Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 22.09.2010, 22:50 (vor 5809 Tagen)

Hallo

Wegen einer Psychotherapie hab ich mal gefragt. Doch der Schuss ging wohl nach hinten loss. Da hiess es auf einmal ich solle auf die Station A1 in der Psychiatrie. Ich weiss noch wie meine Ex dort behandelt wurde es war die gleiche Station. Sie hatte auch die gleiche Diagnose. Mit Gewalt haben sie sie angebunden und dann mit Medikamenten niedergespritzt. Sie wurde von denen in ein Gitterbett gesteckt. Nichtmal richtig essen konnte sie vor lauter Medikamente, das essen mussten sie ihr eingeben wie bei einem kleinen Kind. Ich lasse mir sowas nicht gefallen. Ich werde kämpfen und wenns sein muss auch zuschlagen. Das ist doch keine Art mit Menschen umzugehn. Wenn ich mich niederknüppeln will dann lass ich mich volllaufen. Irgendwas von Rapid Cycling haben sie dahergefaselt das ist eine schnelle Verlaufsform der manisch depressiven Krankheit mit mehreren Phasen im Jahr. Die sind doch selber nicht ganz dicht. Psychtherapie ok aber keine Medikamente. Die sollens selber fressen. Ich werde mich wehren. Ich bin vieles aber bestimmt nicht verrückt.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

dannie89 ⌂, Bayern, Thursday, 23.09.2010, 13:49 (vor 5808 Tagen) @ Johnny

hey jonny ,
ómg ich verstehe dich total ich sollte auch mal stadtionär in eine klinik zu mir haben sie gesagt entweder ich´geh freiwillig oder ich werde von der polizei
hin gebracht werden. Ich habe mich dann für die erste entschieden. Nach tagen habe ich es nicht mehr ausgehalten und ich habe meine tasche gepackt. Ich habe es dann gesagt das ich gehen werde. Ich habe 1 sdt mit denen geredet und habe dann glücklicherweiße konnte ich heim gehen. Ich verstehe dich total.
Solltest du auch in eine Klinik?
Ich mache AMBULANT eine Therapie und das könntest du auch evtl probieren

liebe grüße

--
Carpe Diem-Nutze den Tag,

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Thursday, 23.09.2010, 20:24 (vor 5808 Tagen) @ dannie89

Hallo dannie

Ich sollte auch in eine psychiatrische Klinik auf die Station A1. Rapid Cycling, eine rasche verlaufsform der manisch depressiven Erkrankung, wird angeblich nur stationär behandelt. Ich weigerte mich vehement. Einer ambulanten Therapie hätte ich eventuell zugestimmt aber Station kommt gar nicht in die Tüte. Sie wollte mich zwangseinweisen lassen. Erst als ich sie auf meiinen Schwarzgurt im Kampfsport hinwies konnte ich gehn. Mann hatte die ein Gesicht gemacht. Könnte ihr mal meine Pokale zeigen die ich bei Kämpfen im Verein gewonnen habe. Ich warnte sie davor das ich zuschlagen werde wenn sie mich nicht in Ruhe lassen. Das einzigste Verbrechen das ich beging war das ich die Medikamente ablehnte. Ich hab weder irgendwelche Suizidhandlungen begangen noch jemand anderem was getan. Einzigste Prügeleien waren die im Ring beim Wettkampf.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

dannie89 ⌂, Bayern, Friday, 24.09.2010, 13:22 (vor 5807 Tagen) @ Johnny

wie gesagt ich verstehe dich total. Ich hoffe für dich das du da wirklich nicht
hin musst. Wen es blöd laufen kann, kann dich ein richter einweißen lassen.
liebe grüße
daniela

--
Carpe Diem-Nutze den Tag,

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Sunday, 26.09.2010, 15:22 (vor 5805 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny,

offensichtlich merkst Du, dass Du die manische Depression nicht alleine in den Griff bekommst, und genau aus diesem Grund brauchst Du dringend Hilfe. Das "Aussitzen" Deiner Depression oder das Bekämpfen Deiner Manie mit Alkohol hat nicht funktioniert, und das Rad dreht sich scheinbar immer schneller.

Also bleibt nur der Weg zum Therapeuten, und zwar so schnell wie möglich. Es gibt sicherlich auch andere Wege, die Krankheit zu behandeln, als gleich heftige Psychopharmaka einzusetzen. Aber das kann nur ein Experte beurteilen, der sich mit der Krankheit auskennt.

Mach Dich also bitte auf die Suche, und bestimmt findest Du in einem entsprechenden Forum eine Adresse. Ich glaube nicht, dass Du dabei in einem Epilepsie-Forum weiterkommst.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück und alles Gute.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

Musica, Sunday, 26.09.2010, 16:46 (vor 5805 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny, ich schließe mich 100% der Empfehlung von Andreas an! Du mußt etwas tun und die Tatsache zu Deinem eigenen Schaden nicht verharmlosen und verleugnen. Alkohol wird zum zusätzlichen Problem. Ich wünsch Dir auch viel Glück, lg Musica

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Sunday, 26.09.2010, 20:03 (vor 5805 Tagen) @ Musica

Hallo

Danke für Eure Antworten. Psychotherapie wollt ich ja aber die Sache hat einen Haken. Die wollten mich einweisen. Doch auf eine Psychostation geh ich nicht wo sie dich eh nur mit Medis vollpumpen. Im Nachhinein bin ich zur Auffassung gekommen die Nuss selber zu knacken. Die Epilepsie hab ich ja auch selber behandelt und eingestellt 28 Jahre lang gings gut. Konnte so auch den Führerschen und die Strahlenschutzausbildung machen. Dürfte man als Epi ja gar net aber ich scheiß drauf. Was bei Epilepsie geklappt hat müsst da auch klappen nur weiß ich nicht wie weil ich die Ursache net kenn. Aber blamieren vor meinen Kollegen und Freunden tu ich mich bestimmt nicht mit so einer Station.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Sunday, 26.09.2010, 22:34 (vor 5805 Tagen) @ Johnny

Also ich verstehe Dich ehrlich gesagt nicht. Du hast doch die freie Therapeutenwahl, also warum hörst Du Dich nicht ein bisschen um und suchst Dir einen Behandler, dem Du vertraust. Mit ihm/ihr kannst Du doch einen Therapieplan besprechen, dann weißt Du, was auf Dich zukommt. Ich bin sicher, dass es eine Alternative gibt, ohne dass Du gleich eingewiesen und mit Psychopharmaka bis unter die Schädeldecke vollgepumpt wirst.

Das Ding alleine durchziehen zu wollen, ist jedenfalls Murks, und das weißt Du selber. Wenn sich die Spirale tatsächlich immer schneller dreht, dann ist die Wahrscheinlichkeit, selber raus zu kommen, ziemlich gering um nicht zu sagen gleich Null. Und wenn Dir nichts besseres einfällt als die Sache auszusitzen oder im Alkohol zu ertränken, dann viel Spaß.

By the way, Du sträubst Dich gegen Psychopharmaka, weil Du damit nur noch sabbernd im Eck sitzt und nichts mehr auf die Reihe kriegst? Vergleiche mal den Zustand mit einem Alkoholrausch, da dürfte der Unterschied gar nicht allzu groß sein.

Denk mal drüber nach.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Monday, 27.09.2010, 19:45 (vor 5804 Tagen) @ Andreas

Hallo

Ich habe gar keine andere Wahl. Ich bin Cheftechniker in einem Krankenhaus. Was würden meine Untergebenen denn sagen. Was für eine Blamage. Das geht einfach nicht. Ich muss mir Lösungen überlegen alleine das zu packen. Es muss einfach gehn bei der Epi hat es auch funktioniert. Soviel hab ich noch nie getrunken das ich so zugerichtet war wie meine Ex, völlig willenlos. Soviel Bier gibts gar net um das zustande zu bringen.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Ela, Monday, 27.09.2010, 21:17 (vor 5804 Tagen) @ Johnny

Hallo

Ich habe gar keine andere Wahl. Ich bin Cheftechniker in einem Krankenhaus. Was würden meine Untergebenen denn sagen. Was für eine Blamage. Das geht einfach nicht. Ich muss mir Lösungen überlegen alleine das zu packen. Es muss einfach gehn bei der Epi hat es auch funktioniert. Soviel hab ich noch nie getrunken das ich so zugerichtet war wie meine Ex, völlig willenlos. Soviel Bier gibts gar net um das zustande zu bringen.

Grüße Johnny

Was würden denn Deine Mitarbeiter sagen? Um wen geht es denn hier, um das Gerede anderer Leute oder...um DICH und um dein Leben!
Selbstverständlich hast du eine Wahl: die Entscheidung alles ohne Hilfe alleine durchstehen zu müssen oder Hilfe von anderen zu bekommen!

In meinen Augen machst du einen Fehler.

MFG

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Monday, 27.09.2010, 21:31 (vor 5804 Tagen) @ Ela

Hallo

Was soll ich denn machen ? So eine Blamage kann ich mir einfach nicht leisten. Und was viel schlimmer ist und auch der Hauptgrund ich will nicht so enden wie meine Ex. im Gitterbett schlafen müssen und sabbernd dahockend unfähig zu essen so das man es einschöpfen muss vor lauter Medikamente. Darauf hab ich keinen Bock. Auf so eine Hilfe kann ich verzichten.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Ela, Monday, 27.09.2010, 22:03 (vor 5804 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny,
das kann ich verstehen, dass Dich die Eindrücke von der Behandlung deiner Ex nicht loslassen.

Dennoch meine ich, dass du das alles nicht alleine durchstehen solltest und musst.

Möglicherweise findest du in einem Forum für Bipolare Erkrankungen wie

http://www.bipolar-forum.de/list.php?5

Antworten von Menschen, die doch mit Hilfe von Medikamenten und/oder einer Therapie mit ihrer Erkrankung, für die keiner etwas kann -deshalb kann ich das auch nicht als Blamage ansehen, als etwas für das man sich schämen müsste- zu leben lernen.

MFG

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Monday, 27.09.2010, 22:07 (vor 5804 Tagen) @ Johnny

Also wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hast Du das mit der Epilepsie selber hingekriegt. Darf man auch erfahren, wie Du das angestellt hast? An die Mittel kommst Du ohne Arzt ja nicht ran. Und mit "Aussitzen" und Wegtrinken hat das meines Wissens auch noch niemand geschafft.

Von welcher Blamage redest Du eigentlich die ganze Zeit? Davon, dass Du krank bist und Hilfe brauchst? Da kenne ich blamablere Situationen. Was wird passieren, wenn bei Deiner Arbeit mal was schiefläuft und rauskommt, dass Du schon längere Zeit eine schwere Krankheit "aussitzt" oder niedertrinkst? Wird sicherlich auch nicht lustig, und dann kannst Du Dir möglicherweise nicht einmal mehr den Therapeuten aussuchen. Dann steckst Du nämlich richtig in der Klemme.

Jetzt schwing Dich endlich zu einem Behandler, bestimmt findest Du einen, der Dich nicht gleich wegdröhnt. Hierfür gibt es beispielsweise andere Foren, wo Du entsprechende Adressen herkriegst.

Und wie gesagt: Du kannst ja den Therapieplan vorab besprechen, dann weißt Du, was auf Dich zukommt.

Viel Glück.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

unbekannt, Tuesday, 28.09.2010, 11:42 (vor 5804 Tagen) @ Johnny

Vielleicht gibts ja auch gescheite Psychologen in deiner Nähe die ambulant dazu ne Verhaltenstherapie anbieten.Dürfen ja auch keine Medikamente verschreiben.

Es kommt glaub ich auch immer drauf an was man bei den Psychatern, Neurologen für einen Eindruck hinterläßt. Schwarze Gürtel und Beteuerungen daß man nicht verrrückt ist sehen die vielleicht erst recht als Bestätigung für ihre Diagnosen ?

Bin doch nicht verrückt

Musica, Tuesday, 28.09.2010, 19:04 (vor 5803 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny, alles Verständnis von den Leuten hier hilft Dir nicht wenn Du nicht selbst endlich etwas unternimmst!Als ich Dir das erste Mal antwortete, habe ich mich zurückgehalten. Heute, weiß der Teufel warum man sich schon langsam mitverantwortlich fühlt, sage ich Dir, dass genau das geschehen kann, wovor Du so Angst hast! Möglicherweise auch noch per Beschluss. Will Dir denn wirklich jemand schaden? Fürchte Dich nicht, auch ein Chef darf krank sein. Was er hat, braucht niemand zu wissen. Du wirst behandelt. Und wenn es doch passiert, hast Du Dich nicht blamiert! Du hast eben eine Krankheit wie Millionen andere auch.....O.K?;-) Alles Gute

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Tuesday, 28.09.2010, 20:21 (vor 5803 Tagen) @ Musica

Hallo

Ihr wollt wissen wie ich an die Epimedis gekommen bin ? Kennt ihr das Liedchen Tango corrupti ? Sollte Pflichtlektüre werden. Mit Vitamin B und etwas Kleingeld kommt man weit. Anfangs als ich 16 war hab ich die Medis von meiner Ex abgestaubt. Die bekam Convulex als Medikation wegen ihrer bipolaren Krankheit. Ein paar Mäuse heimlich der Schwester zugesteckt damit sie es bei ihrer Medieinnahme nicht so genau nimmt und schwupps weg waren die Medis. Mit dem Convulex hab ich mich dann eingestellt. Es ging lange gut. Dann machte ich mit 19 die Technikerausbildung in der Klinik. Dort war ich ja von Ärzten umgeben. Einen kannte mein Vater gut. Dem erzählte ich ich hätte eine bipolare Erkrankung und bräuchte das Convulex. Klappte prima. Schliesslich fing ich als Techniker in einem anderen Krankenhaus an und wurde Cheftechniker. Ein paar Gefälligkeiten den Ärzten gegenüber. CT-Programme hab ich erstellt, mit Strahlenschutzprüfungen neue Geräte organisiert weil ich feststellte das die alten nicht mehr passten und ich sie sperren müsste. Für diese und noch andere Gefälligkeiten gabs als "Belohnung" die Epimedis, verzichtete ich doch auch auf Auszahlung der Überstunden. Die Neuro hab ich übern Tisch gezogen. Nach einem Anfall wurde ich dort eingewiesen. Das Monitoring wo sie das Tegretol absetzten
türckte ich in dem ich heimlich Convulex nahm. Kein Anfall, kein Beweis. Sie mussten mich gehen lassen mit Führerschein unbefristet natürlich und ohne Auflagen. Die Chefärztin äußerte zwar den Verdacht das was nicht stimmt aber sie konnte mir nichts nachweisen. So hab ich die Epi bis heute verschleiert 28 Jahre lang. Nicht so einfach ist es mit dem bipolaren Zeugs. Es ist einfach zu stark. Immer mehr Zyklen. Stärker sind sie auch noch. Lange hab ichs nicht ernst genommen. Eine Therapie beim Psychologen o.k. aber Medis und psychiatrische Station nein. Hab bei meiner Ex gesehn was dabei rauskommt. Werd mich mal nach einem Psychologen umsehn und dann sehn wir weiter.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Tuesday, 28.09.2010, 20:38 (vor 5803 Tagen) @ Ela

Hallo Ela danke für den Link. Werd ihn mir anschauen.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Ela, Tuesday, 28.09.2010, 22:08 (vor 5803 Tagen) @ Johnny

Was ist das Johnny????
Erstens einmal ist es krimininell, wenn Ärzte für Gefälligkeiten Medikamente abgeben an Leute, die keine Patienten sind. Und bei Convulex handelt es sich schließlich nicht um Halslutschpastillen. Und zweitens einmal...ist es dir vielleicht einmal in den Sinn gekommen, dass du auf die Weise mit deiner Gesundheit spielst? Valproinsäure kann auch gerne einmal zu Leberschäden/Leberversagen führen und muss per Spiegelbestimmung kontrolliert werden. Russisches Roulette???
Was soll das Ganze überhaupt? Sinnvoller ist es doch wohl einem Neurologen zu vertrauen, denn dann könnte man auch versuchen, wenn man weiterhin unter Anfällen leidet -und das tust du, wenn ich es richtig verstanden habe ganz massiv- durch eventuell ein anderes Medikament mehr zu erreichen. Im Idealfall Anfallsfreiheit.Möglicherweise könntest du längst an dem Punkt sein, wenn du nicht deinen Alleingang durchziehen würdest!

MFG

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 29.09.2010, 06:56 (vor 5803 Tagen) @ Ela

Hallo

Alle Ärzte haben gewusst worunter ich leide nur halt nicht die Neurologen. Was spielt es für eine Rolle wer dir die Medis verschreibt. Und ich wär nicht da wo ich heute bin nur wegen dieser scheiß epilepsie. Wenn Neurologen oder Psychiater einen behandeln kommt nur scheiße dabei raus das hab ich mehr als einmal erlebt. Der Kollege leidet n Schizophrenie war auch auf der Psychiatrie stationär und nun kann man ihn nicht mehr haben. Schade war ein netter Mensch. Könnte viele solche Beispiele aufzählen wo sie Leute schlicht und einfach vermurkst haben. Und einen Murks bring ich alleine auch zustande.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 29.09.2010, 07:00 (vor 5803 Tagen) @ Johnny

Hallo noch mal

wollte noch erwähnen das ich so dem Staat und der Kasse nicht einen Cent gekostet habe. Ich habe immer gearbeitet und meine Steuern bezahlt. Hätt ich auf Neurologen gehört egal ob Epi oder bipolare Störung wär ich ein Sozialfall welch eine Schande. Und ihr dürftet mit euren Steuern für mich bezahlen. Schon mal darüber nachgedacht ?

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Wednesday, 29.09.2010, 08:07 (vor 5803 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny,

Du behandelst in Eigenregie ein schweres Krankheitsbild mit heftigen Medikamenten, die Du Dir irgendwie (illegal) besorgt hast. Der Wirkstoff Valproinsäure hat allerdings nun mal auch psychische Veränderungen zur Folge.

Kleiner Auszug aus der Packungsbeilage:
Einzelfälle: Steig. d. Vigilanz, dadurch gelegentl. Aggression, Hyperakt. u. Verhaltensauffälligk.

Das weißt Du sicher alles, und bestimmt kannst Du das auch Deinem momentanen Krankheitsbild zuordnen, oder? Natürlich kannst Du es nicht, denn Du bist - irgendwo zurecht - einfach nur froh, dass die Epilepsien nicht mehr auftreten. Aber zu welchem Preis?

Tut mir wirklich leid, aber der Weg, den Du gewählt hast, war eine Sackgasse.

Weiterhin alles Gute.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

unbekannt, Wednesday, 29.09.2010, 13:54 (vor 5802 Tagen) @ Andreas

" Einzelfälle: Steig. d. Vigilanz, dadurch gelegentl. Aggression, Hyperakt. u. Verhaltensauffälligk. "

Was heißt das ?

Steigerung der Aufmerksamkeit oder der Aufmerksamkeitsschwelle ?

Bin doch nicht verrückt

Tom vom Berg ⌂, Wednesday, 29.09.2010, 16:00 (vor 5802 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny

Kann dich gut verstehen.
Habe auch meinen Job als Lokführer verloren.
Darf alles was ich bis dato gemacht habe nicht mehr ausüben.
Stehe evevtuell auch kurz davor, wenn meine Firma mich fallen läßt, ein Sozialfall zuwerden. Wie viele von uns.

Aber das Leben geht weiter, anders als das jetzige.
Vieleicht sogar besser.
Besser ???????
Keiner weiß wie es noch kommt.
Geld ist nicht alles,aber es beruhigt.
In anderen Ländern kommen sie doch auch ohne Geld aus warum nicht hier?

Muß Andreas recht geben dein jetzige Weg ist eine Sackgasse.
Suche denn richtigen Weg, wenn du nicht untergehen willst.

Mit laufenden Grüßen
Tom

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Wednesday, 29.09.2010, 16:12 (vor 5802 Tagen) @ unbekannt

Hallo Descartes,

hier kann ich zunächst nur vermuten, was gemeint sein könnte. Ich denke, dass es zu einer übermäßigen Reaktion des sympathischen Nervensystems kommt, einem Zustand ähnlich wie bei zu starkem Kaffeekomsum, der ja auch zu einer völligen Überreizung führen kann. Die Betreffenden können nicht mehr "abschalten", stehen dauernd unter Hochspannung und gehen beim geringsten Anlass gleich in die Luft (die HB-Männchen wären wohl der passende Vergleich).

Die manische Phase von Johnny könnte sich damit wohl durchaus erklären lassen.

Viele Grüße.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 29.09.2010, 17:13 (vor 5802 Tagen) @ Andreas

Hallo

Manische Phasen können durch Kaffee verstärkt werden hab das leider schon erlebt. Doch Convulex scheidet aus hab ich doch zumal diesmal mit einem Neurologen auf Lamictal umgestellt. Das schon 6 Monate lang. Mit den Anfällen gehts aber die Manien und Depressionen in den kurzen Zeitabständen machen mich wahnsinnig. Am schöimmsten sind die Mischzyklen da bist du manisch und depressiv gleichzeitig. Hatte schon 10 Zyklen innerhalb von 3 Monaten. Irgendwas von Rapid Cycling eine schnelle Form der bipolaren Erkrankung habens in der Klinik dahergefaselt. Weiß nicht mehr was ich machen soll. Mit der Epilepsie bin ich fertig geworden doch die bipolare Erkrankung ist einfach zu stark. Antiepileptika fallen bei uns nicht unters Drogengesetz jeder Arzt darf sie verschreiben. Meine Frau bekommt ihr Tegretol vom Hausarzt verschrieben. Bei ihr ist die Diagnose offiziell bei mir nicht das ist der einzigste Unterschied. Doch viele Psychopharmaka fallen sehr wohl unters Drogengesetz und dürfen daher nicht von jedem verschrieben werden. Das ist der Unterschied. Weiß echt nicht wie ich mir noch helfen kann ohne gleich in die Klapse zu müssen. War heute bei einer Psychologin und es war das selbe. Sie sagte ich solle in die Psychiatrie gehn mich dort einstellen lassen. So ein Blödsinn. Bin doch nicht deppert.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Musica, Wednesday, 29.09.2010, 18:00 (vor 5802 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas, Deine Empfehlungen für Johnny klingen sehr kompetent. Darf ich Dich fragen warum Du diese detaillierten Kenntisse hast? Grüße Musica

Bin doch nicht verrückt

Musica, Wednesday, 29.09.2010, 18:07 (vor 5802 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny, ich freue mich, dass Du heute bei einer Ärztin warst. Wenn Du für einige Tage dorthin gehst, wirst Du eingestellt und kannst wieder gehen. Kein Mensch muß wissen, warum Du krank geschrieben bist!
Übrigens verstehe ich Deine Sorge um dem Verlust der Arbeitsstelle sehr gut. Es ist mir auch einmal passiert. Alle Gute und geh durch! LG

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Wednesday, 29.09.2010, 19:44 (vor 5802 Tagen) @ Johnny

Convulex scheidet aus hab ich doch zumal diesmal mit einem Neurologen auf Lamictal umgestellt.

Hallo Johnny,

wenn Du die Nebenwirkungen als etwas ansiehst, das völlig getrennt von Dir und Deiner Krankheit, irgendwie "zufällig" abläuft, scheiden die Epimittel natürlich als mögliche Ursache für die bipolare Störung aus. Aber wenn wir - in jedem Krankheitsfall (!!!) - die Nebenwirkungen als etwas betrachten, das in uns schlummert und das sozusagen durch die Medikamente nur ans Licht gebracht wird, scheiden die Mittel eben nicht aus.

Klingt vielleicht zunächst etwas deppert, aber wieso ruft ein und dasselbe Mittel bei verschiedenen Leuten so unterschiedliche Reaktionen hervor? Möglicherweise doch deshalb, weil es zu einer Verschiebung der Symptomatik auf das nächst schwächere Organ kommt - und da hat eben jeder Patient einen anderen Schwachpunkt.

Nehmen wir mal an, in Deiner Familie sind schon Fälle von Depressionen aufgetreten, dann wäre es doch möglich, dass diese Anlage bei Dir verstärkt vorhanden ist. Und durch die verschiedenen Mittel wurde diese Krankheitsebene jetzt hervorgeholt. Macht so was Sinn für Dich?

Das ganze lässt sich am besten einordnen, wenn man die zeitlichen Abläufe der einzelnen Erkrankungen, also der Epilepsie und der bipolaren Störung (und auch der Krankheiten, die dem vorausgegangen sind), auf einer Timeline aufzeichnet und schaut, was sich zuerst gezeigt hat, was wie behandelt wurde, und wie sich die Krankheit(en) weiterentwickelt hat bzw. haben.

Nur als kleine Anregung.

Viele Grüße.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Wednesday, 29.09.2010, 19:50 (vor 5802 Tagen) @ Musica

Hallo Musica,

danke für die Blumen:-D

Ich bin als Heilpraktiker sozusagen beruflich an verschiedenen Krankheitsbildern, u. a. auch an der Epilepsie interessiert und möchte wissen, wie die Betroffenen die Krankheit und auch die Behandlung erleben.

Darüber habe ich hier einen guten Einblick erhalten und gebe im Gegenzug hin und wieder einen Tipp.

Viele Grüße.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

Ela, Wednesday, 29.09.2010, 20:36 (vor 5802 Tagen) @ Johnny

Johnny,
du solltst mal davon wegkommen die Psychatrie als Klapse zu sehen, in der Bekloppte weggesperrt werden!
Ich persönlich kenne 2 Leute, die definitiv sagen können, wenn sie nicht in der Psychatrie gewesen wären, wären sie heute nicht mehr am leben und es gibt einen Haufen Leute, die durch einen Aufenthalt in der Psych.erst oder wieder in der Lage sind, ihr Leben zu leben und mit ihrer Erkrankung zu Rande zu kommen.
Was hat das mit deppert zu tun, Hilfe zu suchen und sie dort auch zu bekommen?!

Zweitens solltest du mal darüber nachdenken, dass eine Zwangseinweisung nach PsychKG durch Eigen-oderFremdgefährdung der absolut sicherste Weg ist auf einer geschlossenen Akut-Station zu landen (das mal zum Thema Schwarzer Gurt...). Mit wesentlich freizügigeren Möglichkeiten, was zum Beispiel Spaziergänge außerhalb der Station angeht, kann derjenige rechnen, der sich freiwillig in psychatr.Behandlung begibt.

Weiß nicht mehr was ich machen soll. Mit der Epilepsie bin ich fertig geworden doch die bipolare Erkrankung ist einfach zu stark.

Du brauchst Hilfe, hol sie dir endlich!Mit deiner Selbstbehandlung stößt du an deine eigenen Grenzen.

Alles Gute.

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 29.09.2010, 20:37 (vor 5802 Tagen) @ Andreas

Hallo

Wenns dich interessiert ein kleiner Einblick in meine Geschichte. Den ersten GM hatte ich 1982 mit 8 Jahren. 1991 mit 16 wurde die Diagnose Epilepsie auf der Neuro gestellt anhand eines EEGs. Bin dann aber einfach abgehauen und hab mich mittels meiner Ex selber eingestellt. Musste aber auch erst nachfragen wies geht. 1995 traten die ersten Symptome der bipolaren Erkrankung auf. Depressionen und leichte Manien. das schwelte so dahin jahrelang. Nams auch nicht ernst. Es kam und ging. Bis es nun 2010 explodierte und die Phasen härter und schneller wurden es werden immer mehr. Beide Krankheiten schaukeln sich gegenseitig hoch. Während der Manie schlaf ich kaum und hab natürlich Anfälle. Convulex half nichts mehr, Lamictal nutzt auch nix. Anfälle die ich früher nie hatte. Weiß nicht wie ich eine bipolare Erkrankung beheben kann. Bin Vater von 2 Kindern und muss sie ernähren. Kanns mir nicht leisten meine Zulassung als Techniker zu verlieren und ein Sozialfallzu werden. Will auch nicht in die Klapse.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 29.09.2010, 21:02 (vor 5802 Tagen) @ Ela

Hallo Ela

Keine sorge mit einem schwarzen Gurt gefährdet man niemanden. Man kann sich höchstens damit aufhängen, nein Spaß bei seite. Wir sind Sportler und keine Schläger. Das erste was wir lernen ist Disziplin. Es gibt 3 Anlässe wo ich das einsetzen darf. Im fairen Wettkampf Mann gegen Mann, Notwehr wenn mich jemand angreift und Nothilfe wenn jemand fremdes angegriffen wird. So steht es auch im Gesetz. Kampfsport egal welchen Gurt man besitzt ist nichts illegales und auch nichts gefährliches.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Ela, Wednesday, 29.09.2010, 21:19 (vor 5802 Tagen) @ Johnny

Keine sorge mit einem schwarzen Gurt gefährdet man niemanden. Man kann sich höchstens damit aufhängen, nein Spaß bei seite. Wir sind Sportler und keine Schläger. Das erste was wir lernen ist Disziplin. Es gibt 3 Anlässe wo ich das einsetzen darf. Im fairen Wettkampf Mann gegen Mann, Notwehr wenn mich jemand angreift und Nothilfe wenn jemand fremdes angegriffen wird. So steht es auch im Gesetz. Kampfsport egal welchen Gurt man besitzt ist nichts illegales und auch nichts gefährliches.

Hi Johnny,
mein Sohn macht Karate (erst orangener Gurt), ein wenig kenn ich mich damit schon aus. Natürlich ist Kampfsport an sich nichts Illegales.

Bezog es auch eher auf deine Äußerung:

Zitat:

"Ich warnte sie davor das ich zuschlagen werde wenn sie mich nicht in Ruhe lassen."

Aber mal zu deinen Kindern. Die brauchen nicht (nur) einen Ernährer, der das Geld ranschafft, sondern einen Papa, der alles daran setzt wieder gesund zu werden.
Denk mal drüber nach!

Bin doch nicht verrückt

Musica, Wednesday, 29.09.2010, 21:46 (vor 5802 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas, hatte schon diese Richtung vermutet.Schön, dass Du Tipps geben kannst. Schönen Abend und Gruß,:-) Musica

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 29.09.2010, 21:48 (vor 5802 Tagen) @ Ela

Hallo

Dann wird dein Sohnemann ja vielleicht auch mal ein Schwarzgurt nur weitermachen. Meine Ex wurde einfach eingewiesen obwohl sie niemandem was getan hat. Eigengefährdung nannte man das. Welch ein Schwachsinn. Ich erkundigte mich bei einem Anwalt. Der sagte wenn ich keine Straftat begehe oder Suizidversuch mache können sie gar nix. Ich darf mich also wehren wenn sie grundlos versuchen mich einzuweisen. Bin weder straffällig geworden noch hab ich Suizidäußerungen begangen. Also was wollen die von mir. Es ist auch weniger die Behandlung die ich ablehne sondern die Station. Wie schon gesagt Psychotherapie ja aber mit Medis niederknüppeln lass ich mich nicht. Angebunden und ins Gitterbett gesteckt wurde sie. Wegen nichts nur weil sie manisch depressiv ist. Was soll der Blödsinn ?

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Wednesday, 29.09.2010, 21:50 (vor 5802 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny,

ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Eigenbehandlung der Epilepsie (1991) und dem Auftreten der bipolaren Störung (1995) ist durchaus nicht ganz aus der Welt, evtl. gab es schon früher (vor 1995) erste, nicht ernst genommene Anzeichen einer psychischen Veränderung. Ich halte den Zusammenhang sogar für äußerst Wahrscheinlich.

Interessant ist natürlich immer auch die Familiengeschichte, d. h. welche Krankheiten insbesondere bei den Eltern/Großeltern/Geschwistern aufgetreten sind. Hier kann man schon möglicherweise bestimmte Tendenzen erkennen. Aber das zu erörtern würde an dieser Stelle zu weit führen.

Bisher hast Du immer geschrieben, dass Du die Epilepsie selber in den Griff bekommen hast, aber das scheint nicht ganz zuzutreffen. Die Krankheiten schaukeln sich ja sozusagen gegenseitig auf.

Ich habe übrigens den 2. Kyu in Karate, und ich weiß, dass das kein Sport für Schläger ist. Aber zum Krankheitsbild der Manie gehören auch unkontrollierte Wutausbrüche, und da kann so manche Aktion sprichwörtlich ins Auge gehen.

Viele Grüße.

Andreas

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Wednesday, 29.09.2010, 22:01 (vor 5802 Tagen) @ Andreas

Hallo Andras

Danke für deine Tipps. Ich war beim Sport immer als launische Diva bekannt. Auch beim Dartsport war es so. Mal gut bei leichten Manien oder in der Normalphase, wenn ich depressiv war ging gar nix. Erklären konnte sich das Phänomem keiner. Wutausbrüche hab ich keine doch bin ich zur Zeit gar nicht mehr in der Lage zum kämpfen oder auch um Dart zu spielen. Musste beides aufgeben. was war ich doch für ein wilder Hund das sagten alle die mich kannten und was ist nur duch diese komische Krankheit aus mir geworden. Wenn ich depressiv bin lieg ich nur im Bett und schlafe, in der Manie arbeite ich wie ein Besessener. In der Mischphase nbin ich so verwirrt das gar nix geht. Wenn ich nachts Halluzinationen hab bin ich schon verwirrt durch die Gegend gelaufen und das halbnackt. Hab das gar nicht so mitgekriegt. Zum Glück hats keiner gesehn aber es passiert immer wieder. Weiß nicht mehr weiter. Sch... bipolare Krankheit. Glaub nicht an die Diagnose.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Andreas, Wednesday, 29.09.2010, 22:14 (vor 5802 Tagen) @ Johnny

Sorry, aber Deine Schilderungen von den Halluzinationen machen die Situation auch nicht gerade einfacher. Bleib dran und such weiter nach einem passenden Therapeuten, bevor die Sache eskaliert. Sonst kommt es doch noch so weit wie Ela beschrieben hat, dann wirst Du zwangseingewiesen, und das macht nun wirklich keinen guten Eindruck ;-).

Ich drücke Dir sämtliche Daumen.

Andreas

P.S. Wenn ich Dir bei der Suche nach einem Therapeuten behilflich sein kann, darfst Du Dich gerne jederzeit melden.

Bin doch nicht verrückt

anntchen, warstein, Tuesday, 05.10.2010, 20:21 (vor 5796 Tagen) @ dannie89

wer sagt das du verrückt bist? dannie?
deine familie?

Bin doch nicht verrückt

Johnny, Tuesday, 05.10.2010, 21:22 (vor 5796 Tagen) @ anntchen

Hallo

Direkt gesagt hat es niemand doch wenn du in die psychiatrische Klinik vor allem wenn du auf die A 1 kommst heißt es bei uns nun mal du bist verrückt. Meine Ex war auf dieser Station wo ich hin soll und ich sah damals wie sie dort behandelt wurde. Angehängt und niedergespritzt wurde sie. Anja hieß sie. Daher hatte sie den Namen bei uns die depperte Anja. Sie ist manisch depressiv. Den Spitznamen gab ich ihr übrigens. Hätte es nie gedacht mal an sowas zu erkranken. Kanns nicht akzeptieren. Will da nicht hin.

Grüße Johnny

Bin doch nicht verrückt

Mondenkind, Wednesday, 06.10.2010, 09:58 (vor 5796 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny,

ich war letztes Jahr nach einer OP (linker Hippocampus ist entfernt worden) in der Reha in Bad Wildungen. Dort gab es auch eine Station für Psychosomatik / Psychotherapie.

Sie waren dort, weil sie Burn out hatten oder familiäre bzw. persönliche Probleme. Und? Keiner sah sie als verrückt an.
Mit ihnen hatte ich genauso einen großen Spaß und Gespräche wie mit denen aus der "Neurologie" oder der "Inneren Medizin".

Klar, gab es für sie Regeln, aber die hatte ich und jeder andere dort auch.

Vielleicht wäre ja eine Reha etwas gutes für dich?? Sprich mal mit deinem Arzt.

Liebe Grüße
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)