Orginalp. Lamictal (gsk) und Lamotrigin Hexal?

anonym, Sunday, 08.08.2010, 17:33 (vor 5854 Tagen)

Die Rezeptur unserer Arzneimittel Lamotrigin HEXAL, Tabletten zur
Herstellung einer Suspension zum Einnehmen/Kautabletten ist identisch zur
Rezeptur von Lamictal. Lamotrigin HEXAL wird von Glaxo Wellcome Operations
hergestellt.

Wie Sie der Fachinformation zu Lamotrigin HEXAL unter ?Zusätzliche Angaben
der HEXAL AG zur Bioverfügbarkeit von Lamotrigin HEXAL? entnehmen können,
wurde eine vergleichende Bioverfügbarkeitsuntersuchung nicht durchgeführt
und ist nicht erforderlich. Bei gleicher Dosierung von Lamotrigin HEXAL
und Lamictal werden identische Wirkstoffspiegel im Körper aufgebaut.

Ab 15.08.2010 bringen wir Lamotrigin in den Stärken 5 mg, 25 mg, 50 mg,
100 mg und 200 mg unter dem Namen Lamotrigin HEXAL, Tabletten zur
Herstellung einer Suspension zum Einnehmen und mit geänderter Rezeptur in
den Handel.

Aufgrund des ? im gesetzlichen Rahmen möglichen ? Toleranzbereiches in der
Bioverfügbarkeit, der zu geringfügigen Unterschieden der Serumspiegel
führen kann, sollte bei der Anwendung von Lamotrigin HEXAL zur Behandlung
von Epilepsien der Patient über die Umstellung informiert werden.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen. Wenn Sie weitere
Fragen haben, können Sie sich gerne wieder an uns wenden.

Mit freundlichen Grüßen


HEXAL AG


Bärbel Peetroons
Manager Medical & Regulatory Affairs

Dr. Jutta Bürgermeister
Manager Medical & Regulatory Affairs

Orginalp. Lamictal (gsk) und Lamotrigin Hexal?

Chris, Traunstein- Oberbayern, Sunday, 08.08.2010, 20:24 (vor 5854 Tagen) @ anonym

hm ich nehm auch Lamotrigin, aber rathionpharm
hab aber mehrere verschiedene Sorten und ich find keinen Unterschied bzw, mein Körper, Gift bleibt Gift:-D
nein im Ernst mein Körper spürt nichts

lg Chris

Orginalp. Lamictal (gsk) und Lamotrigin Hexal?

Thomas1966, Monday, 16.08.2010, 14:56 (vor 5846 Tagen) @ anonym

Guten Tag,

wurde eine vergleichende Bioverfügbarkeitsuntersuchung nicht durchgeführt
und ist nicht erforderlich. Bei gleicher Dosierung von Lamotrigin HEXAL
und Lamictal werden identische Wirkstoffspiegel im Körper aufgebaut).

Das sollte sein... Aber es ist selbst mitlerweile dem dümmsten klar geworden das ein Medikament vom Wirkstoff her Identisch sein muß (sonst würde es garnicht zugelassen, das wäre sonst Kriminell) aber ein Medikament besteht eben nicht nur aus Wirkstoffen sondern auch diversen anderen Substanzen. Die müssen nicht unbedingt Schädlich sein, aber eine minimales auseinanderdriften der Zusammmenstellung kann zur folge haben das dies Medikament halt nicht so wirkt. Das soll nicht heißen das es das garnicht tut aber bei machen Menschen ist das so.
Das ist bekannt. Warum das so ist, kapier ich auch nicht, denn keine Pharmaphirma kann mir erzählen, daß sie nicht wissen mit welchen Wirkstoffen Lamictal von Glaxo zusammengestellt ist. Ich hatte mich selber mit Erfahrenen Epileptologen über verschiedenste Orginale und deren Generika unterhalten. Bei vielen Menschen mag es egal sein, aber nicht bei allen. Ist schon komisch wenn Medikament X Orginal und Generika Y (in jenem Beispiel z.B. ist es Tegretal, Carbamazepin) in der selben Dosierung bei ein und dem selben Menschen anders wirkt. Wie kommt das? Obwohl es ja dasselbe Medikament sein soll, wie sie allgemein als Pharmaphirmen sagen.
Naja, ich nehme Lamictal (und diverse ander Antiepileptika) seit der Einführung ein. Da ich verschiedenste Anfallsformen zugleich habe und man bei mir Jahre gebraucht hat um mich einzustellen, wird von den Ärzten dringend abgeraten die Medikamention (damit sind auch Generika gemeint) zu ändern.

Herstellung einer Suspension zum Einnehmen und mit geänderter Rezeptur in

Sagen sie mal, warum mit geänderter Rezeptur? Das wäre interressant zu wissen.

Trotz allem liegt der Verdacht nahe, daß Glaxo den Wirkstoff (das Grundpulver) selbst verkauft zum Dumpingpreis um das Geheimnis nicht preiszugeben. Aber was tun sie zusätzlich dabei?

MfG