PET
Hallo Steffig,
meine Tochter hatte diese Untersuchung in Düsseldorf und da werden die Stoffwechselvorgänge im Gehirn sichtbar gemacht. Das braucht man für eine OP. Man kann da erkennen wo der Herd sich im Gehirn befindet.
PET steht für Positronen-Emissions-Tomographie und ist eine sehr
aufwändige Untersuchungsmethode des Gehirns, bei der eine vorübergehende
Anreicherung kurzlebiger Radioisotopen (radioaktiv
markierter Substanzen) zur Messung von Durchblutung, Sauerstoffverbrauch
und Zuckerumsatz im Gehirn benutzt wird. Im PET lassen
sich zum Beispiel funktionelle Störungen des Hirngewebes
nachweisen, bevor sich im MRT oder CT Gewebsschäden zeigen.
Vor einer PET-Untersuchung wird eine Plastikmaske auf dem Gesicht
der Patienten befestigt, die dabei hilft, den Kopf im Gerät in die
richtige Lage zu bringen. Zu Beginn der Untersuchung wird eine
kleine Menge radioaktiven Materials in eine Armvene gespritzt und
gleichzeitig aus einer Vene des anderen Armes Blut abgenommen.
Insgesamt dauert die Untersuchung bis zu zwei Stunden, während
derer die Patienten ruhig liegenbleiben müssen.
Die Strahlendosis einer PET-Untersuchung ist etwas höher als
diejenige bei einer Röntgenaufnahme der Lungen, aber niedriger als
etwa bei einer Röntgenuntersuchung des Magen-Darmtraktes.
Schwangere Frauen sollten in aller Regel nicht untersucht werden
Ich hoffe ich konnte dir einwenig weiterhelfen und nochwaa, die Untersuchung ist nicht schlimm.
Gruß Brigitte
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