Hilfe bei Stimmungsschwankungen
Hallo,
meine Schwester ist 33, schwerstbehindert und hat Epilepsie. Sie bekommt morgens 1000 mg Keppra und abends 1250 mg Keppra plus 1 Mylepsinum.
Insbesondere vor ihren "Tagen" hat sie, seit der Umstellung auf Keppra, extreme Stimmungsschwankungen. Von einer Sekunde auf die andere lacht sie, weint sie oder ist extrem gereizt bis hin zu Wutausbrüchen.
Jemand hatte uns den Tipp gegeben, es mit einer Antibabypille zu versuchen zum Hormonausgleich. Die Frauenärztin riet hiervon jedoch zunächst ab, da das die Wirkung von Keppra beeinflussen könnte. Stattdessen hat sie ein homöopathisches Mittel empfohlen, das heißt Agnus castus Stada. Das nimmt sie jetzt seit einem Monat täglich (1 Tablette), aber es sind keine Anzeichen einer Besserung zu erkennen.
Sind wir jetzt zu ungeduldig? Hat jemand Erfahrungen mit diesem Problem und vielleicht noch einen guten Tipp dieses in den Griff zu kriegen?
Danke für jeden Hinweis!!!
Simone
), aber von mit Keppra kenne ich mich aus, da ich es 3x täglich zu 1000 mg nehme, zusätzlich zu 2x 900mg Valpro AL ind 1x 150 mg Topamax. Es ist nun mal im weiteren Sinne ein Psychopharmaka und sowohl meine Familie, als auch ich selbst habe an mir bemerkt, dass ich mich verändert habe, nämlich durch die Einnahme von Keppra zunehmend aggressiver geworden bin. Das äußert sich so, dass ich schon bei kleineren Reibereien bei denen ich früher "drüber stand" plötzlich völlig ausraste und losbrülle, dass alle ganz erschrocken sind. Das tut mir dann auch immer schrecklich leid, aber ich habe mich in diesen Momenten absolut nicht mehr unter Kontrolle, merke dies auch kurz vorher, weil mir ganz heiß wird. Wenn man aber weiß, wo die Quelle des Übels liegt, kann man sich darauf vorbereiten und den Problemen weitestgehend aus dem Wege gehen, in dem man solche Stresssituationen vermeidet.