Die Geschichte vom Kündigungsschutz mit GdB und Vertrauen

Tom vom Berg ⌂, Tuesday, 24.08.2010, 05:14 (vor 5839 Tagen)
bearbeitet von Tom vom Berg, Tuesday, 24.08.2010, 05:19

Es war einmal vor langer Zeit.
So müßte man dieses Thema anfangen.

Der Kündigungschutz mit einem GdB von 50% ist auch nicht mehr was er mal war.
Geht man mit diesem Schutz zum Arbeitgeber kann dieser einfach sagen:" Es tut uns sehr leid wir haben keine Arbeit für einen Schwerbehinderten, sie müßen gehen".
Es ist klar das die keinen Job mehr haben.
Wie sollen sie auch ein groß Teil der Jobs für Behinderte wurden einfach mit der Zeit abgebaut. Die Arbeit einfach an Fremdfirmen vergeben, die sind ja billiger.

Auf einmal hört man nicht mehr:"Du bist ein guter Man, wir brauchen dich". Sie sind beleidigt das man nicht sofort mit den Untersuchungsergebnissen zuihnen kam. Da man immer noch gehofft hat es gibt einen Arzt der sagt:" Oh, es ist keine Epilepsie, es ist das oder dieses". Was ist den mit Psycho Anfälle die ja eigendlich keine Epilepsie sind und heilbar?
Sprechen von Vertrauen.
Was ist mit meinem Vertrauen zu Ihnen?
Zu den Arbeitskollegen, die andere in die Pfanne hauen?
Zu dem Vertrauensmann, der dann mit seinem Wissen zum Tagesmeister läuft?
Zu den eigenen Schichtmeister, der ja zur Firma hält?
Zum Tagesmeister, der noch mehr zur Firma hält?
Zum eigenen Betriebsleiter der ja der Firma verpflichtet ist?
Zum Betriebsrat, der eventuell auch nichts machen kann?
Zur Gewerkschaft, die aufeinmal eventuell nur einen Anwalt stellen kann?

Zu den Politikern die die kleinen Leute kräftig am beuteln sind?
Zu Gott, aber denn laßen wir mal schön in Ruhe den wir wissen:
" Auch aus Steinen die dir in den Weg gelegt werden, kann man was schönes bauen"

Zu Euch, da muß man sagen:" Schön das es Euch gibt, man kann mit Euch reden, reißt einem nur manchmal den Kopf ab ;-) wenn man falsch liegt"

Und wenn Vertrauen und Kündigungschutz nicht gestorben sind,
dann leben sie noch heute.

In diesem Sinne
Tom

Die Geschichte vom Kündigungsschutz mit GdB und Vertrauen

blume, Tuesday, 24.08.2010, 11:31 (vor 5839 Tagen) @ Tom vom Berg

Hi Tom! Bei mir war das damals auch nicht anders als bei dir. Man hatte mir gesagt, dass ich zu langsam sei, und nicht für den freien Arbeitsmarkt geeignet sei. Das war ein sehr großer Schock für mich. Na ja ich war mal in einer Firma oder kannste auch Werkstatt für Menschen mit Behinderung nennen. Dort gab es zu viele Mobbing menschen, die dieses bei mir auch gemacht haben. Nun bin ich seit 2007 arbeitslos. Ich beziehe jetzt sozialgeld. Ich werde trotzalledem dort wieder anfangen, weil mir zu hause die decke auf den kopf fällt. Lass den Kopf nicht hängen. ;-)

lg blume

Die Geschichte vom Kündigungsschutz mit GdB und Vertrauen

Tom vom Berg ⌂, Wednesday, 25.08.2010, 03:23 (vor 5838 Tagen) @ blume

Hallo blume

Das hätte ich aber nicht gedacht das es grade unter den Behinderten Mobbing gibt.
War eigendlich der Meinung das grade unter dennen ein besserer Zusammenhalt wäre.

Naja werde wohl die rosarote Brille ausziehen und die Welt sehen wie sie wirklich ist.

Willkommen im Leben.

Wünsche das deine Träume und Wünsche alle in erfüllung gehen.
Und das du die Richtigen erlichen Leute findest.

Alles gute
Tom

Die Geschichte vom Kündigungsschutz mit GdB und Vertrauen

steffig, Tuesday, 24.08.2010, 12:51 (vor 5839 Tagen) @ Tom vom Berg

Hallo tom!
darf ich fragen wo du wohnst?
ich habe 50 GdB und habe über einen verein der Behindertemenschen egal ob schlaganfall epi oda körper oda geistige behinderung diser verein gbt mir die möglichkeit einen job für 3 jahre auszubrobieren und nach den 3 jahren könnte dann der arbeit geber sagen ja die hat gut gearbeitet und der arbeitgegber stellt mich an weil der verein das nur für 3 jahre macht. oder du sagst du möchtest noch etwas anderes probieren dann geht das auch uber diesen verein alle möglichen jobs! das sind für die 3 jahre jz mal nur 20 std pro woche aber danach könnten es vielleicht auch 40 werden.

Menschen bzw. chefs die sehr gut mit unserer krankheit umgehen können sin die die a) selbst 1 behinderten in der familie haben oder im sozialeneinrichtungen wie zb. krankenhäuser pflegeheime usw . ein beispiel ich selbst arbeite am pc und wenn ich das gefühl habe das ein epi kömmen könnte sage ich das meinem chef und dann darf ich nachhausegegen ist also dann so wie wenn gesundemenschen sagen würden sie hätten fieber.
Und kündigen dürfen sie mich nicht nur weil ich epi hab und nicht so viel kann wie die anderen oda langsamer bin.
ich muss selbst im november wieder für 2 wochen ins KH aber ich denke das es kein problem ist für meinen chef.
Gibt es solche fereine bei dir in der nähe?
bei solchen vereinen muss man auch keine berufsausbildung haben ich selbst habe nur den Hauptschulabschluss.
google doch mal ob es so was bei dir gibt.
lg steffig

Die Geschichte vom Kündigungsschutz mit GdB und Vertrauen

Tom vom Berg ⌂, Wednesday, 25.08.2010, 03:48 (vor 5838 Tagen) @ steffig

Hallo steffig

Habe sofort gegoogelt nach diesen Vereinen.
Und war wirklich überrascht das es viele Vereine für Menschen mit Behinderung gibt.

Ob die einen "alten 40 Jahre alten Sack" auch nehmen wird sich zeigen.
Danke für deinen Wegweiser!


Weißt du, mein jetziger Betriebsleiter hat selber ein behindertes Kind das in einer Behindertenwerkstadt arbeitet. Und er ist sehr familier, ihm liegt sehr viel an einer Familie. Das hat man nur sehr selten in dieser Welt.
Leider fühlt er sich von mir vor dem Kopf gestossen, das ich nicht früher zu ihn gekommen bin. Hoffendlich kann er sich in mir rein versetzen wie es in mir aussieht. Das ich immer noch Hoffe das die erste Diagnose eine Fehldiagnose ist.
Und die anderen auf die erste aufbauen. Es gibt leider in dieser schnell liebigen Zeit zu viele Fehldiagnosen.
Die schlimmste mir bekannte:
Mann verliert seine geliebte Arbeitstelle.
Er wird aus diesem Grunde zum Alkoholiker.
Durch den Alkohol verliert er seine Familie.
Nach ein paar Jahren stellte sich heraus das er keine Epilepsie hat!

Ist das nicht schlimm?
Alles weg nur weil ein paar Ärzte eine Fehldiagnose gestellt haben.

Ich hoffe das mein Chef (So nenne ich meinen Betriebsleiter) mir verzeit.
Werde immer ,egal was passiert, für ihn die Fahne halten.

Wie gesagt Danke für deinen Wegweiser
Tom