rechter Hippocampus
Einen wunderschönen guten Tag an alle. Bin ein Neuer, der hofft von Euch Rat zu bekommen.-----2006 hatte ich meinen ersten Gran mal Anfall. Die Untersuchungen ergaben die Feststellung einer im rechten Hippocampus befindenen Zyste ( 1cm ). Ist doch eigentlich nicht viel, oder ? Es folgten noch einige Anfälle und diverse Medikamente, bis dann eins davon griff und ich seit einem guten Jahr frei von Anfällen bin. Seit jedoch ca 3 Monaten, zeigen sich diverse Störungen, wie z.B das Auge auf betroffener Seite kleiner wird, das Bild springt undich manchmal das Gefühl habe , als würde ich auf einem Laufband stehen und an Halt verlieren. Zusätzlich kommt dazu, dass ich in der Nacht aufstehe, total verwirrte Dinge mache, wie z.B Notizen schreibe ohne Sinn dahinter und am nächsten Tag davon nichts weiß. Meine Freundin erzählt mir das dann. Jetzt muß ich gestehen, ewig nicht beim Neurologen war und mir jetzt neu einen gesucht habe. Wer kann mir sagen, ob all diese Begleiterscheinungen mit der Zyste zusammenhängen ? Ich habe Angst verrückt zu werden. Leider finde ich keinen Arzt der die Zyste rausnehmen möchte.
Würde mich sehr über Antworten freuen.
Noch eine FRAge, kennt jemand ein Antiepieleptiker, von dem man nicht dicker wird ?
rechter Hippocampus
Hallo pandanza,
welche Medika nimmst du? Wirst du dicker?
lg
Dietmar
rechter Hippocampus
HAllo !
Gestartet habe ich mit Lamotrgin, Resultat: Hautkatastrophe,
dann bekamm ich Keppra und da dies für mich nicht ausreichend war, bekam ich Valporad. JETZT bin ich auf Carbamazep.
Am Schlimmsten habe ich von Valpo zugenommen, aber Caba besitzt leider auch die Tendenz. Glaube Keppra hat diese Nebenwirkung nicht, dafür macht sie aber deprie.Alles scheiße, wenn man auf Tabletten angewiesen ist. Darum will ich ja mein Gewächs raus haben. Finde bloß kein Doc der sich bereit erklärt.
L.G
rechter Hippocampus
Hallo Pandanza,
hast du dich mal von einem Epileptologen untersuchen lassen, bzw. warst du mal in einer Epi-Klinik, z.B. Bethel oder Bonn??
Haben die Ärzte gesagt, warum sie dich nicht operieren wollen? Man kann nicht alle Vernarbungen bzw. Zysten entfernen, manchmal sind sie zu nahe an einem wichtigen Zentrum, z.B. Sehzentrum, so dass es zu gefährlich ist, dass dort etwas passieren könnten.
Ich hatte eine Vernarbung am linken Hippocampus und diese ist mir letztes Jahr (in der Uni-Klinik Bonn) entfernt worden. Ich muss zwar immer noch Medikamente einnehmen, jedoch hatte ich seitdem keinen Anfall mehr.
Viele liebe Grüße
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
rechter Hippocampus
Hy pandanza,
mein rechter Hipo ist auch verknorpelt. Ich nehme Keppra und Tegretal. Zuvor hatte ich Maliasin und Tegretal. Beides habe ich sehr gut vertragen. Meine Leber ist zwar ein bischen angekratzt, aber sie tut schon noch ihre Arbeit. Ansonsten reagiert jeder anders auf ein Medi.. Es ist ein einziges Probieren. Zu einer OP habe ich mich noch nicht durch gerungen. Da habe ich total Schiss.
Dir und allen anderen hier alles Gute
muzekiepchen
rechter Hippocampus
HAllo Mondkind !
Vielen DAnk für Deine Antwort. Ich glaube ich war jetzt schon bei 7 NEUROLOGEN. Deine Begründung ist richtig, aber ich würde das Risiko eingehen. Der rechte Hippo. ist für einige entscheidene Sachen im Leben zuständig und wenn ich ehrlich bin war mein Leben meht KATASTROPHE ALS SCHÖN hABE AUCH SCHON GANZ VIELE mEDIKAMENTE DURCH. Gerade heute war ich bei einem neuen Arzt, der mir Topiramat verschrieben hat. Kennst Du das ? Wie groß war Deine Zyste ?
Liebe Grüße
rechter Hippocampus
Hallo Pandanza,
mmh, weiß ich jetzt gerade gar nicht, wie groß meine Vernarbung war.
Warst du denn auch bei einem Epileptologen bzw. in einer Epilepsieklinik, z.B. Bonn, Bethel oder Kehl-Kork??
Vorher war ich auch bei einigen Ärzten und mein jetztiger sagte irgendwann "Mondenkind, ich weiß nicht mehr weiter, ich würde sie gerne in Bethel in der Reha anmelden", und da war ich dann und erst dort (in Bethel) hat man bei mir die Lösung des Problems gefunden. Ich war dort im Sommer 2008 4 Wochen zur Reha und anschließend noch mehrmals in der Klinik.
Klar, gab es auch Risiken, doch ich bin sie eingegangen.
Wenn du dich in einer Klinik anmeldest brauchst du auf jeden Fall die Überweisung deines Neurologen und rechne mit einer Wartezeit von ca. 6 Monaten. Aber die ist es wert. Ich kann dir dies nur empfehlen!
Viele liebe Grüße
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
rechter Hippocampus
Hallöchen
Muß nachträglich noch was ergänzen. Die Ärzte argumentierendamit, dass das Risiko dabei andere Bereiche zu verletzen recht hoch ist. Und außerdem verzichten sie immer auf einen Eingriff, wenn ein, bzw das richtige Medikament gefunden wurde. HAbe hier im Forum gelesen, dass eine Frau am linken Hippocampus operiert wurde. Bei mir wäre es rechts. Jetzt müßte man wissen wo da der entscheidende Unterschied liegt. Und sollte ads Gwächs noch wachsen, wird es bestimmt nicht leichter. Jetzt ist es nur 1cm, eigentlich fast nichts. Naja , mal gucken, vielleicht finde ich ja noch einen mutigen Neuro, der sich traut.
Liebe Grüße
rechter Hippocampus/linker Hippocampus
HAllo
Da es ja einen rechten, sowie auch linken Hippocampus gibt, hat jede Seite bestimmt seinen Aufgabenbereich.
Die rechte Seite befaßt sich wohl mit vier schon bedeutsamen Dingen.
1. Kurzzeitgedächtnis
2. gennerelles Verhaltensmuster ( Suchtgefahr,Mangel an Konzentration, schwaches Durchhaltevermögen etc )
3.es ist die sexualität mitbetroffen. In welcher Form das gemeint ist weiß ich nicht.
4. Krampfanfälle
Aber diese vier Punkte reichen mir aus, um zu behaupten, das muß da raus. Hoffe dass mir einer von Euch die Aufgaben der linken Seite nennen kann .
BIS dann
rechter Hippocampus
Hallo muzekiepchen,
Verstehe Deine Zeilen so, dass aus ärztlicher Sicht einer OP nichts im Wege steht, aber Du Dich dagegen entschieden hast.
Habe ich das so richtig verstanden ?
L.G
rechter Hippocampus
Hallo pandanza,
danke für deine detaillierte Funktionsbeschreibung des re. Hipo.
Du hast außerdem Rechtmit der Behauptung, dass ich eine OP ablehne.
Ich habe einfach Schiss. Außerdem ging es 20 Jahre gut mit Maliasin und Tegretal. Erst nach Umstellung auf Liminal/Luminaletten anstelle Maliasin traten die Anfälle wieder auf.(Aller 1/4 Jahre 1 kleiner Anfall).
Alles Gute für dich
muzekiepchen
rechter Hippocampus
hallo,
an eurer Stelle würde ich einen Termin in Bonn machen. Ich war jetzt zwei Wochen stationär da und ich habe mich super aufgehoben gefühlt! Ich bin dort mit der Fragestellung hin, ob meine Anfälle von einem Kavernom aus kommen das man im MRT gefunden hat.
Parallel dazu werden noch ein Haufen Intelligenz-Tests gemacht, Anfälle aufgezeichnet, deine Augen geprüft und schließlich ein ausführliches Beratungsgespräch geführt. DANN erst musst du dich entscheiden. Außerdem lagen stationär noch zehn andere Patienten und sich-persönlich-austauschen bringt einen vielleicht auch schon weiter.
Ich würde es in jedem Fall probieren! Und eine OP muss nicht zwangsweise unglaublich gefährlich sein, es ist uns nur der Gedanke suspekt, dass jemand den Kopf aufbohrt und darin rumfrickelt. Dieser Jemand weiß vielleicht besser, was er tut, als wenn wir uns beispielsweise selber in Gefahr begeben, weil wir Anfälle haben und dadurch Unfälle erleiden, man muss ja nur einmal unglücklich fallen!!
Ich verarbeite den Aufenthalt zugegeben in dieser Mail auch ein bisschen, bin schließlich erst gestern zurückgekommen, mit meinen 80% Chance auf Anfallsfreiheit hab ich vielleicht auch noch ziemlich Glück. Nunja, ein Versuch ist es allemal wert! Viel Erfolg!
rechter Hippocampus
Hallo Lepidoptera,
ich habe mich auch in Bonn untersuchen lassen (2. Meinung geholt nach Bethel) und hatte auch eine 80 %ige Wahrscheinlichkeit auf Anfallsfreiheit.
Meine OP fand vor fast 1 1/2 Jahren in Bonn statt und momentan habe ich meine längste anfallsfreie Zeit seit die Anfälle losgegangen sind (1996).
Wünsche dir also alles Gute!
Liebe Grüße
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)