Lomotrigin

emerald, Friday, 22.10.2010, 19:47 (vor 5779 Tagen) @ dannie89

Bei mir ging es mit Carbamzepin (Tegretal) los. Mir graust heute noch vor dem Beipackzettel. Meine Leber hatte sich "sehr" gefreut.
Zum Glück wohne ich in der Nähe von Bonn (Nähe ist relativ, 3 Stunden allein Bundesbahn). Ich habe den Rat bekommen mich vom Neurologen zur Epileptologie in Bonn auf dem Venusberg überweisen zu lassen. Das einzige reine Epileptologiezentrum Deutschlands.
Die haben mich als erstes auf Lamictal (Lamotrigin) umgestellt. Seitdem fahre ich einmal im Jahr nach Bonn und hohle mir mein Rezept für 1/2 Jahr ab und schicke 1/2 Jahr später einen Brief dahin, worauf ich meine Medikamente für das nächste 1/2 Jahr bekomme.

Ich bekomme LAMICTAL

Ich muss ausser der normalen Rezeptgebühr nichts zuzahlen.

Der Chef Prof. Elger steht auf dem Standpunkt, wenn der Patient mit seinem Medikament zufrieden ist, dann bekommt er das. Basta! Die Patienten haben es eh schwer genug.

Die Schwestern und Ärzte sind in meinen Augen richtig Klasse. Das hatte sich schon damals gezeigt, als ich das erste mal zu ihnen kam. Als die Ärztin das erste Gespräch mit mir hatte kam gleich am Anfang die Frage ob auch andere Medikamente als Tegretal ausprobiert worden sind. Das hat sie dann angeleiert und ich bin bei Lamictal gelandet. Damit bin ich anfallsfrei. Weil ich dank Medikament anfallsfrei bin haben sie mir die Schwerbehinderung auf 40% gesenkt. Aber das nehme ich gern in Kauf wenn es bei anfallsfrei bleibt

cu
Emerald


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