1. Grand Mal Anfall nach Herpes Simplex I Enzephalitis

atlantis1, Saturday, 24.07.2010, 21:24 (vor 5870 Tagen)

Liebe Forumgemeinschaft,

mich würden eure Infos und alle Empfehlungen interessieren, vielleicht könnt ihr mir dabei helfen da in Österreich sehr wenig Information zur Verfügung steht.

Meine Mutter (72 Jahre) ist heuer Mitte Januar an einer Herpes Simplex Enzephalitisch mit dramatischem Verlauf schwer erkrankt. Nach rund 3-wöchigem Koma ist sie wieder erwacht, mit einer Trachealkanüle, einer PEG-Sonde, Katheder und allem was so dazugehört. Auch haben sich Herzrhytmusstörungen (Vorhofflattern) eingestellt, die aber möglicherweise unbekannterweise schion vorhanden waren.

Nach 5 wöchigem Rehaaufenthalt besserte sich der Zustand ganz langsam, bis wir im Juni dieses Jahres das erste Mal mit Mama im Rollstuhl eine Ausflug machen konnten. Sie wurde durch die Krankheit ein anderer Mensch, vom Pessimisten zum Optimisten der trotz der Krankheit immer positiv in die Zukunft schaut.

Nachdem Sie sich körperlich udn auch geistig recht gut erholt hatte passierte es vor kurzem, am 17.07. letzte Woche, sie hatte ihren ersten Grand Mal Anfall, kam mit dem Notarzt ins Krankenhaus und wurde rund eine Woche beobachtet. Sie erholte sich langsam, wurde körperlich wieder etwas stabiler und wurde Entlassen diese Woche am Donnerstag, den 22. Juli 2010. Doch schrecklicherweise hatte Sie bereits am nächsten Tag den nächsten Grand Mal Anfall. Wider das gleiche gestern, Notarzt udn ab ins Krankenhaus. Sie hat mehrere Medikamente erhalten, sowohl rektal als auch über Spritze, keine shalf so wirklich, der Anfall dauerte 20 Minuten. Erst im Krankenhaus wurde mit einem neuen Wirkstoff, der ebenfalls gespritzt wurde, langsam das Abklingen erreicht. Anschließend war Mutter erschöpft, hat bis heute Samstag vormittag geschlafen. Als wir sie heute mittags besuchten war sie total verwirrt und körperlich ziemlich am ende. Wir machen uns riesige Sorgen um sie, da die Anfälle innnerhalb so kurzer Zeit auftraten dun erst heute die Medikamente, die Sie an und für sich gut verträgt, hochgesetzt wurden. Wir wissen dass eine Einstellung schwierig ist und Monate dauern kann. Hat jemand von euch ein ähnliches Problem und kann uns Ratschläge geben, die helfen können, diese tragischen Ereignisse in den Griff zu bekommen und aufgrund der schweren Vorerkrankung meiner Mutter ihr das Leben so lebenswert wie möglich zu machen.

Vieln Dank für alle INformationen von euch!


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