Anfallsneigung nach OP
Hallo,
ich bin neu hier und hoffe, dass Ihr mir helfen könt.Mein Mann (42) hatte im Oktober 2006 eine Hirnblutung auf Grund eines Angiomes ( angeb. Gefäßdefekt ).Er wurde erfolgreich operiert und hatte auch keine Ausfälle und Defizite. am 21.12.2006 hatte er dann einen epileptischen Anfall, da sich an der OP , Stelle aussrhalb der Hirnhaut ein Eiterherd gebildet hatte,vermutlich einen Gran Mal. So genau weiss man das nicht, weil nur die Kinder zu Hause waren.Seither nimmt er Carbamazepin retard. Seit 2007 hat er nun mal weniger und dann mal wieder öfter fokale Anfälle. Sein Bewusstsein ist dabei normalerweise immer da.
Nun meine Frage an Euch: wer hat auf Grund dieser Grunderkrankung auch diese Anfälle? Gibt es überhaupt eine Chance, dass man das in den Griff bekommt?
Ärzte sagen ständig etwas anderes, der eine so, der andere so.
Heute hatte er auch wieder einen Anfall...er hat dann hinterher geschlafen und jetzt hat er Kopfschmerzen und Übelkeit. Ist das normal? Das hatte er nämlich sonst noch nie....allerdings geht auch eine Magen-Darm-Grippe durch den Ort.....
ich meine ,Kopfschmerzen kann ich verstehen, da ka da etwas krampfte, aber übelkeit?
Wie wirkt sich bei Euch Durchfall aus? Muss man da nicht irgendwie aufpassen mit den Tabletten? Immerhin werden sie ja vermutlich nicht richtig aufgenommen, wenn der Darm spinnt..........
Bin gerade völlig von der Rolle, da der letzte vor 8 Wochen war und wir eigentlich davon ausgegangen sind, dass die Anfälle weniger anstatt mehr werden.
Er nimmt jetzt morgens 800mg Carbamazepin ret. und abends 1000mg.
Da diese fokalen Anfälle immmer am Nachmittag auftreten habe ich mir schon überlegt, ob die Ärztin vielleicht mittags noch eine Dosis anorden muss.
Aber mein Mann geht nicht gern zum Neurologen. Allerdings musste er mir heute versprechen, dass er sich morgen einen Termin holt.
Würde mich freuen, viele Antworten zu bekommen.
Liebe Grüße
Anja