mein sohn 13 leidet an krampfanfällen

iris38, Thursday, 30.12.2010, 23:52 (vor 5710 Tagen)

hallo,ich bin neu hier.
ersteinmal möchte ich meine erfahrungen kurz schildern.
mein sohn ist 13 und hatte im sommer seinen ersten anfall.da ich nicht wußte was los war hielt ich es für eine übermüdung und brachte ihn ins bett.er schlief fast 4 stunden durch und war danach wieder klar.
ca zwei monate später das gleiche.er kamm dessorientiert aus der dusche und hatte schwierigkeiten zu reden und fand die worte nicht.er klagte über starke kopfschmerzen und ich dachte er hätte eine migräne und brachte ihn wieder ins bett.
dann am freitag vor dem dritten advent viel er von jetzt auf gleich um und hatte häftige krämpfe.mein zweiter sohn rief mich dazu und ich war völlig geschockt ihn so am boden zu sehen.ich versuchte ihn zu schützen und rief sofort den notarzt.ich glaube der anfall ansich hat fast 5 minuten gedauert.dann wurde ein eeg gemacht und ebenfalls ein schlaf eeg,bei diesem mußte er die ganze nacht wach bleiben.dieses zeigte dann auch auffälligkeiten.dann kam er wieder mit nach hause.dann bekamen wir ganz schnell einen termin zum mrt,welches keine veränderungen zeigte.
ich muß gestehen das ich dachte es wäre alles in ordnung mit ihm.was ich zu dem zeitpunkt nicht wußte das nur versteckte veränderungen wie tumore damit ausgeschlossen werden sollten.
ja...und dann geschah es wieder.wir schauten am 28.12.2010 einen film bis nach mitternacht.als dieser zu ende war bat ich meine kinder sich bettfertig zu machen und ich selber ging kurz in das bad.
keine minute später klopfte mein jüngster an die tür und weinte weil sein bruder wieder auf dem boden lag.
diesesmal war ich ruhiger und konnte ihn besser vor verletzungen schützen.ich mußte aber wieder den notarzt rufen und sie haben ihn wieder mit ins krankenhaus genommen.
wieder wurde ein eeg gemacht und blut entnommen.er wird jetz medikamente nehmen müssen um die anfälle unter kontrolle zu bekommen.
ich mache mir große sorgen,zumal er sich an nichts erinnern kann.er weis das ihm schwindlig war und das er erst im krankenwagen wieder da war.die zeit dazwischen fehlt ihm völlig.
er fährt jeden tag mit dem rad zur schule und das ca 25-30 min.
ich versuche ganz ruhig zu bleiben damit sich beide kinder keine sorgen machen,aber innerlich habe ich schwierigkeiten weil es eben nicht spurlos an mir vorüber geht.es ist diese angst nicht da zu sein wenn ihm was passieren könnte.

iris


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