. das war der grund wieder anzufangen um sich wenigstens bisschen zu sedieren.

Hallo gries,
du warst auf dem Weg mit dem rauchen aufzuhören. Was ist denn so schlimm , wenn man euphorisch wird statt keine Entzugserscheinungen? Fröhlichkeit oder Euphorie ist allemal besser ,als Missmut und Apathie.
Ich bekam durch Medikamentenwechsel eine Persönlichkeitsveränderung im positiven Sinne. Früher war ich eher ernst und nüchtern, zu nüchtern. Heute ignoriere ich die negativen Gedanken und fühle mich dabei sehr wohl. Ich glaube sogar, dass sich meine Lebensqualität verbessert hat. Es mag für mich vielleicht ein Glücksfall sein, aber positv u. fröhlich kann man vieles besser ertragen.
Mondenkind hat ja so recht- einmal am Tag einem Menschen zulächeln, kann Zufriedenheit austrahlen:-D .
Ich wünsche euch allen Zufriedenheit, Humor u. natürlich Anfallsfreiheit.
Freundliche fröhliche u. liebe Grüsse von
Heidi


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