Termin in Bonn
Hallo Renate,
wenn ich wirklich nach Bonn in das Epilepsie-Zentrum wollte, würde ich ganz anders vorgehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich ambulant oder stationär dort hin will.
Es geht darum, überhaupt einen Termin dort zu bekommen. Somit sollte das Anschreiben einer Bewerbung auf eine Arbeitsstelle, die ich unbedingt haben möchte, ähneln. Wenn wir gezwungen sind, um etwas zu bitten, sollte es schon ein Brief mit der Post sein. Eine Mail ist praktisch zum Waren bestellen, nicht aber um etwas Wichtiges durchzusetzen.
Ich würde aber dort anrufen. Ganz höflich in drei Sätzen den Sachstand erklären und um einen ambulanten Termin bitten. Weitere Fragen könnten noch darauf abzielen, was mitzubringen ist.
Wir müssen uns bewusst sein, dass Epilepsie-Zentren nun mal die Behandlungsorte Nummer eins in der Epilepsie-Therapie sind. Somit ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Es liegt in der Hand mehrerer Leute in dieser Klinik, ob und in welchem Tempo ich einen Termin bekomme.
Aus dem Grund halte ich von einer kurzen E-Mail, womöglich auch noch in falschem Deutsch, gar nichts. Es macht einen schlechten Eindruck und zeigt kein Stück die Dringlichkeit der Sache.
Wenn ich in der Nähe eines solchen Zentrums wohnte, ginge ich sogar persönlich in die Ambulanz, um nach einem Termin zu fragen. So ist das im Leben: "Wie man sich bettet, so liegt man."
Viele Grüße
Anton
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Renate,
17.06.2010, 20:31
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Anton,
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