Cannabis und Keppra

Alina15, Thursday, 27.05.2010, 21:15 (vor 5928 Tagen)

Hallo...
Ich habe gehört das Cannabis Epilepsie heilen kann oder die Anfälle vermindern kann und naja ich habe es ausprobiert vor 3 Tage umgefähr und daweil ist mir noch nichts passiert ich hoffe es auch das nichts passierren wird...
Aber die Frage ist verträgt sich Keppra und Trileptal damit?
Bitte wenn ihr erfahrungen habts oder jergedwas wissts sagt es mir denn ich will wissen ob es mir geschadet oder geholfen hat...
Danke im Voraus
Glg Alina

Cannabis und Keppra

Lerche, Thursday, 27.05.2010, 22:32 (vor 5928 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina, ich hab bis auf Alkohol bisher keine Drogen probiert und kann dir deshalb auch nicht viel über Canabis und dessen Wirkung sagen. Hab nur gehört, dass das Zeugs zu den Einstiegsdrogen gehören soll. Und wenn dem so ist, hast du früher oder später ein neues Problem - egal, ob Canabis sich mit Keppra und Trileptal verträgt und Anfälle verhindert oder nicht. Klingt öde und nervig, ich weiß. Denk trotzdem mal drüber nach.
MfG Uwe

Cannabis und Keppra

Anton, Friday, 28.05.2010, 12:56 (vor 5928 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina,

welche Mittel Epilepsie-Kranken helfen, um Anfälle zu vermeiden, kann dir nur ein Arzt sagen.

Haschisch, alternative Methoden oder Wunderheiler sind dabei völlig fehl am Platze. Aus Deinen Beiträgen ersehe ich, dass Du völlig orientierungslos durch die Welt gehst. Hast Du keine Eltern, die dir sagen, dass Drogen schädlich sind? Und dass der Handel und ein Besitz strafbar ist? Kannst Du nicht in der Schule darüber sprechen?

Klartext: Eine Epilepsie lässt sich nicht wegzaubern. Wieviele Anfälle der Patient bekommt, liegt weitestgehend an ihm selbst. Wenn er die Medikamente nicht regelmäßig nimmt und mit Drogen Untersuchungen anstellt, kann er nicht anfallsfrei werden. Du gibst mir das Gefühl, total vom Weg abgekommen zu sein und dich in schlechter Gesellschaft zu befinden. Noch ist es nicht zu spät, bitte ändere es.

Liebe Grüße
Anton

Cannabis und Keppra

Alina15, Saturday, 29.05.2010, 20:50 (vor 5926 Tagen) @ Anton

Hey...
Doch ich habe schon Eltern...Naja...
Orienterungslos bin ich nicht ich möchte einfach diese Krankheit loswerden damit ich mein leben normal leben kann ohne Angst zu haben das ich einen Anfall bekomme oder das mich mein Freunde verlassen wenn ich einen Anfall neben ihnen habe oder sich anders verhalten...Ihr versteht das nich ihr seids schon erwachsen.
Ich bin einfach verzweifelt obwohl ich bis jetzt Anfallsfrei bin habe ich jeden Tag Angst...und die Ärzte verstehen meine Angst nicht...
Sagts mir was soll ich noch machen?
Danke trotzdem
Glg Alina

Cannabis und Keppra

Green, Saturday, 29.05.2010, 21:52 (vor 5926 Tagen) @ Alina15

Was Du noch machen kannst ?
Dich informieren z.B.
www.moses-schulung.de

Gruss Green

Cannabis und Keppra

Anton, Saturday, 29.05.2010, 22:15 (vor 5926 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina,

es gibt nur wenig Menschen, die wirklich ganz gesund sind. Das ist zwar kein Trost, aber ein Beweis, dass sich mit einer Krankheit ganz gut leben lässt. Du darfst dich nur nicht an den Meinungen Deiner „Freunde“ orientieren, sie ist falsch. Dass sie keine wirklichen Freunde sind, beweisen sie mit der Abkehr von dir. Sie lassen dich in der Not alleine.

Ich habe mir angewöhnt, dass man als Kranker ganz schön viel selbst machen kann, um den Zustand zumindestens ein bisschen zu ändern. Das geht nur in kleinen Schritten. Wenn Du alle Tipps, die ich dir an meine Zeilen hefte, beachtest, dürftest Du kaum noch Anfälle bekommen. Und wenn die Anfälle weniger werden, hast Du auch wieder mehr Mut. Es gibt bestimmt noch andere Dinge als die Disko, die Drogen oder der Alkohol. Es gibt interessante Bücher, schöne Sendungen im Fernsehen. Und jede Menge Vereine, einen davon findest auch Du bestimmt ganz gut.

Wenn Du Eltern hast, musst Du ihnen sagen, was Du ändern möchtest. Dass sie für dich einen guten Arzt suchen sollen, weil der jetzige dir nicht glaubt. Es gibt viele Möglichkeiten, sein Leben zu verbessern.

Bist Du schon einmal in einem Epilepsie-Zentrum gewesen. Dort sind sehr gute Ärzte, vielleicht können sie helfen. Du hast bestimmt einen Neurologen. Sage ihm bitte, dass Du den Zustand ändern möchtest. Dass Du dir ein Leben mit weiterhin so vielen Anfällen nicht wünscht. Frage ihn bitte, ob er nicht Fachärzte kennt, die dir helfen können.

Dir kann es nur besser gehen, wenn Du ganz klein beginnst. Immer einen Schritt nach dem anderen machen. Deine Freunde stehen dir dabei nur im Weg. Du bist stark und kannst es schaffen.

Liebe Grüße
Anton


Wie kann ich die Zahl der Anfälle reduzieren und dabei dem Arzt und mir selbst helfen?

a) Die regelmäßige Medikamenteneinnahme ist das A und O einer erfolgreichen Therapie.
b) Eine Änderung der Tabletteneinnahme sollte grundsätzlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
c) Abweichungen der Wirksamkeit bei Generika oder bei Re-Importen von den Originalmedikamenten sollten unverzüglich dem Arzt mitgeteilt werden. Der Arzt sollte möglichst das aut idem Kreuz markieren und den Hersteller des Mittels auf das Rezept schreiben.
d) Ein Anfallskalender sollte sorgfältig geführt werden.
e) Wenn Angehörige oder Dritte den Anfallsablauf genauesten aufschreiben, kann es für den Arzt eine große Hilfe sein. Anhand dieser Aufzeichnungen (u. U. auch Videoaufnahmen) sieht er, welcher Anfallstyp es ist und kann die Krankheit dementsprechend besser therapieren.
f) Auf Alkohol sollte möglichst ganz verzichtet werden, ebenso auf Flackerlicht in der Diskothek.
g) Für den Schlaf gilt: Es darf nicht zum Schlafentzug kommen. Der Schlaf-/Wachrhythmus muss eingehalten werden.
h) Ein Besuch alle Vierteljahr beim Neurologen ist sinnvoll (Blutserumkontrolle und EEG-Messung).
i) Die Richtlinien „Epilepsie und Führerschein“ sollten beachtet werden.
j) Die Behandlung sollte nur durch einen Facharzt für Epilepsie erfolgen.

Cannabis und Keppra

Andreas, Sunday, 30.05.2010, 14:17 (vor 5926 Tagen) @ Anton

Hallo Anton,

Du solltest nicht vergessen, dass Alina mit 15 Jahren verständlicherweise auch trotz ihrer Epilepsien ein normales Leben führen möchte. Und da gehört der Besuch einer Disko doch eigentlich mit dazu, somit ist der Tipp, dass es auch gute Bücher oder Fernsehsendungen gibt, zwar gut gemeint, aber etwas an der Sache vorbei.

Wenn sie außerdem erwähnt, dass sie Angst davor hat, ihre Freunde könnten einen Anfall mitbekommen und sie dann verlassen, heißt das noch nicht, dass die Freunde falsch sind. Wir kennen die Reaktion der Freunde ja noch gar nicht, also wäre ich da mit meinem Urteil sehr vorsichtig. Gerade in jungen Jahren spielen die Freunde neben der Familie eine sehr wichtige Rolle. Damit die Freunde aber auch wissen, wie sie mit Alina und ihrer Epilepsie umgehen sollen, wäre es doch am besten, wenn Alina sie über die Erkrankung aufklärt. Ich bin sicher, dass sie Freunde hat und auch in Zukunft finden wird, die sie unterstützen können.

An anderer Stelle hast Du geschrieben, dass es die Epileptiker "weitestgehend" selbst in der Hand haben, wie viele Anfälle sie haben. Dürfte ich Dich fragen, wie diese Aussage gemeint ist?

Viele Grüße und einen schönen Sonntag.

Andreas

Cannabis und Keppra

Lerche, Saturday, 29.05.2010, 22:51 (vor 5926 Tagen) @ Alina15

Ja Alina, hier ist das Problem. Epilepsie zu bekommen, ist schon schlimm genug. Epilepsie ausgerechnet im Teenageralter zu bekommen, ist noch schlimmer. Ich bekam sie mit 17 oder 18, also auch in dem Alter, wo ich überzeugt davon war, dass die ganze Welt nichts Besseres zu tun hätte, als ausgerechnet mich fertig zu machen. Die Erwachsenen verstanden Einen nicht, waren alle Spießer und hatten sowieso keine Peilung. Das Umdenken kam bei mir recht spät, - ich hoffe, dass du nicht genauso lange brauchst. Das wünsch' ich dir aufrichtig!
Noch was: Ich weiß nicht, was man heute unter dem Begriff Freunde versteht. Meine Freunde standen trotz der Anfälle stets zu mir und halfen mir, dazu sind Freunde doch da! Freunde definiere ich als Menschen, die immer zueinander halten und nicht nur gemeinsam Party machen oder shoppen gehen.
LG Uwe

Cannabis und Keppra

Charon, Saturday, 29.05.2010, 23:30 (vor 5926 Tagen) @ Alina15

Hey, Alina
ich kenne das Problem mit den Freunden nur zu gut! Mich haben auch alle bis auf einen hängen lassen und so etwas tut nachhaltig weh. Vielleicht nützt es was, sie mit deiner Angst zu konfrontieren. Ich habe das nicht gemacht und die Folge war, dass sie sich langsam immer mehr von mir distanziert haben. Heute bin ich mir beinahe sicher, dass sie es selbst erst sehr spät gemerkt haben und es gar nicht so beabsichtigt war. Wenn es jemanden aus deinem Freundeskreis gibt, mit dem/der du ein ernsthaftes Gespräch führen kannst, so solltest du das vielleicht versuchen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg.

LG, Charon

Cannabis und Keppra

Mondenkind, Sunday, 30.05.2010, 15:49 (vor 5926 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina,

dein "na ja" hinter deinem Kommentar deute ich mal, dass du nicht gut mit deinen Eltern reden kannst, ggf. auch Probleme mit ihnen hast (korigiere mich bitte, wenn ich falsch liege...)

Mir ging es jedenfalls damals so. Ich hatte schon vor den Anfällen Problemen mit meinen Eltern. Ich war 18, gerade dabei meinen Führerschein zu machen... da trat der 1. Anfall auf... Das war ein großer Schock...

Etwa ein halbes Jahr vorher habe ich erstmals mit meinen Freunden über die Probleme zu Hause gesprochen. Mein Vater trank und es gab oft Streitereien mit ihm, meistens wegen Nichtigkeiten...

Wissen deine Freunde über deine Erkrankung Bescheid? Wenn ja, wie haben sie reagiert?
Ich hatte Angst mit meinen Freunden zu sprechen (sowohl über die Probleme zu Hause, wie auch über die Epilepsie), hatte Angst, dass sie mich im Stich lassen, doch ich habe gemerkt, dass sie gerade in diesen schweren Zeiten zu mir gehalten haben. Zu den meisten von ihnen habe ich auch noch heute, nach fast 15 Jahren Kontakt.

Die Krankheit loswerden wollen wir wohl alle... bei manchen helfen die Medikamente, bei manchen nicht, manchmal hilft auch eine OP. Weißt du, was bei dir die Epilepsie auslöst?
Um Herauszufinden, was die Epilepsie auslöst, muss man sich leider vielerlei Untersuchungen über sich ergehen lassen. Ich rate dir, einen Termin bei einem Epileptologen und / oder Epilepsiezentrum zu holen. Hier können dir die Ärzte meist besser helfen, als es ein "normaler" Neurologe kann...

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Eintrag ein bisschen weiterhelfen...

Viele liebe Grüße
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Cannabis und Keppra

Alina15, Sunday, 30.05.2010, 18:52 (vor 5925 Tagen) @ Mondenkind

So...ich habe anscheinend nicht richtig erklärt...
Gott sei Dank habe ich seit 2 Jahre keinen Anfall gehabt...naja niht das ich wusste...mein Freunde wissen und sie kommen klar damit aba es ist so...sie gehen in die Diskos und so und ich möchte auch mitmachen...Sie wollten auch nicht das ich Drogen konsumiere also ich kann sagen ich hab 2 Freundinnen die das perfekt verstehen und bin froh das ich sie habe...
Ich will es nur los werden weil ich habe öfters Angst das ich einen großen Anfall bekomme weil ich schon so lange keinen mehr gehabt habe oder ich habe einen Jungen gesehen er war zwar damit geboren abaer wegen seine Epilepsie war er behindert und sowas macht mir noch mehr Angst vor einem Anfall...und iche denke ihr habts schon recht aber ich will mein Leben normnal Leben...
Danke für alles ich habe mir schon gedacht mit einem Psychologen über meine Ängste zu redn das Problem ist nur das ich weiss nicht ob sich das meine Mama eisten kann und ich will sie nicht noh mehr mit meine Probleme belasten...
Meine Mama hört mir schon zu egal was es ist aber in letzter Zeit kann ich mit ihr nicht mehr über alles reden und ich vermeide es auch damit sie nicht wieder meinetwegen unter Depression leidet...
Ich hoffe das ihr das verstehts.
Glg Alina

Cannabis und Keppra

Mondenkind, Sunday, 30.05.2010, 19:35 (vor 5925 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina,

wenn du unter 18 Jahre bist, brauchst du nur eine Überweisung von deinem Neurolgen. Du musst dann nichts für einen Psychologen zahlen.

Ich war zweimal bei einem Psychologen, und mir hat es jedesmal sehr geholfen.

LG
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Cannabis und Keppra

dannie89 ⌂, Bayern, Friday, 28.05.2010, 14:38 (vor 5928 Tagen) @ Alina15

hallo Alina

ich habe leider erfahrungen mit Keppra und Cannabis

ich denke aber nicht das drogen helfen ich war in einer Spetzialklinik und die haben gesagt das es sein kann das es hilft aber wenn die ENZUGSERSCHEINUNGEN EINTRETEN WERDEN DIE ANFÄLLE VERSTÄRKT

also bitte höre auf mit den drogen denn die schaden dir nur

liebe grüße;-)

--
Carpe Diem-Nutze den Tag,

Cannabis und Keppra

Andreas, Sunday, 30.05.2010, 14:33 (vor 5926 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina,

es gibt verschiedene Studien über die Wirksamkeit von Cannabis bei Epilepsie, aber soweit ich weiß gibt es noch keine gesicherten Fakten, ob es tatsächlich hilft bzw. bei welcher Form von Epilepsien.

Ob Du Dir mit dem einmaligen Konsum geschadet hast, kann man nur schwer sagen. Es gibt Leute, die reagieren auf Drogen - egal welcher Art - sehr empfindlich, sodass es schon nach einer geringen Menge zu dauerhaften psychischen Veränderungen kommen kann. Das ist zwar eher selten, aber es kommt eben vor.

Das größte Problem bei (illegalen) Drogen ist eben die Beschaffung. Der Besitz von Cannabis ist soweit ich weiß erlaubt, aber das Anpflanzen und Beschaffen ist gesetzlich verboten. Und da hilft es Dir vor Gesetz wenig, wenn Du behauptest, dass Du es als Arznei verwenden möchtest.

In einem anderen Thread hast Du geschrieben, dass bei Dir die Epilepsien ein paar Monate nach Drogeneinnahme aufgetreten sind. Hier kann natürlich ein Zusammenhang bestehen, daher wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig, wenn es um irgendwelche Experimente geht.

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

Andreas

Cannabis und Keppra

Franzi91, Niederbayern, Sunday, 30.05.2010, 23:33 (vor 5925 Tagen) @ Andreas

also ich bezweifle ja dass Drogen Epi eindämmen sollen weil wenn man dann vom Hipe weg is verfällt man ja eher in Depressionen oder nich?? also ich werds nich ausprobieren ;-)

Cannabis und Keppra

Gittala, Hallstadt, Monday, 31.05.2010, 16:25 (vor 5925 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina,

ich möchte dich hier nicht zum Cannabis verführen, aber ich weiss das es helfen kann. Unser Arzt hat uns mal gesagt das er Eltern in seiner Praxis hat die Plätzchen davon machen und sie ihrem Kind geben, das seit dem weniger Anfälle hat oder sogar anfallsfrei ist, das weiss ich nicht ganz so genau. Aber ich könnte mich mal erkundigen, wenn du es möchtest.Aber es gibt ja auch noch die ketogene Diät, aber da sollen die Kinder sehr klein sein, weil es da besser helfen soll. Es gibt auch Schlangengifte die helfen sollen, aber darüber habe ich nur mal einen kleinen Bericht gelesen und weiss nicht so gut darüber Bescheid. Aber ich kann dich sehr gut verstehen, das du ein normales Leben führen möchtest.


Lieben Gruß

Brigitte

Cannabis und Keppra

Alina15, Monday, 31.05.2010, 18:50 (vor 5924 Tagen) @ Gittala

danke das du mich verstehst...
außerdem habe ich es ausprobiert aber ich kann es niht sagen ob es mir geholfen hat oder nicht weil gleich am zweiten tag habe ich meine tage bekommen und wenn ich sie hab gehts mir immer scheiße...
Ich hab auch sehr viele positive sachen darüber gelesen...
Und außerdem habe ich einmal meine medikamente in Hand genommen also Keppra und trilpeptal...und Keppra kann ich sagen kann diegleiche nebenwirkungen wie Cannabis machen...Depressionen,Angstzustände und so vieles mehr das man sich gar nicht vorstellen kann ich könnte hier eine ganze liste aufstellen...
naja Gittala es wäre toll wenn du das machen würdest und danke

Cannabis und Keppra

kat, Tuesday, 01.06.2010, 08:00 (vor 5924 Tagen) @ Alina15

hej alina,ich finde das thema total spannend,hab es zwar noch nicht ausprobiert,wahrscheinlich weil ich früher nicht gekifft habe.mit 39 fängt man ja nicht unbedingt mehr damit an.mein freund hat einen bekannten,der kriegt es auf synthetische art wege MS sogar verschrieben!ich habe seit 8 jahren keine anfälle mehr,aber an stressigen tagen mit arbeit u manchmal nervigen kindern bin ich so durch,kann kein fernsehen,keine geräusche ertragen.da habe ich manchmal angst,ich könnte wieder einen anfall bekommen.dann denke ich,vielleicht könnte mich THC wieder etwas runter holen.keine ahnung.es gibt ein buch,das heißt"marihuana-die verbotene medizin" bei 2001 erschienen.sehr interessant.abgesehen davon glaube ich nicht,dass cannabis unbedingt zur einstiegsdroge wird.es gibt genug,die es einfach so hin und wieder konsumieren.gerade als erwachsener mit einem guten sozialen background wird sicher nicht sofort zum fixer.na gut,bis denne,liebe grüße und einen schönen tag

Cannabis und Keppra

Gittala, Hallstadt, Tuesday, 01.06.2010, 16:19 (vor 5924 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina,


ich hätte da noch einen kleinen Tipp für dich, du schreibst hier das du wen ndu deine Tage bekommst, es dir immer scheisse geht. Bei meiner Tochter war das auch so und sie bekommt seit 3 Jahren die Dreimonatsspritze und sie hat deswegen keinerlei Probleme mehr. Vielleicht hilft es dir auch??? Ich weiss wenn man noch Kinder will dann sollte man diese Art der Verhütung nicht wählen, aber es hat echt super geholfen. Erkundige dich halt mal bei deiner Frauenärztin oder Arzt.

Lieben Gruß

Brigitte

Cannabis und Keppra

Tom vom Berg ⌂, Monday, 31.05.2010, 22:35 (vor 5924 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina

Lass bloss die Finger vom Cannabis, wie schon einige vor mir schrieben ist das die Einstiegsdroge zur Hölle.

Und wenige können aus ihr fliehen, die anderen kommen drin um.

Kenne drei die haben es geschafft. Von vielen gehört die es nicht schafften.

Nimm einfach die Medis, falls es noch nicht die Richtigen sind mußte halt umgestellt werden.
Halte dich an unsere Regeln.
Man kann auch auf Kozerte gehen ohne Flackerlicht, ja die gibt es auch.
Und wenn deine Freunde bei einem oder nach einen Anfall nicht zu dir halten, sind es nicht die Richtigen. Wahre Freunde erkennt man erst in Zeiten der Not wenn sie gebraucht werden. Und es ist scheiß egal was andere von dir denken, Hauptsache du fühlst dich wohl.

Mach das beste aus deinem Leben,
werfe es nicht einfach weg.

Tom

Cannabis und Keppra

Franzi91, Niederbayern, Monday, 31.05.2010, 23:00 (vor 5924 Tagen) @ Tom vom Berg

hallo nochmal,

ich nehm auch Trileptal und Keppra und ja es kann vermehrt Agressionen und Angst auslösen aber die beste Hilfe gegen sowas is ne gute Familie und Freunde die dich verstehen ich weis das klingt altbacken aber es is sicher besser als Drogen gegen die "Drogen" zu nehmen

Cannabis und Keppra

Gittala, Hallstadt, Tuesday, 01.06.2010, 16:21 (vor 5924 Tagen) @ Franzi91

Hallo Franzi,


ganz toll was du schreibst, denn du hast ja sooooooooo recht.


Gruß Gitte

Cannabis und Keppra

Achim74, Saturday, 05.06.2010, 19:09 (vor 5919 Tagen) @ Alina15

Hallo Alina!
Bin seit langem mal wieder im Forum unterwegs und bin auf deinen Beitrag gestoßen. Ich kann nur sagen "Finger weg" von Cannabis!!!

Ich arbeite als Sozialarbeiter u.a. auch mit Jugendlichen, die Drogen konsumieren. Seit einigen Jahren kann man Cannabis eigentlich nicht mehr als "weiche Droge" bezeichnen, da es sich meist um sehr hochprozentige Züchtungen mit einem sehr hohen Anteil des berauschenden Wirkstoffes THC handelt.
Ich habe selber Jugendliche kennengelernt die "nur" Cannabis konsumiert haben. Sicherlich habe die sehr viel von dem Zeug geraucht aber bei nicht wenigen haben sich inzwischen erhebliche Nebenwirkungen eingeschlichen. Über Vergesslichkeit, Müdigkeit aber auch bishin zu dauerhaften psychischen Erkrankungen war bisher alles dabei. Deshalb laß bloß die Finger davon!! Es ist nichts, was man verharmlosen könnte!


Einer meiner "Vorredner" war sich nicht sicher, ob der Besitz von Cannabis erlaubt ist. Das ist es nicht. Der Handel, Besitz und auch der Konsum ist strafbar.

Der besser Weg ist die medikamentöse Behandlung.

Ich selber habe seit meinem 12. Lebensjahr Epilepsie. Ich kann deine Sorgen sehr gut verstehen. Ich hatte ähnliche Probleme und ich habe mir damals die wildestens Gesichten ausgedacht, warum ich z.B. Medikamente nehmen muss.
Ich habe lange gebraucht um zu akzeptieren, dass die Epilepsie ein Teil von mir ist. Erst als ich das für mich klar hatte, ging es auch mit den Anfällen besser. Inzwischen nehme ich Keppra und bekomme nur noch alle paar Wochen einen Anfall. Es freut mich zu hören, dass du schon seit langem keinen Anfall mehr hattest. Eigentlich ist dies ein gutes Zeichen und spricht dafür, dass die Wahrscheilichkeit irgendwann auch ohne Medikmanete leben zu können sehr hoch ist. Im Umgang mit meinen Freunden habe ich die Erfahrung gemacht, dass es am Besten ist, mit der Epi offen umzugehen. Dann zeigen sich auch die wahren Freunde.

Um besser mit der Epilepsie umgehen zu können ist es sicherlich nicht verkehrt fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine therapeutsiche Unterstützung kann da schon sehr hilfreich sein. Hier würde ich dir einfach raten, dass du dich an ein Epilepsiezentrum (z.B. Bethel) wendest. Dort gibt es die Fachleute, die dich bestimmt unterstützen können.

Alles Gute!

Gruß!

Achim

Cannabis und Keppra

unbekannt, Saturday, 05.06.2010, 22:35 (vor 5919 Tagen) @ Achim74
bearbeitet von unbekannt, Saturday, 05.06.2010, 22:40

Illegalität ok ,Nebenwirkungen ok aber zumindest das Motiv es zu nehmen wär ja bei einem Epilepsiekranken ein völlig anderes als bei einem Jugendlichen der sich zudröhnen will , cool sein will oder irgendwelche Probleme verdrängen will.

@ Alina wieviel Anfälle hattest du denn früher so ?

Cannabis und Keppra

Achim74, Sunday, 06.06.2010, 12:07 (vor 5919 Tagen) @ unbekannt

Hallo Descartes!

Du hast recht, dass das Motiv sicherlich ein anderes ist aber die Gefahr bleibt gleich! Im Ernstfall würde sich der Richter auch nicht danach richten, warum jemand Cannabis besitzt oder konsumiert. Illegal bleibt illegal!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit der Epilepsie umzugehen aber der Weg über Cannabis ist ja wohl die schlechteste Alternative.

Schönes Wochenende!

Gruß!
Achim

Cannabis und Keppra

unbekannt, Sunday, 06.06.2010, 14:29 (vor 5919 Tagen) @ Achim74

Also ich meinte auch daß die Gefahr eines Mißbrauchs dann geringer ist weil man es von vornherein eben als Medikament betrachtet und somit über die Wirkungen mehr nachdenkt und vorsichtiger ist.
Gut dem Richter ist das dann vielleicht egal.

Hab auch mal drüber nachgedacht mich da selber zu behandeln aber war nicht so in dem Beziehungsgeflecht drin .:-D
Man will halt auch irgendwie selber was für seinen Zustand tun.
Gerade wenn man wenige Anfälle hat nervt es einen schon wenn man dann jeden Morgen und Abend 2 Pillen schlucken soll und alle viertel Jahre zur Kontrolluntersuchung zitiert wird.
Gabs da nicht mal ne Regelung von wegen " geringer Menge " ?

Eltern die einem sagen was richtig und falsch ist hat wohl jeder.

Gruß

Cannabis und Keppra

Achim74, Tuesday, 08.06.2010, 12:04 (vor 5917 Tagen) @ unbekannt

Solange doch nur wenige Anfälle auftreten (wie z.B. bei mir), ist doch die Einnahme von 2 Pillen morgens und abends eigentlich doch nur eine "Nebensache" ist schnell gemacht. Der Rest des Tages verläuft doch dann völlig "normal".

Letztendlich könnte Cannabis ja auch nur die Medikation ersetzen und die Epilespie nicht heilen. Cannabis kann entkrampfend wirken, ist aber kein Allerheilmittel.

Das mit der "geringen Menge" ist richtig. So ein Regelung gibt es. Genau kann ich es nicht sagen aber die liegt bei ca. 1-2 Gr. Also wirklich nicht viel.
Beim Auffinden von Cannabis, auch in dieser geringen Menge, wird auf jeden Fall ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Kommt das Gericht zu der Überzeugung, dass es sich hierbei um eine sog. "geringe Menge" handelt wird das Verfahren eingesetellt. Diese Einstellung ist kein Freispruch sondern lediglich die Feststellung, dass die Verfolgung dieser Straftat aufgrund der sehr geringen Menge nicht im Verhältnis mit dem Aufwand / Kosten steht, die mit solch einem Verfahren zusammenhängen.

Viele Grüße!
Achim

Cannabis und Keppra

Alina15, Sunday, 13.06.2010, 00:22 (vor 5912 Tagen) @ Achim74

Ok...Viele von euch habts Recht...
Aba...Diese Woche habe ich 2 mal konsumiert und nachdem ich das eingenommen habe gehts ma guat sagma so...aba nach a Tag wieder normal und das is scheiße...ich mache das nicht um cool zu sein und damit die entzugserscheinungen nicht eintreten versuche ich es nicht so oft zu machen...ich würds ehrlich gsagt öfters machen weil da gehts ma an diesen tag guat und ab und zu nächsten tag a...
was anderes würd i nicht wagen zu probieren...
eine mama habe ich auch die nur mein bestes will und die will das ich keine blödsinn anstelle...
aber wenn es mir manchmal hift...
natürlich habe ich angst das die entzugserscheinungen auftreten aber ich will auch spaß haben und nicht immer so depressiv sein nur weill ich die ganze zeit angst habe und ich kann einfach nicht mein leben normal leben fragts mich nicht warum...mir passieren einfach zu viele sachen und damit meine ich nicht anfäle...
ein paar sachen versteht man eben nicht und ja...so habe ich auch angst das mir was passiert aber wenn ich es mach dann verschwinden a paar sachen die ich froh bin und ich bin froh das ich andere ängste spüren kann außer immer das gleiche was ma schon langweilig ist und ich weis nicht was ich mit mir machen soll am liebsten würd i mich manchmal nur wegschmeisen wovor ich angst habe...
ich hoffe ihr habts verstanden weil ihr habts ziemlich viel geschribn und ich weiss es nicht ob ich ae fragn beantwortet hab und so...
Glg Alina

Cannabis und Keppra

SALES, Sunday, 04.07.2010, 18:45 (vor 5890 Tagen) @ Alina15

Hey Alina,


ich bin auch erst 16 Jahre alt, und versteh dich vollkommen. Ich habe auch Epilepsie, aber keine schlimme Form. Ich hatte erst einmal nen Anfall. Wenn du meinst das dir Cannabis hilft, kannst du es ja manchmal konsumieren wenns dir danach besser geht. Aber pass immer auf das du nicht zu viel nimmst und nicht zu starkes Zeug denn das kann dich schnell süchtig machen. Ich hab nen Freund bei dem war das der Fall der is jetz schon seit 1 Jahr in ner Suchtklinik. ICh bekomme immer starke Stimmungsschwankungen von Keppra und schlage dann meisten meinen kleinen BRuder oder betrinke mich :-) - manchmal zieh ich au ein durch -. ICh würde deinen Freundinnen erklären was du genau hasst, denn es ist nicht gut wenn du in deren Gegenwart einen Anfall bekommst und sie nicht wissen was sie machn solln ...@ Achim74 1-2 g sind nicht wenig

lg Max

Cannabis und Keppra

Alina15, Sunday, 04.07.2010, 21:13 (vor 5890 Tagen) @ SALES

ja...
i hab schon seit 2 wochen nicht mehr komnsumiert weil ich erwischt worden bin und jetzt muss ich 2 jahre urin abgeben ...und das fehlt mir sehr sogar...
wie betrinkst du dich bitte wenn alkohol und keppra nicht gut zusammen wirken?
glg

Cannabis und Keppra

SALES, Sunday, 11.07.2010, 00:39 (vor 5884 Tagen) @ Alina15

Hey,

tja pech gehabt, das is halt das risiko dabei^^. Bei mir is es voll komisch. Mir macht alkohol nicht so viel aus, ich halt zwar nicht ganz so viel aus wie ohne aber ich bin auch nicht zu schnell betrunken und bekomm au keine anfälle

lg Max

Cannabis und Keppra

Lioness, Monday, 18.07.2011, 17:12 (vor 5511 Tagen) @ Alina15
bearbeitet von Lioness, Monday, 18.07.2011, 17:38

ich nehme auch Keppra und konsumiere schon seit geraumer Zeit (bekomm mein Leben trotzdem gut auf die Reihe). Es ist nie was passiert, was nicht heißen soll, dass es bei dir genauso sein würde. Bei Chemie würde ich vorsichtiger sein!