Hallo,
mein Hund hat sich heute komisch verhalten, sie hat die Augen so richtig rausgetreht. Sie hat total gezittert, und sie war total steif und heiß
kann es sein das es ein Anfall war. Denn nach 4 min hat sich das wiederholt.
Ich würde mich über eine Antwort feuen
lg dani
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Carpe Diem-Nutze den Tag,
Epilepsie beim Hund ??
Grunzwanzling, Friday, 06.08.2010, 20:27 (vor 5856 Tagen) @ dannie89
Ja, kann sein.
Tierkliniken verschreiben dann auch gern Medikamente aus der Humanmedizin.
Das hier ist ein Forum für Menschen, bestimmt findest Du qualifiziertere Hilfe in Tierforen, beispielsweise hier:
http://www.epilepsie-beim-hund.de/
, googeln hilft!
Epilepsie beim Hund ??
dannie89
, Bayern, Friday, 06.08.2010, 21:19 (vor 5856 Tagen) @
Grunzwanzling
danke schön
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Carpe Diem-Nutze den Tag,
Epilepsie beim Hund ??
Shadow, Monday, 09.08.2010, 08:59 (vor 5854 Tagen) @ dannie89
Hallo Dannie;
Hatte diese Frage hier auch mal gestellt und wurde genauso beantwortet.
Ich komme als quasi "Angehöriger" auch sehr schlecht damit zurecht, ich bin mit meinem Hund 24 Std, zusammen und bin danach jedesmal vollkommen fertig weil ich meinem Süssen nicht helfen konnte.
Eine Userin schrieb das auch sie nicht weiss wie sie mit der Krankheit ihres Freundes umgehen sollte und ich konnte ihr das voll nachvollziehen.
Obwohl es sicher nicht das gleiche ist Mensch oder Tier aber der MENSCH auf der anderen Seite leidet sicher nicht weniger.
Ich werde weiter hier stöbern nach Tips da die Medikation ja auch in der Tiermedizin angewendet wird.
Mir hat es unheimlich geholfen das es auch andere gibt die als nicht Betroffener damit umgehen müssen.
Vielleicht können wir uns ja auch weiter austauschen. Ich weiß nur leider nicht wie man hier privat Kontakt herstellt.
Epilepsie beim Hund ??
Andreas, Monday, 09.08.2010, 13:04 (vor 5854 Tagen) @ Shadow
Hallo Shadow,
in der Tiermedizin werden die Anfälle nicht ganz so differenziert behandelt wie in der Humanmedizin. Das liegt daran, dass einerseits die Tierhalter die Kosten selbst tragen müssen und daher die apparative Diagnostik nicht im Vordergrund steht. Eine Operation können oder möchten sich wahrscheinlich die wenigsten Besitzer leisten. Andererseits muss man bei Tieren immer genau beobachten, wie sie sich verhalten, wenn man Rückschlüsse auf eventuelle Nebenerkrankungen oder Auren ziehen will.
Ich habe selbst einen Hund mit Epilepsien, der vor ein paar Jahren auch mal in einen Status epilepticus gefallen ist und ins künstliche Koma versetzt werden musste. Anschließend wurde er auf Luminal eingestellt, einem Standardpräparat bei Tieren. Die Nebenwirkungen waren aber so heftig, dass wir das Mittel abgesetzt haben.
Die Futterumstellung hat zwar nicht den gewünschten Erfolg gebracht, aber ich würde dennoch raten, von Fertigfuttern die Finger zu lassen. Dort sind auch häufig Zusatzstoffe drin, die problematisch sein können. Meist ist z. B. Kupfer enthalten, das in der Homöopathie gegen Epilepsien eingesetzt wird.
Grundsätzlich ist es meiner Ansicht nach egal, welcher Familienangehörige krank ist. Man leidet immer bis zu einem gewissen Grad mit. Wenn sich derjenige aber nicht ausdrücken kann, wie z. B. kleine Babys oder eben Hunde, ist man schnell verzweifelt.
Viele Grüße.
Andreas
Epilepsie beim Hund ??
Shadow, Monday, 09.08.2010, 14:01 (vor 5853 Tagen) @ Andreas
Hallo Andreas;
Fühlte mich durch deine damalige Antwort etwas ausgestoßen. Wollte eigentlich gar nicht mehr ins Forum gehen, weil mir auch hier keiner helfen konnte.
Leider kann ich mit der Sache nicht gut umgehen
auch wenn es nur ein Tier ist und als ich las das eine weitere Userin auch ein Problem hat gab es mir wieder neue Hoffnung.
Besonders da diese Woche wieder ein Anfall bevorsteht und ich immer mit einem offenen Auge schlafe damit ich ihm helfen kann, wenn der Anfall kommt und er dann nach dem eigentlichen Krampfen rennt und rennt als ob er davor weglaufen könnte. Er kann mir halt nix sagen.
Vielleicht kannst du jetzt nachvollziehen das ich leider nicht so einfach damit klar komm.
Auch hat sich meine Sichtweise extrem geändert,
ich dachte nicht das es für die menschlichen Epileptiker so schlimm und einschränkend ist.
Das es kein Zuckerschlecken ist war mir schon klar, aber das sie so um alles kämpfen müssen nicht.
Unser Tierarzt will jetzt nochmal in die Ohren schauen, da können sie irgendwelche Blasen bilden die auf das Gehirn drücken können und Krämpfe auslösen. Und wenn es das nicht ist, dann kommt er in so eine Röhre und wird scheibenweise geröngt.
Das die Medikation zu viele Nebenwirkungen hat ist schlimm, gebt ihr jetzt gar nichts?
Die Nahrungsumstellung auf Selbstkochen haben wir auch gemacht, hat leider auch nichts gebracht.
Auch seine Kastration hat nicht geholfen.
Am liebsten möchte ich es einfach aussitzen, aber das ist ja auch keine Lösung.
Aber bei Menschen gibt es ja wohl auch lange Phasen ohne Anfall, vielleicht gilt das ja auch für Hunde.
Jetzt muss nur ich noch einen Weg finden mit der Krankheit umzugehen, denn wenn ich alle zwei Wochen eine Woche kaum schlafe ist das nicht so gut.
Allen anderen wünsche ich viel Kraft
Epilepsie beim Hund ??
Andreas, Monday, 09.08.2010, 17:19 (vor 5853 Tagen) @ Shadow
Hallo Andreas;
Fühlte mich durch deine damalige Antwort etwas ausgestoßen. Wollte eigentlich gar nicht mehr ins Forum gehen, weil mir auch hier keiner helfen konnte.
Leider kann ich mit der Sache nicht gut umgehen.
Hallo Shadow,
tut mir leid, ich wollte Dich nicht aus dem Forum rausdrängen. Steht mir als User doch überhaupt nicht zu. Allerdings gibt es wie gesagt viele Foren, in denen sich betroffene Hundebesitzer austauschen können. Dort findest Du bestimmt viele Antworten. Der Umgang mit der Krankheit bei Hunden ist auch etwas ganz Besonderes, und ich kann Dir wirklich nachfühlen.
Wenn Du Fragen haben solltest, können wir uns gerne auch auf anderem Weg austauschen. Allerdings habe ich noch nicht raus, wie man hier privat kommuniziert. Ansonsten kannst Du mir gerne Deine Mail-Adresse geben, dann melde ich mich.
Viele Grüße.
Andreas
Epilepsie beim Hund ??
anonym, Friday, 20.08.2010, 01:47 (vor 5843 Tagen) @ Andreas
Hallo Zusammen,
das paßt vielleicht nicht so ganz dieser Übeschrift, aber es gibt ja sogar Hunde, die epiletische Anfälle bei Menschen die von Epilepsiebetroffen sind rechtzeitig erkennen und aufmerksam machen können, da kann mal wieder sehen, wie sensibel Tiere eigentlich sind.
gruß
corinna