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Tanja_G, Monday, 20.09.2010, 16:00 (vor 5811 Tagen)

Hey, ich muss mich jetzt dann entscheiden was ich beruflich machen will. Eigentlich weiß ich ja, dass ich Physiotherapeutin werden will. Wisst ihr ob das geht mit Anfällen? Man muss da ein ärztliches Attest abgeben und bei manchen steht drauf, ob ein Anfallsleiden bekannt ist. Aber das beeinträchtigt ja nicht den Beruf. Glaubt ihr ich hab da Chancen? Wenn's nicht klappt, geh ich halt zum Studieren, aber Physiotherapie will ich unbedingt machen. Irgendwo werden die mich schon nehmen oder?
Lg Tanja

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dannie89 ⌂, Bayern, Monday, 20.09.2010, 19:25 (vor 5811 Tagen) @ Tanja_G

hallo Tanja ,
soweit ich das weiß musst du des deinem Arbeitgeber mitteilen weil wenn du einen Hast und du verletzt kann es seil das die versicherung nicht zahlt.
Meine frage darfts du auto fahren
liebe grüße

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Carpe Diem-Nutze den Tag,

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Tanja_G, Monday, 20.09.2010, 19:47 (vor 5811 Tagen) @ dannie89

Ne Auto fahren darf ich nicht. Aber ich muss da ja in eine Physiotherapieschule und ich habe Angst, dass ich da nicht genommen werd wegen den Anfällen. Alle anderen Voraussetzungen erfüll ich ja. Und Epilepsie steht bei so einem Beispielsattest nicht bei Beeinträchtigung, sondern eher so als Anhang.

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Lerche, Monday, 20.09.2010, 20:23 (vor 5811 Tagen) @ Tanja_G
bearbeitet von Lerche, Monday, 20.09.2010, 20:40

Hallo Tanja,

ich hab mal kurz darüber nachgedacht, ob ich mich von einer Physiotherapeutin, die an Epilepsie leidet, behandeln lassen würde. Antwort: Ja, möglicherweise. Aber ich bin ja auch selbst Epileptiker und daher subjektiv, sagen wir "parteiisch". Kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die große Mehrheit der Patienten das genauso sieht...
Eine Verwandte hatte übrigens denselben Berufswunsch und erfüllte auch alle Voraussetzungen. Sie scheiterte an einem Hautekzem - die Anforderungen in dieser Sparte scheinen hoch zu sein.

MfG Uwe

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Green, Wednesday, 22.09.2010, 09:01 (vor 5810 Tagen) @ Lerche

Hallo Uwe
wenn du schon als Betroffener nur sagts ja, möglicherweise lass ich mich von einem ebenfalls Betroffenen behandeln.
Wie wollen Wir von nicht Betroffenen erwarten das Sie einklares Ja zu uns sagen.
Green

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Lerche, Wednesday, 22.09.2010, 20:28 (vor 5809 Tagen) @ Green

Hallo Green,

zum Einen war ich noch nicht so oft in physiotherapeutischer Behandlung und kenne deshalb das Tätigkeitsfeld eines Physiotherapeuten nur in Ansätzen. Zum Anderen gibt es zig verschiedene Formen der Epilepsie, von denen manche die Ausführung dieses Berufes zumindest erschweren, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Deshalb "möglicherweise".

MfG Uwe

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dannie89 ⌂, Bayern, Tuesday, 21.09.2010, 15:07 (vor 5810 Tagen) @ Tanja_G

genau das sehe ich auch
liebe grüße

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Carpe Diem-Nutze den Tag,

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Musica, Monday, 20.09.2010, 19:57 (vor 5811 Tagen) @ Tanja_G

Hallo Tanja, wenn Du direkt gefragt wirst, ist es schon besser Du sagst es. Andernfalls bist Du m.W nicht verpflichtet, Ausnahme dann, wenn Du einen Behindertenausweis hast. Viel Glück! Lieben Gruß

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Heidi, Monday, 20.09.2010, 20:36 (vor 5811 Tagen) @ Tanja_G

Hallo Tanja_G

Es kommt ganz darauf an , was für Anfälle Du hast und wann. Wenn Du nur nächtliche Anfälle hast und tagsüber keine, stehen die Chancen gut. Aber wenn Du auch Tags Anfälle hast, vielleicht sogar Grand-mal, dann würde ich Dir raten , es dem Arbeitgeber zu sagen.
Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute
Heidi

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Tanja_G, Monday, 20.09.2010, 20:37 (vor 5811 Tagen) @ Tanja_G

Sagen würd ich des auf jeden Fall. Ich verheimliche so was ja nicht. Das Attest schreibt mir ja eh ein Arzt und ich will des auch gar nicht verschweigen. Aber wenn ich bis dahin anfallsfrei bleibe, haben die Patienten ja bestimmt nichts dagegen von mir behandelt zu werden. Ich hab nächste Woche einen Termin bei meinem Neurologen und frag was er dazu sagt.