Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
Keppra, Tuesday, 26.10.2010, 14:32 (vor 5775 Tagen)
hallo, es ist seit 10 tagen so daß ich nicht mehr aufstehen kann.
Ich habe 8 kg abgenommen nach einer Gallen Op.
Ich hatte immer um 21 Uhr 750 mg Keppra und morgens um 21 Uhr 750 mg Keppra eingenommen.
Nach mehrfacher Rücksprache hat Arzt gesagt ich solle morgens nur noch 500mg Kepra einnehmen weniger darf ich nicht.
Ich habe gerade einen Scheidenpilz der nicht weggeht.
Bin verzweifelt, bin noch bis September in Erziehungsurlaub und muss dann wieder arbeiten gehen.
Bitte um Rat. Ich nehme Keppra nun schon um 19 Uhr ein und morgen um 07.30 klengelt der Wecker , nehme ich 500 mg ein und schlafe weiter.
SOll ich es lieber nehmen wenn ich aufstehe??
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
Keppra, Tuesday, 26.10.2010, 14:33 (vor 5775 Tagen) @ Keppra
Ich meinte morgens um 9 Uhr Keppra eingenommen.
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
blume, Tuesday, 26.10.2010, 15:33 (vor 5775 Tagen) @ Keppra
Hallo Keppra! Es tut mir leid, wie es dir geht. Ich mache das so: Morgens um 05:00 Uhr wenn ich aufstehe, nehme ich eine halbe Tablette 1000mg und abends um 16:30 Uhr dann die andere halbe Tablette beides mal Keppra...
Mfg blume
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Anton, Tuesday, 26.10.2010, 18:39 (vor 5775 Tagen) @ blume
Hallo zusammen,
ich finde, man sollte sich nicht so an einer Zeit festhalten mit der Einnahme von Keppra (oder allen anderen Antikonvulsia ebenfalls). Keppra ist kein retardiertes Präparat, das bedeutet, dass es sinnvoll ist, es zweimal am Tag zu nehmen. Damit der Wirkstoffspiegel im Blut einigermaßen gleichbleibend ist.
Wenn wir zum Beispiel an die Zeiten 5 und 17 Uhr denken, ist es völlig unbedenklich, wenn man einige Stunden davon abrückt. Dann bleibt der Steady-State (Fließgleichgewicht des Wirkstoffs im Blut) immer noch erhalten und richtet im Normalfall keinen Schaden an. Nur ganz vergessen ist ein Nogo.
Vom Keppra weiß ich, dass einige Patienten es abends früh einnehmen, so soll es Einfluss auf festeren Schlaf haben. Ich nehme es auch, habe keine Probleme damit. Die Wochen der Eindosierung sagen nichts aus über die späteren Nebenwirkungen. Meistens sind sie dann verschwunden.
Liebe Grüße
Anton
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
joeta, Tuesday, 26.10.2010, 21:08 (vor 5775 Tagen) @ Anton
hallo.ich nehme keppra schon seid 2004 ein(200 - 0 - 2000) und zwar morgens in meiner frühstückspause,also um 9.30uhr und so gegen 20uhr.habe seid her keine probleme.ich achte halt eben nur das ich sie nicht auf nüchternen magen einnehme.
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Anton, Tuesday, 26.10.2010, 21:50 (vor 5775 Tagen) @ joeta
Hallo Joeta,
ist ja kaum zu glauben. Du nimmst morgens 200 mg und abends 2000 mg. Das kann doch nicht angehen. Womit begründet der Arzt diese Medikation? Oder nimmst Du morgens und abends jeweils 2000 mg?
Die Tagesdosis von 4000 mg wird in vielen Fällen überschritten. Immer, wenn der Arzt darauf bedacht ist, es bei der vorzuziehenden Monotherapie zu belassen. Was auch gut und richtig ist, sofern der Patient damit anfalls- und nebenwirkungsfrei ist.
Viele Grüße
Anton
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joeta, Wednesday, 27.10.2010, 16:24 (vor 5774 Tagen) @ Anton
hallo anton.entschuldige du hast recht ich nehme morgens und abends je 2000.
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Mondenkind, Wednesday, 27.10.2010, 10:37 (vor 5775 Tagen) @ joeta
Hi,
ich stimme dir zu, auch ich habe gemerkt, dass es besser ist, Keppra (1.000-0-1.500) nicht auf nüchternen Magen einzunehmen - selbst wenn ich so ggf. eine halbe Stunde oder Stunde später (oder früher) einnehme.
Ansonsten hatte ich weitaus schon "schlimmere" Medikamente was das Schlafbedürfnis angeht - hat mein Mann und meine Freunde mir auch schon mehrfach bestätigt.
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
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Dietmar, Tuesday, 02.11.2010, 18:09 (vor 5768 Tagen) @ Keppra
Hallo!
Also ich bin neu hier mal. Ich hatte 1997 einen schweren Ski-Unfall und hatte dann bis 1999 EPI-Anfälle.
Da habe ich Depakine 500 - 0 - 500 eingenommen. Und immer die die gleiche Uhrzeit, welche ich noch immer so einhalte.
In der Früh so um 09:00 und Abend 21:00!
Leider habe ich dann 2005 wieder Anfälle und mußte mehrere nehmen. Und das hin und her von den Medikamenten sind ganz schön arg gewesen, aber den Zeitfaktor habe ich immer eingehalten, der mir der Neurologe auch immer empfohlen hat.
Jetzt nehme ich:
Dekanine: 500 - 0 - 500
Keppra: 1000 - 0 - 1000
Frisium: 0 - 0 - 10gr.
Aber jetzt sind auch psychische dazu gekommen, priv., aber diese haben mir auch noch zu schaffen gemacht. Und diese sind ja auch welche bei dem Neurologen behandelt werden soll.
Und ich habe auch vor kurzen Kontakt mit einem Manager von einem Sänger aufgenmmen, welcher ebenfalls auch Epileptiker ist, und ob Er net etwas tolles für Uns Epileptiker machen möchte.
Viele möchten über diese Krankeheit nicht reden, aber de, schauen wir doch mal auf die Strasse, da gehen die Menschen rum und eine Zigarette nach der anderen. Und das geht auf die Lungen, und na ja.....is das gesund???Also ich bin Pflegehelfer und habe da schon viel erlebt, und da kann ich viel erzählen.
Mfg
Dietmar
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pandanza, Friday, 05.11.2010, 09:42 (vor 5766 Tagen) @ Keppra
Hallo , habe auch auch mal Keppra genommen. 1500mg tgl und wurde depri sowie auch antriebslos. Ein Arzt sagte mir mal, das Keppra eigentlich ein Kombi Mittel ist, dass immer noch ergänzend ein weiteres Präparat benötigt. Außer bei Kindern, die seit Geburt Epi sind, da soll es gut wirken. Ich erhielt dann valporat. In kurzer Zeit nahm ich über zehn Kilo zu ( Nebenwirkung von Valpo). Dann erhielt ich cabamazepim und durch einen erneuten Arztwechsel nehme ich seit gestern was ganz neues , es heißt :Topiramat-neuraxpharm 25mg. Wenn Du magst halte ich Dich auf dem LAufenden, wie verträglich es ist. Jeden Tag einen Depri haben und ANTRIEBSSCHWÄCHE, darf Dir nicht zugemutet werden. Aber wie gesagt das Keppra die Psyche belastet ist bekannt. Wichtig ist, dass Du Keppra langsam ausschleichen läßt, aber da gibt Dein Arzt Dir bestimmt den nötigen Fahrplan.
Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass sich eine Lösung finde wird. Diese Scheiß Nebenwirkungen immer, als wenn die eigene Krankheit nicht schon ausreicht.
Sende Dir ganz liebe Grüße ,und Kopf hoch !!!
Dennis
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
anonym, Friday, 05.11.2010, 23:54 (vor 5765 Tagen) @ pandanza
Hallo Keppra,
das mit der Müdigkeit bei Keppra ist ein bekanntes Problem, was ich auch so nur bestätigen kann. Da du ja Keppra noch nicht so lange nimmst, wird in der Regel diese Nebenwirkungen noch etwas abnehmen.
Alles im allen auch eine gute Idee Dein Nickname.
Gruß
Corinna
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
janine1703, Thursday, 25.11.2010, 10:20 (vor 5746 Tagen) @ pandanza
Ich nehe seit mehr als 2 Jahren Keppra, da ich auf Lamotrigin allergisch reagierte und mit Valporat auch enorm zugenommen habe. Nun bin ich seit einem Jahr angeblich wegen Depression und Burnout krankgeschrieben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es am Keppra liegt. Letzen Sommer wurde es von 2000mg auf 3000mg erhöht und ich hatte sogar Selbstmordgedanken. Danach wurde es wieder auf 2500mg herabgesetzt und mir zusätzlich Stangyl verordnet. Aber jetzt bin ich total ko und Arbeitsunfähig. Habt ihr Erfahrungen?
LG Janine
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tanguera, Schweiz, Thursday, 25.11.2010, 12:41 (vor 5745 Tagen) @ janine1703
Hallo janine,
ich nehme 2000 mg Keppra am Tag (dazu noch Vimpat 200mg). Diese Antriebslosikeit und Müdigkeit kenne ich gut. Ich bin auch überzeugt, sie kommen von Medikammenten, denn früher war ich sehr aktiv und unternehmungslustig.
Ich weiss, dass es nicht einfach ist, aber versuch dagegen anzukämpfen. Wenn das "nur" an den Medikammenten liegen soll, dann kann man es probieren. Am Anfang habe ich ganz resigniert. Ich hatte gar keine Lust etwas zu machen. Dann habe ich mir gesagt, dass es so nicht weiter gehen kann, dass bin doch nicht ich.
Ich versuche es immer mit kleinen Zielen, die ich erfüllen muss, und wo ich auch das Ergebnis sehen kann und mich eine längere Zeit daran erfreuen kann: ich habe z. B. die Wände in der Küche neu gestrichen und auch die Küchenschränke. Demnächst möchte ich die Kinderzimmer neu gestalten - einfach immer in kleinen Schritten.
Ich habe mir bereits eine Liste gemacht, wann ich welche Weihnachtplätzchen backen werde. Im Kalender habe ich eingetragen, wann uns meine Eltern, die ich seit 5 Monaten nicht gesehen habe, besuchen kommen.
So wie es kleine Kinder machen, wenn sie sich auf etwas oder über etwas freuen.
Ich falle zwischen durch immer wieder in ein Loch, mein Mann erkennt es daran, dass ich keine Lust mehr habe, tanzen zu gehen. Dann "zwingt" er mich regelrecht mit Begründung, wir müssen ja nicht lange bleiben, nur vorbeischauen. Das hilft.
Ich wünsche Dir alles Gute!
tanguera
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janine1703, Friday, 26.11.2010, 14:24 (vor 5744 Tagen) @ tanguera
Hallo tangura,
vielen Dank für Deine lieben Worte. Ich kann habe das alles schon hinter mir, ich nehm ja schon seit 2008 Keppra. Die Dosis wurde ständig erhöht. Im Sommer sogar auf 3000mg, da hatte ich zeitweise Selbstmordgedanken - das gibts bei mir sonst nicht. Ich kann max. 2 Stunden etwas machen, dann bin ich wieder ko. Am 7.12. fahre ich nochmals für 6 Wochen zur Reha, da will ich wirklich wissen was es mit den Keppra-Nebenwirkungen auf sich hat. Da ich ja schon 1 Jahr krankgeschrieben bin muss ich ja jetzt eine Entscheidung haben, daß ich nicht mehr arbeitsfähig bin. Wie soll ich das wenn mich 2 Stunden Hausarbeit schon schaffen, ich mir nichts merken kann und mich nicht konzentrieren kann. Normalerweise arbeite ich 8 Std. im Controlling - absolut undenkbar. Freut mich, dass Du und Dein Partner das gemeinsam durchsteht. Du hast anscheinend Kinder - ich auch 3 sogar. Es ist so bescheiden, wenn man da so schlapp ist....
Aber das muss ich Dir sicher nicht erklären. Ich kann Dir mal nach der Reha eine Meldung schicken, da in der Beschreibung auch ein Behandlunspunkt "Nebenwirkungen von Arzneimitteln bei chron. Krankheiten" lautet. Ich hoffe, die kennen sich da aus. In der letzten Kur haben die meine Anmerkungen wegen Nebenwirkungen einfach ignoriert
und gesagt ich hätte halt Burnout. Kann ja sein, aber nun gehts mir schon 1,5 Jahre sehr schlecht und seit 2 Jahren nehm ich Keppra ??? Übrigens wurde ich auch von der Herstellerfirma UCK angeschrieben wegen meiner Beschwerden. Den Fragebogen sende ich morgen zurück. Mal sehen ob sich da etwas ergibt.
Nochmals Danke für Deine Anteilnahme. Ich wünsche Dir von Herzen viel erreichte kleine Ziele.
Janine
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tanguera, Schweiz, Friday, 26.11.2010, 19:26 (vor 5744 Tagen) @ janine1703
Hallo Janine,
also ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es Dir in der Reha geholfen werden kann.
Hast Du vor Keppra andere Antiepileptika genommen, bei denen es nich so schlimm war, oder war Keppra Dein erstes Medikamment?
Als ich bei meinem Artz darüber geklagt habe, dass ich sehr müde und antrieblos bin, hat er mir gesagt, dass ich mich sofort melden soll, falls ich das Gefühl haben sollte, ich kann das nicht mehr alleine in Griff kriegen.
Denn Müdigkeit und Depressionen stehen im Beipackzettel drin, auch über mögliche Selbsmordgedanken wird dort geschrieben. Ausserdem habe ich Temporallappenepilepsie, bei der die Gefühle eine grosse Rolle spielen können.
Ich kenne mich zwar nicht so aus, aber wenn die Nebenwirkungen zu stark sind, oder wenn man es so fühlt, dann sollte man vielleicht über eine Alternative nachdenken, sprich anderes Medikamment probieren.
Ich habe z.B.Carbamazepin gar nicht vertragen, mir war nur noch schlecht und ich lebte die ganze Zeit total neben mir - es war furchtbar.
Ich wünsche Dir alles Gute, viel Kraft und - Du schafft es schon!
tanguera
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janine1703, Saturday, 27.11.2010, 12:13 (vor 5743 Tagen) @ tanguera
Liebe tanguera,
Keppra ist mein 4. Medikament. Ich hatte schon Valporat und 2 unterschiedliche Präparate mit Lamotrigin. Ich musste mit Valporat wegen Gewichtszunahme aufhören und auf Lamotriginerhöhungen hat mein Körper mit einem allergischen Schock mit Einblutungen an den Beinen reagiert. Damals wäre ich fast gestorben. Ich habe auch schon an einen Wechsel gedacht, aber die 2 vorgenannten fallen aus und dann bleibt ja nicht mehr viel übrig. Wennn ich mir dann da die Nebenwirkungen anschaue, kann ich auch bei Keppra bleiben. Da meldet sich wenigstens die Epilepsie nicht. Naja ist für mich momentan etwas trostlos. Vor allem weil ich bald kein Krankengeld mehr bekomme. Ich benötige unbedingt die Anerkennung der Nebenwirkungen o.Ä. um wenigstens eine Teilrente zu bekommen. An Arbeit ist bei mir momentan nicht zu denken. Ich bin 0,0 leistungsfähig. Gehst Du arbeiten? Kannst Du mir da vielleicht noch einen Tipp geben?
LG Janine
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tanguera, Schweiz, Saturday, 27.11.2010, 22:01 (vor 5743 Tagen) @ janine1703
Hallo Janine,
so wie es Dir bereits Mondenkind geschreiben hat, habe ich es auch gemeint:
"setzt sich dein Neurologe denn nicht für dich ein??
Er weiß doch, wann er dir die Medis verschrieben hat und müsste demnach dann merken, dass danach dann die Kraftlosigkeit und Konzentrationsschwäche aufgetreten sind..."
Ich habe keine Erfahrung mit Reha-Kliniken in Deutschland, aber dass Du auf eine mit"spezialisierung auf neurologische Erkrankungen und Nebenwirkungen von Dauermedikation gehst, finde ich schon einen guten Anfang und hoffe, es kann Dir dort geholfen werden.
Ich möchte Dir auch ein grosses Lob aussprechen- 3 Kinder grosszuziehen ist ohnehin eine Herausforderung, und das noch mit Epilepsie! Ich habe zwei ( 8 Jahre und fast 7) und stosse manchmal, vor allem jetzt, körperlich und psychisch an meine Grenzen. Trotzdem bin ich wahnsinnig froh, meine zwei Engel zu haben, denn sie sind der Lichtblick in meinem Leben, ihretwegen versuche ich immer wieder neue Kraft zu schöpfen.
Kannst Du auf Deine Kinder zählen? Sie sind schon gross genug, um Dir Einiges abzunehmen.
Ich wünsche Dir gute Besserung!!!
tanguera
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Mondenkind, Saturday, 27.11.2010, 11:16 (vor 5743 Tagen) @ janine1703
Hallo Janine,
wo fährst du hin in Reha??
Ich hoffe, es ist irgendwo, wo sie sich mit der Epilepsie auskennen - und zwar wirklich auskennen...
Ich war in Bethel, da klappt das alles super, aber ich war auch in Bad Wildungen in der Wicker-Klinik (sind zwar auch auch auf Epilepsie spezialisiert, aber...).
In Bad Wildungen sind die Anwendungen zwar besser und vielfältiger als in Bethel (ist eben ein Unterschied, ob 30 oder kanpp 300 Patienten betreut werden), aber wenn man Probleme mit seiner Epilepsie hat oder Fragen hierzu, würde ich es nicht empfehlen...
Ich war in Bad Wildungen nach meiner OP, brauchte also eigentlich nur etwas Ruhe und Entspannung und dafür war Bad Wildungen genau richtig.
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
janine1703, Saturday, 27.11.2010, 12:09 (vor 5743 Tagen) @ Mondenkind
Guten Morgen Mondenkind, ich komme nicht in eine spezielle Klinik für Epilepsie. Leider glaubt ja keiner, dass meine Kraftlosigkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit etc. mit der Medikation von 2500 - 3000mg Keppra zusammenhängt. Ich komme schon wieder in eine psychosomatische Klinik nach Blieskastel, allerdings mit spezialisierung auf neurologische Erkrankungen und Nebenwirkungen von Dauermedikation. Ich nehme Keppra seit über 2 Jahren und meine Leistungsfähigkeit nimmt stetig ab. Ich werde Euch berichten was ich dort erlebt habe. Danke für Dein Mitgefühl.
Liebe Grüße Janine
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
Mondenkind, Saturday, 27.11.2010, 12:19 (vor 5743 Tagen) @ janine1703
Hallo Janine,
setzt sich dein Neurologe denn nicht für dich ein??
Er weiß doch, wann er dir die Medis verschrieben hat und müsste demnach dann merken, dass danach dann die Kraftlosigkeit und Konzentrationsschwäche aufgetreten sind...
Meiner hatte mir als meine Anfälle schlimmer wurden von sich aus den Vorschlag zu einer Reha in Bethel gemacht. Die Rentenversicherung hat mir dann auch eine Zusage für eine Psychosomatische Klinik gegeben, mein Neurologe hat sich daraufhin für mich eingesetzt, bei der Rentenversicherung "ganz lieb" angerufen und ein paar Tage später hatte ich die Zusage für Bethel...
Es ist schade, wenn dir dein Neurologe nicht glaubt, hast du mal überlegt, den Neurologen zu wechseln??
Trotzdem: alles Gute & halte durch!
Lieben Gruß
Mondenkind
PS: Ich kenne ja einige, die nichts von dem Neurologen halten bei dem ich bin, bzw. nicht mit ihm zurechtkommen, aber ich merke immer mehr, dass ich echt Glück gehabt habe, dass ich mich als ich umgezogen bin, bei ihm angemeldet habe.
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Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
janine1703, Saturday, 27.11.2010, 12:27 (vor 5743 Tagen) @ Mondenkind
Liebes Mondenkind,
doch mein Neurologe setzt sich ein, aber die Rentenversicherung will nicht mitspielen. Ich bin ja noch jung und soll mich nicht so anstellen und arbeiten gehen aber das ist seit mehr als 1 Jahr absolut nicht möglich.
Keppra ist mein 4. Medikament. Ich hatte schon Valporat und 2 unterschiedliche Präparate mit Lamotrigin. Ich musste mit Valporat wegen dramatischer Gewichtszunahme aufhören und auf Lamotriginerhöhungen hat mein Körper mit einem allergischen Schock mit Einblutungen an den Beinen reagiert. Damals wäre ich fast gestorben. Ich habe auch schon an einen Wechsel gedacht, aber die 2 vorgenannten fallen aus und dann bleibt ja nicht mehr viel übrig. Wennn ich mir dann da die Nebenwirkungen anschaue, kann ich auch bei Keppra bleiben. Da meldet sich wenigstens die Epilepsie nicht. Naja ist für mich momentan etwas trostlos. Vor allem weil ich bald kein Krankengeld mehr bekomme. Ich benötige unbedingt die Anerkennung der Nebenwirkungen o.Ä. um wenigstens eine Teilrente zu bekommen. Ich bin 0,0 leistungsfähig. Gehst Du arbeiten? Kannst Du mir da vielleicht noch einen Tipp geben?
LG Janine
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Mondenkind, Saturday, 27.11.2010, 13:19 (vor 5743 Tagen) @ janine1703
Hi Janine,
ich gehe zurzeit nicht arbeiten - bin seit etwa 2 1/2 Monaten auf Arbeitssuche. Ich bin Sozialpädagogin und habe über 3 Jahre Jungendliche in einer Berufsvorbereitenden Maßnahme betreut.
Da mein ehemaliger Arbeitgeber die Ausschreibung der Maßnahme nicht gewonnen hat (kann man mit einer Bewerbung vergleichen), musste ich (und einige andere Kollegen) die Einrichtung leider verlassen.
Arbeitssuche ist aber zurzeit nicht einach, erstmal gibt es wenig Stellenangebote, dann kann ich seit meiner OP letztes Jahr nicht mehr mehr als 6 Stunden arbeiten, irgendwann nach 6 - 7 Stunden treten Kopfschmerzen und / oder Schwindel auf.
Das hat man mir angekündigt, dass dies sein kann und ich (und mein Mann) sind das Risiko eingegangen. Ich hatte eine Wahrscheinlichkeit von 80%iger Anfallsfreiheit. Bisher ist es gut verlaufen, momentan habe ich meine längste anfallsfreie Zeit seit über 10 Jahren.
Aber da ich im Moment eines meiner Medikamente absetze (Keppra) darf ich eben noch kein Auto fahren, was die Arbeitssuche erschwert.
Ich setzte Keppra ab, da mein Mann und ich Kinderwünsche haben. Und da ist mein anderes Medikament (Oxcarbazepin) risikoärmer, was die Schwangerschaft angeht (bzw. werde ich nach dem Ausschleichen von Keppra zu Carbamazepin wechseln - ich hatte aber keine nennenswerten Problme mit meinen jetzigen Medikamenten (evtl. leichte Müdigkeit??)
Darf ich fragen, wie alt du bist? Die Rentenversicherung hat bei mir für die Reha in Bethel zugestimmt, da war ich 29 Jahre.
Es geht ja schließlich darum, das Arbeitsleben zu erhalten und möglichst viel dafür zu tun, dass man eben nicht früher die Rente braucht... von dem her versteh ich das nicht... (zudem weiß ich nicht, ob Bethel so viel teurer ist wie Blieskastel?)
Ich habe auch viele Medikamente "durchprobiert", meine längste anfallsfreie Zeit (vor der OP) war ca. 1 1/4 Jahre... und immer wieder kamen neue Medikamente...
Weiß man woher deine Epilepsie kommt? Warst du mal bei einem Facharzt (Epileptologen)? Vielleicht wäre es sinnvoll (falls du es noch nicht gemacht hast), dir mal einen Termin in einer Epileptologie geben zu lassen und dich dort durchchecken zu lassen... Ich kann das nur nur jedem raten... ich habe dort gute Erfahrungen gemacht!
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
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janine1703, Saturday, 27.11.2010, 13:27 (vor 5743 Tagen) @ Mondenkind
Hallo Mondenkind,
ich bin fast 41 und habe 3 Kinder (16,18 und 19 - Gott sei Dank mittlerweile). Als ich meinen 1. Grandmal Anfall hatte hatte ich schon 3 Kinder und der kleinste war 11 Monate. Kein Auto fahren mit 3 kleinen Kindern..... Aber eigentlich bin ich froh, dass ich die 3 schon hatte. Wer weiß wie ich mich sonst entschieden hätte. Bei diesem Facharzt war ích noch nicht nehm ich mir dann für nach der Reha vor. Ich erwarte mir trotzdem viel von der Reha, da es dort auch noch ein paar andere Themen gibt, die zu mir, meinen anderen Krankheiten und Geschichte passen. Und dann muss ich halt sehen wo meine berufliche Richtung/Leistung steht. Ich finde es toll und sehr mutig, dass Du und Dein Mann ein Kind wollen. Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute, dass es klappt.
LG Janine
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
bananamama, Saturday, 27.11.2010, 15:53 (vor 5743 Tagen) @ Mondenkind
Hallo Mondenkind
wann warst Du denn in Bad Wildungen in Reha ? Ich frage , weil ich a: nach meinen
Op`s auch immer dort hin kam und b: ist dort meine Heimatadresse
l G Monika
ach : ich muß Dir Recht geben , von Epi haben die dort nicht viel Ahnung 
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
Mondenkind, Saturday, 27.11.2010, 16:54 (vor 5743 Tagen) @ bananamama
Hallo bananamama,
ich war letztes Jahr ab Anfang Oktober für 4 Wochen in Bad Wildungen. Und du?
Lieben Gruß
Mondenkind
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bananamama, Saturday, 27.11.2010, 17:57 (vor 5743 Tagen) @ Mondenkind
ich auch , vom 3 Okt an . Vielleicht haben wir uns ja gesehen !?
Ich kann morgens nicht Aufstehen- Dosis 1250mg Keppra
Mondenkind, Sunday, 28.11.2010, 11:10 (vor 5742 Tagen) @ bananamama
mmh... ist ja witzig...
hab so mit 5 oder 6en gesprochen, die auch Epilepsie haben... schick mir doch mal ne PN (auf auf den Umschlag neben meinem Namen klicken), dann können wir das genauer klären...
Liebe Grüße
Mondenkind
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janine1703, Thursday, 25.11.2010, 10:27 (vor 5746 Tagen) @ pandanza
Hallo Pandanza,
hast Du schon neue Erfahrung. Ich nehme derzeit 2500mg Keppra und bin total depri und seit 1 Jahr arbeitsunfähig. Angeblich burnout, das mag schon sein, aber warum denkt keiner der Ärtze (ich war 5 Wochen in einer psychosomatischen Kur) an Keppra? Kannst Du mir einen Tipp geben? Valporat habe ich genommen und auch 10kg zugenommen. Bei Lamotrigin habe ich allergisch reagiert.
Danke und LG Janine