Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Christian L., Friday, 07.01.2011, 20:55 (vor 5702 Tagen)
bearbeitet von Christian L., Friday, 07.01.2011, 21:16
Liebe Grüße,
meine Diagnose lautet posttraumatische Temporallappenepilepsie.
Vier Jahre nahm ich das Medikament Keppra mit dem Wirkstoff Levitracetam.
Ich habe habe es von meinenm Neurolgen verschrieben bekommmen, da ich bei meinem vorherigem Medikament Carbamazepin (Tegretol & Neurotop), mit der vergleichsweise schwachen resp. lächerlichen Nebenwirkung: kognitive Schwäche in Folge erhöhter Müdigkeit, neben meinem Studium nicht zufrieden war.
Nun nahm ich also dieses ~200euro für 60Stk. (*1000mg) teure neue Medikament Keppra. (-über die Jahre in unterschiedlichen Dosen, mal alleine, mal in Kombination mit Carbamazepin)
Wow ein toller Neurolge muss das sein, mir so ein teures Medikament auf Kassa zu verschreiben... bei dem Preis muss es ja gut sein.... dachte ich mir.
Nun ja lange Rede kurzer Sinn. Bis vor kurzem litt ich unter den schweren Nebenwirkungen Keppras (Levitracetam) mehr als unter der Epilepsie selbst.
Allen voran an Depressionen und Angsstörungen. Ja, fast das gesamt Nebenwirkungsspekrum Levitratcetams durfte ich ansatzweise miterleben.
Hier ein Auszug aus dem Beibackzettel:
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Schwäche, Schläfrigkeit, Verhaltensauffälligkeiten.
Häufige Nebenwirkungen:
Verletzungshäufigkeitssteigerung, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Koordinationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Schüttelkrämfe, Depressionen, Benommenheit, Stimmungsschwankungen, Feindseligkeit, Aggression, Wut, Schlafstörungen, Nervosität, Zittern, Hautveränderungen wie Exantheme, Schwindel, Doppeltsehen, Verschwommensehen.
Gelegentliche und seltene Nebenwirkungen:
Wahnvorstellungen, Psychosen.
Quelle: http://www.ellviva.de/Gesundheit/Ke.....etten-Nebenwirkungen.html -abgerufen am 07.01.2011
Mein Fazit für mich daraus: Wenn bei einem Medikament häufige bzw. sehr häufige Nebenwirkungen angegeben sind so bedeutet das, dass diese so gut wie bei jedem Patienten früher oder später auch auftreten. Der Grad der Stärke variert dabei natürlich sehr. Aber selbst ein Auftreten der als sehr häufig ausgeschriebenen Nebenwirkung: Verhaltensauffälligkeiten mit einem Grad von lediglich 1 (auf einer Skala bis 5) müsste doch eigentlich schon reichen es nicht als geeignetes Medikament in Betracht zu ziehen, resp. zuzulassen. Man kann nur vermuten was für ein gewaltiges Pharma-Lobbying da wohl dahintersteckt.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung meines Hinweises: Für manche Menschen ist eine Wassertemperatur von 25°C sehr kalt, für einige kalt für manche ok, andere würden bei einem diesbezgl. Fragebogen (vgl. Medikamententestfragebogen;) nicht mal eine Abweichung von der eigentlichen 'gesunden' Normtemperatur ankreuzen...
Trotzedem es sich bei jedem um ein 25°C kaltes Wasser handelte.
Eine gesunde, der Metapher folgend nebenwirkungsfreie, Wassertemperatur (-Wirksamkeit), wäre jedoch 36,5 °C.
So ist mein, aus tiefstem menschlichem Mitgefühl allen Mitbetroffenen gegenüber, heraus entstandener Rat:
Lasst die Finger von Keppra resp. Levitracetam, wenn ihr ohne schwere Wesensveränderungen leben wollt.
Diese freie Meinungsäußerung ist durch meine persönlichen jahrelangen Erfahrungen, in einer themenrelevanten Internetrecherche und einem Unizeugnis in Psychopharmakologie begründet.
mit besten Grüßen,
Christian L.
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Musica, Friday, 07.01.2011, 22:08 (vor 5702 Tagen) @ Christian L.
Hallo Christian, vielen Dank für diesen Hinweis.Für kurze Zeit hatte ich ebenfalls Keppra eingenommen. Wohl zu kurz, um diese aufgeführten Nebenwirkungen zu verspüren. Zum Glück hat mein Arzt erkannt, dass es kein Medikament auf Dauer für mich sein kann.Er nimmt wohl Abstand, es überhaupt noch zu verschreiben. Seit mehreren Jahren nehme ich nun Lamotrigin. Damit komme ich gut klar. Allerdings sind Nebenwirkungen aufgeführt, die denen von Keppra sehr ähnlich sind. Und diese bekomme ich auch mehr oder weniger zu spüren. Zu welcher Alternative bist Du mittels Deinen wohl profesionellen Kenntnissen nebst den Recherchen für Dich persönlich gekommen? LG,Musica
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Phoenix, Magdeburg, Friday, 07.01.2011, 22:11 (vor 5702 Tagen) @ Christian L.
komisch, dass ich keppra seit 9 jahren nehme. 3000mg/tag. nur begrenzt müdigkeit als nebenwirkung und das hatte ich bisher bei jedem medi, das ausprobiert wurde.
einmal wurde versucht keppra abzusetzten, aber da haben sich die anfälle sofort gehäuft. darum wurde sofort wieder auf die normale dosis zurückgesetzt bevor es überhaupt komplett abgesetzt war.
also ich würde ohne keppra nicht klar kommen.
fazit: es hängt von jedem einzelnen individuum ab, wie gut er welches medi verträgt.
nur weil jemand ein medi nicht verträgt muss man es nicht sofort dermaßen schlecht machen.
ich kenne auch noch viele viele andere epileptiker die auch keppra nehmen.
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Mondenkind, Friday, 07.01.2011, 23:06 (vor 5702 Tagen) @ Phoenix
fazit: es hängt von jedem einzelnen individuum ab, wie gut er welches medi verträgt.
nur weil jemand ein medi nicht verträgt muss man es nicht sofort dermaßen schlecht machen.
Ich stimme Phoenix zu, ich nehme Keppra seit fast 10 Jahren ein und hatte nie nennenswerte Probleme mit dem Nebenwirkungen (ggf. Müdigkeit, aber auch nicht jeden Tag)
Bei jedem läuft es anders, der eine verträgt es, der andere nicht, aber das ist bei jedem Medikament so.
LG
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
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Valeska_hlz, Hannover, Monday, 07.03.2016, 23:07 (vor 3816 Tagen) @ Phoenix
Ja da stimme ich dir zu, dass das bei jedem unterschiedlich wirkt mit den Nebenwirkungen.^^
Aber als du das abgesetzt hast und die Anfälle sich gehäuft haben, können auch Entzugsanfälle sein.
Da Levetiracetam den Körper abhängig macht und man das Vorsichtig absetzten muss, also sozusagen einen Entzug machen muss. Meist macht man das in stationären Aufenthalt mit einem Schutzmedi. ^^
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tanguera, Schweiz, Saturday, 08.01.2011, 10:23 (vor 5701 Tagen) @
Christian L.
bearbeitet von tanguera, Saturday, 08.01.2011, 11:15
Hallo Christian L,
es tut mir sehr leid für Dich, dass Du unter Keppra dermassen gelitten hast.
Ich möchte es hier keinesfalls verharmlosen, aber eine persönliche Frage: Wenn du schreibst "jahrelange Erfahrung" und "Unizeugnis, in Psychoparhmakologie". wieso hast Du Dich dann dagegen nicht gewehrt? Was heisst es "relevante Recherchen im Internet"?
Ich z. B. halte die Recherchen im Internet für interessant und aufs Erste hilfreich, jedoch nicht für 100 % aussagekräftig und relevant. Mir wurde davon bei meinem Studium und meinen Abschlussarbeiten auf jeden Fall abgeraten. Öfters bekommt man nur einen kleinen Abschnitt einer Studie oder einen isolierten Artikel zur Ansicht, eine objektive Ansicht ist nicht mehr möglich. In jedem Fall nur die Fachliteratur zur Hilfe nehmen!!! Ich weiss nicht wie es in Deinem Fach ist, in meinem stimmt es zu 100%.
Nur zur Veranschaulichung, was ich damit meine: Du hast hier die Nebenvirkungen von Keppra aufgezählt, aus einer Internetseite rauskopiert. Wenn ich im Beipackzettel des Medikamments nachschaue, ist die Liste anders, stimmt nicht überein. Ist zwar noch länger, das ist jetzt aber nicht relevant. Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine.
Hast Du mal bei anderen AE in den Beipackzetteln nachgeschaut? Da sind die Listen auch seeehr lang, was die Nebenwirkungen betrifft.
Ich nehme auch Keppra und mit Müdigkeit und Stimmungschwankungen bin ich auch nicht so zufrieden. Carbamazepin (Tegretol) gig bei mir jedoch überhaupt nicht, und der Arzt hat es abgesetzt! Falls ich mit den Nebenwirkungen vom Keppra nicht mehr klar kommen sollte, werden wir über Alternativen nachdenken!
Ich schliesse mich meinen Vorschreibern insofern an, dass jeder Mensch ein Idividuum ist, und man sollte wirklich nicht verallgemeienern. Z.B. meine Kollegin, wenn sie bestimmte Hustentabletten nimmt, dann bekommt sie einen Aura-ähnlichen Zustand (benebelt, neben sich stehend) und wird sehr agressiv (sie hat keine Epilesie!). Dies steht nicht eimal im Beipackzettel drin.
Ich wünsche Dir alles Gute, hoffe, Dir geht es bald besser. Was für AE nimmst Du jetzt überhaupt? Und was für Epilepsie hast Du?
LG
tanguera
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Anton, Saturday, 08.01.2011, 11:39 (vor 5701 Tagen) @ Christian L.
Hallo Christian,
ich kann Deinen Unmut gut verstehen. Aber Du sprichst einseitig. Ich bin mit dem Valproat nicht zurechtgekommen. Ich weiß aber, dass es Patienten gibt, die es bestens vertragen, es seit Jahrzehnten nehmen und damit fester Arbeit nachgehen. Fazit: Ich vertrage Valproat nicht, muss akzeptieren, dass es so ist, andere kommen damit bestens zurecht.
Du sprichst davon, zu den Studierenden zu gehören. Ich gehe davon aus, dass Du noch Schreiben und Lesen gelernt hast. Was heute nicht mehr bei allen Studenten üblich ist.
Bevor Du die erste Tablette Keppra genommen hast, wirst Du den Beipackzettel gelesen haben. Dich hat niemand gezwungen, das Mittel einzunehmen. Du musstest es nicht von der Apotheke zu holen.
Du bist auf der Suche nach einem Schuldigen. Du bist des Denkens und Lesens fähig. Warum hast Du etwas eingenommen, was Du gar nicht haben wolltest? Alle damit verbundenen Risiken konntest Du vorher lesen.
Liebe Grüße und gute Besserung
Anton
Der Ausweg aus meiner Keppra-Leidensgeschichte
Christian L., Saturday, 08.01.2011, 16:19 (vor 5701 Tagen) @ Christian L.
Die Levitracetam-Nebenwirkungen machten sich bei mir übrigens erst nach ein paar Jahren bemerkbar.
Auf die Idee, dass diese auf Keppra zurückzuführen sind kam ich erst als ich Keppra herunterdosierte und es mir damit plötzlich gesamtpsychisch wesentlich besser ging.
Heute nehme ich wieder Carbamazepin in der Dosis 2*300mg.
Dieses wie z.B. auch Valproinsäure bzw. Natriumvalproat sind Medikamente die ''ohne Altersbeschränkung'' ausgewisen sind.
Medikamente die auch für Kinder zugelassen sind vertragen auch ältere Menschen wesentlich besser. -Wieso dürfen Kinder wohl nicht Nikotin oder Alkohol konsumieren?
Vielleicht hat sich der ein oder andere Keppra-Patient in meiner Nebenwirkunsschilderung wiederentdeckt und kann mit dem Wissen aus meinem subjektiven Erfahrungsbericht eine Besserung seiner psychischen Gesamtsituation erreichen.
Alles Gute,
Christian
Der Ausweg aus meiner Keppra-Leidensgeschichte
Anton, Saturday, 08.01.2011, 16:39 (vor 5701 Tagen) @ Christian L.
Hallo Christian,
es geht mir nicht darum, dich zu belehren oder sonst zu kritisieren. Der Sinn des Forums hier ist, dass Selbsthilfe untereinander betrieben wird. Um es kurz zu machen. Ich habe verdammt lange Erfahrung mit der Epilepsie. Bin jahrzehntelang falsch behandelt worden, weil es erstens kein Internet gab, Informationen über Epilepsie waren rar. In der Weimarer Republik waren Anfallskranke noch in die Lager transportiert worden.
Mein eigener Fehler war, dass ich ewig keinen Facharzt hatte. Ich hatte einen sehr guten Neurologen. Nur von Epilepsie wusste er gar nichts. Selbst ein guter Neurologe kann nicht über alle neurologischen Krankheiten bis ins Detail Bescheid wissen. Erst als ich mich dem Facharzt, einem Epileptologen vorstellte, habe ich plausible Antworten und die auf meine Bedürfnisse richtige Therapie erhalten. Aus dem Grunde meine Bitte, unbedingt einen Facharzt aufzusuchen. Unten ein Ausschnitt aus einer meiner Dokumentationen.
Liebe Grüße
Anton
Sehr wichtig ist der Facharzt.
a) Der Neurologe kann nur der Ansprechpartner sein. Er hat Grundkenntnisse auf allen Gebieten der Neurologie. Er versteht die Zusammenhänge zwischen den neurologischen Erkrankungen, Kenntnisse über das Anfallsleiden hat er nur wenig. Er kann zwar das Krankheitsbild Epilepsie bestimmen, viel mehr aber nicht.
b) Neurologen mit Epilepsie-Zertifikat haben haben eine Zusatzausbildung für Epilepsie. Oft haben sie als Arzt in Epilepsie-Ambulanzen oder Epilepsie-Zentren ihre Arbeit versehen. Sie verfügen über Grundkenntnisse der Epileptologie.
c) In den Epilepsie-Ambulanzen finden wir Neurologen mit Epilepsie-Zertifikat und Epileptologen. Sie arbeiten im Team und tauschen sich aus. Den Vorteil haben die Patienten.
d) Die Epilepsie-Zentren zählen schlichtweg zu den besten Kliniken für Anfallskranke. Dort haben es die Ärzte, überwiegend Epileptologen, täglich mit Epilepsie-Kranken zu tun. Sie sind fit auf allen Gebieten dieses Krankheitsbildes und auch in der Lage, andere Fachrichtungen mit einzubeziehen.
Der Ausweg aus meiner Keppra-Leidensgeschichte
Ela, Saturday, 08.01.2011, 16:40 (vor 5701 Tagen) @
Christian L.
bearbeitet von Ela, Saturday, 08.01.2011, 16:45
Wenn du dich mit Pharmakologie auskennst, wirst du wohl auch wissen, dass Valproinsäue genauso wenig wie Levetiracetam ein Medikament ohne Risiko ist. Ohne Altersbeschränkung bedeutet ja nun nicht in jedem Fall verträglicher, risikoloser oder nebenwirkungsärmer.
Valproinsäure, zugelassen auch für Kinder, hat auch schon in seltenen Fällen zu Leberversagen und leider auch in Einzelfällen zum Tod geführt.Auch bei Kindern.
Grundsätzlich sind Medikamente, die auf zentrale Nervensystem wirken, keine harmlosen Pastillen, die jemand ohne Grund einnimmt.Das Kosten-/Nutzenverhältnis muss da schon stimmen.
Wenn bei dir Keppra eine negative Bilanz ergeben hat, so ist das leider so und nur gut, dass du ein Medikament gefunden hast, welches dir hilft.
Für mein Kind kann ich sagen, dass Keppra das 1. Medikament war (von 7 vorher eingenommenen AEs) das überhaupt eine relevante Wirkung hatte. Du kannst mir ruhig glauben, dass es nicht wirklich toll war, mitansehen zu müssen, wie mein Kind unter anderen Medikationen so viele Anfälle hatte, dass es zeitweise nicht in der Lage war, die Schule zu besuchen.
Nebenwirkungen, die nicht akzeptabel waren, hatten wir ab einer bestimmten Dosis. Die verschwanden jedoch wieder, als die Dosis verringert wurde.
Wo du unbedingt recht hast, ist, wenn gravierende Nebenwirkungen auftreten,
in jedem Fall und sofort den Neurologen ansprechen. Manchmal geht es dann nicht anders, als ein neues Medikament zu suchen.Man muss und darf nicht alles hinnehmen.
Aber verallgemeinern solltest du so nicht.
Alles Gute
Ela
Der Ausweg aus meiner Keppra-Leidensgeschichte
Mondenkind, Saturday, 08.01.2011, 18:52 (vor 5701 Tagen) @ Christian L.
Hallo Christian,
wie gesagt, du kannst nicht von dir auf andere schließen!
Ich hatte bei Lamictal z.B. eine sehr starke Allergie (Ausschlag am ganzen Körper, sogar im Mund, konnte mehrere Tage nur Suppe [und das auch nur mit Strohhalm] zu mir nehmen).
Trotzdem würde ich keinem raten, nicht Lamictal zu nehmen.
Jeder Mensch ist anders, bei jedem wirken die Medikamente anders, das ist aber auch schon bei Hals- oder Schmerztabletten so.
LG
Mondenkind
--
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(George Bernard Shaw)
Der Ausweg aus meiner Keppra-Leidensgeschichte
anonym, Saturday, 08.01.2011, 21:39 (vor 5701 Tagen) @ Mondenkind
Hallo Christian,
ich erkenne ich mich vielen Nebenwirkungen die du auführst wieder, allerdings wurde bei mir auch festgestellte das ich AE nur schwer vertrage. Vielleicht ist der Fall bei Dir ja ähnlich gelagert.
Ich nehme Keppra trotz allem noch.
Gruß
Corinna
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
ctaa, Sunday, 13.12.2015, 07:57 (vor 3902 Tagen) @ Christian L.
ich danke dir für deinen Beitrag, mein Mann wurde vor einem 3/4 Jahr umgestellt, er ist mittlerweile nicht mehr der Mensch den ich kannte
darf ich dich etwas fragen: hast du diese Veränderung selbst bemerkt und konntest sie dir eingestehen?
Deine Worte haben mir Mut gemacht ich war mir sicher dass dies von den Medikamenten kommt
DANKE
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Tessero, Monday, 28.12.2015, 18:41 (vor 3886 Tagen) @ Christian L.
Guten Tag
Ich habe bis vor einem Jahr über eine Zeit von 18
Jahren Keppra eingenommen. Die Nebenwirkungen -
Ängste bis hin zu Verlustängsten, Depressionen,
Stimmungsschwankungen, Wut und Aggression -
schlugen bei mir ein. Das schlimmste: Ich merkte
dies nicht, obwohl mich meine Mitmenschen
darauf angesprochen hatten. Ich hatte Angst zu
meinem Neueologen zu gehen; meine Lebenspartnerin, welche
ich vor 4 Jahren kennenlernen durfte,
und ich besprachen die Nebenwirkungen
mehrere Male. Mein erster Neurologe sah
im Falle eines Medikamentenwechsels nur Probleme -
die Wahrscheinlichkeit für einen wiederholten
Anfall sei viel zu hoch, sagte er mir.
Darum ging ich trotz Anraten meiner Lebenspartnerin
nicht zu meinem neuen Neurologen. Resultat: im Oktober
2014 teilte mir meine Lebenspartnerin mit, dass
sie nicht mehr mag. Ich verstehe sie - ich habe sie
mit meinem Verhalten kaputt gemacht; und
somit auch unsere Beziehung. Darüber werde
ich nie hinwegkommen.
Seit November 2014 habe ich ein neues Medikament.
Meine Mitmenschen - und vor allem auch ich -
haben eine sehr grosse, positive Veränderung
in meiner Persönlichkeit, in meinem Verhalten
feststellen dürfen!! Ich bin sehr froh darüber.
Seit ein paar Monaten will mich meine Lebenspartnerin
jedes Wochenende treffen; wir unternehmen
gemeinsam sehr viel. Ein erster Schritt in die
richtige, gewünschte Richtung. Es kommt gut!!
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Green, Monday, 28.12.2015, 21:39 (vor 3886 Tagen) @ Tessero
Hallo
ja man muss auch einfach mal den Mut haben zu den Ärzten nein zusagen.
Schön das sie es endlich geschafft haben .
Welches Medikament nehmen sie jetzt.
Gruss Green
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Tessero, Friday, 01.01.2016, 12:54 (vor 3882 Tagen) @ Green
Guten Tag Green
Vorerst mal wünsche ich ein gutes Neues Jahr!
Vielleicht noch etwas zu meiner Historie bezüglich Epilepsie: Vergangenen November vor 20 Jahren hatte ich beim Frühstücken ein echt komisches Gefühl im Kopf. Erst fühlte es sich friedvoll an, bis ich dann in den Zustand versetzt wurde, in welchem ich zwar alles hörte, jedoch kein Wort verstand, was gesprochen wurde. Ein Dämmerzustand. Ein Monat später kam dann der grosse, (zum Glück) einmalige Anfall. Im Spital stellten die Ärzte fest, dass dies von einer Übermüdung herrührte. Ich schlief aus beruflichen Gründen täglich maximal 4 - 6 Stunden... Und nach dem Spitalaufenthalt erhielt ich dann Keppra und Tegretol verschrieben. Bis vor Einnahme dieser Medikamente hatte mir meine vorangegangene Frau nie gesagt, ich sei aggressiv, hätte Wutausbrüche, hätte enorme Ängste (vor allem Verlustängste), Stimmungsschwankungen und depressions-ähnliche Zustände etc. Im Gegenteil! Als ich ein Jahr nach der ersten Medikamenteneinnahme wieder eine Frau kennen lernte, war ich erstaunt, als sie eben diese Nebenwirkungen an mir spürte / feststellte. Ich konnte dies nicht glauben - für mich war alles so, wie es immer war. Und genau das ist das Verrückte: Ich habe den Moment der Angst- und Wutausbrüche nie realisiert. Mir wurden diese später vorgehalten - aber ich konnte mich nicht daran erinnern. Ich entschuldigte mich bei Mitmenschen für Sachen, von denen ich gar nicht wusste. Wenn meine (hoffentlich noch aktuelle) Lebenspartnerin mit einer Freundin ins Kino gehen wollte, bekam ich dermassen Angstzustände, dass ich am ganzen Körper Schweissausbrüche hatte, zitterte, Wutausbrüche hatte und sehr verängstigend in die Welt guckte. So richtig angsteinflössend war ich... Ich stellte erst nach einer gewissen Zeit fest, dass irgend etwas mit mir passierte, denn ich war ja vollgeschwitzt...
Dämmerzustände hatte ich so im Schnitt 4 -6 pro Jahr. Meistens in den warmen Jahreszeiten und - wie immer - beim Essen. Einen solchen Zusammenhang versteht bis heute noch kein Arzt. Aber so ist es nun einmal. Bei zwei Anfällen wurde mir schwarz vor den Augen und ich wurde ohnmächtig.
Im November 2014 ordnete mein Neurologe die zwingende und dringende Absetzung von Keppra an. Der Neurologe packte mich am Kragen (ja, das tat er) und fragte mich, warum ich nicht schon früher gekommen sei: Wer Keppra nicht verträgt, der ist bestraft, ein armer Kerl, so mein Arzt. Eine Medikamenten-Änderung sei überhaupt kein Problem. Und das Beziehungsproblem hätte auch gelöst oder schrittweise gedämpft werden können - vorausgesetzt das Verständnis und die Unterstützung der Lebenspartnerin, da die Veränderung ja nicht heute auf morgen eintritt.
Er verschrieb mir Lamotrin-Mepha. Vorerst verschrieb er mit täglich 200 mg. Da ich jedoch am Ostermontag einen Dämmerzustand hatte (beim Mittagessen...!), hob er die Dosies auf täglich 400 mg. Die Einnahme von Tegretol habe wir beibehalten (1 mg pro Tag).
Seither hatte ich keine Dämmerzustände mehr, fühle mich wie neu geboren. Ob meine andauernde Müdigkeit nun von einem der beiden Medikamente herrührt - und von welchem -, sei nun mal dahingestellt. Auffallend jedoch ist, dass meine Konzentration zugenommen hat, dass ich mich körperlich und geistig vitaler fühle. Meine Mitmenschen - im Büro wie auch im Privaten - haben mich sehr bald darauf angesprochen, dass sie festgestellt hätten, dass ich mich (positiv!!!) verändert habe. Ich sei ruhiger, bedachter, ausgeglichener und es bestünden keine Stimmungsschwankungen, keine Ausbrüche wie Angst, Wut oder gar aggressiven Verhaltens. Das ist schon mal ein neues Lebensgefühl!!
Andere / neue Nebenwirkungen? Kann ich nicht sagen, zumal sich bei körperlichen Nebenwirkungen nichts oder nicht viel geändert hat: Gelenkschmerzen (vor allem Knie) und Gleichgewichtsprobleme. Bezüglich den Gelenkschmerzen muss ich vorsichtig sein in der Argumentation resp. Zuordnung zu möglichen Antiepileptika, denn diese Probleme können auch vom Sport und Militär (Miliz) herrühren...
Wie steht es bei Ihnen? Nehmen Sie noch Keppra ein? Oder ein anderes / neues Medikament und wie geht es Ihnen damit?
Beste Grüsse Tessero
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Green, Friday, 01.01.2016, 20:38 (vor 3882 Tagen) @ Tessero
Hallo
ich habe vor vielen Jahren nach nur wenigen Wochen wieder Keppra abgesetzt da es mich sehr verändert hatte...wie kann ich ihnen nicht mehr sagen.
Ich bin therapieresistent habe fast täglich Anfälle.
Ich habe damit gelernt zuleben und kann es gut.
Gruss Green
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Mr. Tom, Friday, 01.01.2016, 21:52 (vor 3882 Tagen) @ Green
Hallo
ich habe vor vielen Jahren nach nur wenigen Wochen wieder Keppra abgesetzt da es mich sehr verändert hatte...wie kann ich ihnen nicht mehr sagen.
Ich bin therapieresistent habe fast täglich Anfälle.
Ich habe damit gelernt zuleben und kann es gut.Gruss Green
Hallo Green,
frohes neues Jahr erst einmal.
Ich nehme dieses Zeug bekanntlich auch noch täglich zu mir.
Jeden Tag 3.000 mg trotz mehr als achtjähriger Anfallsfreiheit.
Wieso, weshalb und warum? Keine Ahnung.
Man jetziger Neurologe lässt ja Gott sei Dank mit sich reden.
Es gibt also Hoffnung...
Gruß
Mr. Tom
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Elffee53, Friday, 22.07.2016, 22:09 (vor 3679 Tagen) @ Tessero
Ich kann auch die alle Nebenwirkungen schon melden.
Das schlimste ist aber,dass der neue Neurologe bei dem ich seit Mitte Januar 2016 bin nicht über meine vielseitige vorhandene Erkrankungen dachte und verschriebt mir ähnliche Medikament .In Folge dessen hatte ich meine Beschwerden aller Erkrankungen ziemlich verstärkt.Als ich dem darüber sagte wollte mir der Neurologe nicht glauben.Dann verschrieb mir am 14 April 2016 Keppra.
Grade entschied Versorgungsamt über Grad meiner Schwer Behinderung,auch häufige Anfälle.Leider wurde diese unbeachtet gelassen.
Wie ich aus dem Schreiben des Versorgungsamt gelesen habe,wurde fest gestellt ,dass ich mit der Therapie mit dem Keppra Anfallsfrei bin wovon ich selber nicht weiß.
Ich habe zumindestens alle mögliche Nebenwirkungen,inkl. Anfälle,bin dauer müde,habe stark zugenommen,meine Schmerzen sind extrem,Gehprobleme wegen Schmerzen,Atemprobleme,Schuppenfläche etc.
Ich bin sehr sauer,dass Versorgungsamt sich Meinung bildet,dass ich mit der Therapie mit Keppra Anfallsfrei bin wovon ich seber nicht weiß.Daher geht bald über meine Rechtschutzanwältin zur Klage.
Dann muss ich schauen wo ich wirklich menschlich bezogene Facharzt bekomme,der meine alle vielseitige,schwerwiegenge Erkrankungen wahr nimmt bevor er diese mit unpassenden Medikament wie Keppra gravierend verschlechtert.
Heute ist es sehr schwer solche Facharzt zu finden da für meiste zählt Geld ,dass die von Krankenkasse für Patient-Kunde bekommen und der Patient bleibt auf der Strecke.
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Medina, Friday, 22.07.2016, 22:23 (vor 3679 Tagen) @ Elffee53
HALLO elffe53, du leidest sogar an AtemProbleme vom keppra???
MfG
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
SonjaCarina, Tuesday, 29.12.2015, 18:19 (vor 3885 Tagen) @ Christian L.
Hallo
Ich nehme schon seit über 10 Jahren Keppra bzw. Levetiracetam und habe nun immer mehr und stärkere Nebenwirkungen.
Nun habe ich ein anderes Medikament bekommen ( ZZnegran). Muss das Keppra erst mach einer gewissen Zeit des neuen Medikaments absetzen. Mal sehen
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Elffee53, Friday, 22.07.2016, 22:14 (vor 3679 Tagen) @ SonjaCarina
Warum wartetes nun so viel Jahre bis Du davon krank bist verstehe nicht.
Bei mir sind sehr viele ernsthafte Erkrankungen,auch Galle .
Daher konnte ich nicht Jahre lang warten um die Nebenwirkungen zu melden.
Noch mehr leiden als schon ist, ist doch unerträglich dann wirde man davon Lebensmut verlieren und sich eher umbringen.
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Mausklick, Friday, 14.10.2016, 19:56 (vor 3595 Tagen) @ Christian L.
Ich kann nur bestätigen, was im Vorfeld bereits beschrieben wurde.Fast sämtliche Nebenwirkungen die im Beipackzettel genannt worden sind, habe ich.
Spüren tue ich selbst und auch meine Bekannten, dass ich mich verändere.
Agressiv, schwindelig, unkonzentriert, antriebslos usw.
In den 1 .Wochen der Einnahme befiel mich ein Impuls, dass ich durch ein geschlossenes Fenster springen muß.
Ergo, ich habe wesentlich mehr Probleme als in den Jahren zuvor.
Warum ich nach 35 Jahren trotz mehfacher Rücksprache mit dem Neurologen Carbamazepin nicht mehr verschrieben wird, obwohl ich damit sehr gut klar kam, wird wohl nur die Pharmaindustrie beantworten können. Dieses Giftzeug kann ich nicht weiter empfehlen.
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
meti91, Tuesday, 25.10.2016, 11:30 (vor 3584 Tagen) @ Christian L.
Hey, das gleiche passiert mir gerade auch. Es hat 1 Jahr lang gut geklappt dann aufeinmal kamen die ganzen Nebenwirkungen. Sind die Nebenwirkungen verschwunden nachdem du es abgesetzt hast ?
Lg Lukas
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Mausklick, Wednesday, 26.10.2016, 21:16 (vor 3583 Tagen) @ meti91
Etwas besser geworden aber nicht so, dass ich damit zufrieden bin.Möchte nach wie vor dieses Giftzeug nicht einnehmen. Noch muss ich dieses Medikament einnehmen; werde aber auf Lamotrigin 100 mg (morgens 1, abends 2 Tabletten)langsam eingestellt. Ich weiß z.Zt. noch nicht ganz genau, inwieweit mir diese Medikament bekommt.
Mit freundlichen Grüßen
Mausklick
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
Michelle1987, Wednesday, 21.08.2019, 12:33 (vor 2554 Tagen) @
Christian L.
bearbeitet von Michelle1987, Wednesday, 21.08.2019, 13:40
Hallo Christian L.
seit dem 26.7.19 musste ich Lamotrigin ein nehmen, bloß weil ich im Supermarkt
einmal umgekippt bin und die Ärzte von einer Elipesie aus gehen.
Im Krankenhaus war ich auch noch nicht mal auf der Neurostation sondern auf der Station wo man alten Leuten die Windel gewechselt hat und das war nicht so schön!
Nichts gegen die alten Leute, aber das wollte ich nicht umbedingt sehen.
Die Ärzte von der Neuro kammen so gut wie gar nicht zu mir und das Pflegepersonal hate auch keine Infos für mich, da ich ja auch auf der Falschen Station war!
Die von der Neuro hat das Pflegepersonal nie erreicht!
Bei mir wurde ein normales EEG gemacht (alles unauffällig), ein schlafentzuge EEG (wo man von 2Uhr Nachts bis 10Uhr morgens wach bleiben sollte (auch alles unauffällig)) und ein Kernsplint (hier war auch alles unauffällig)!
Jetzt stellt für mich sich die frage , hab ich überheupt Anfälle?
Wer sagt überhaupt, dass ich sie wieder bekommen soll?
durch die Lamotrigin ging es mir von Tag zu Tag immer beschissener( mit Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, blaue Flecken am Bein, Lichtanfällig und mir ist nur noch zum heulen zu mute)!
Dies ist für mich nicht mehr ein richtiges Leben und ich kann einfach nicht mehr!
War deshalb gestern beim Arzt und die haben versucht die Neurologie aus dem Krankenahaus zu erreichen. Gestern hat sich kein Neuro mehr bei den Ärzten gemeldet und somit wusste ich nicht was ich machen soll.
Heute bekam ich die Info,dass ich nun andere Tableten nehemen soll (Levetiracetam 500mg FTA N2 100 St (teilbar)!
Ich fühl mich gar nicht gut denn wer meint das mir die Tabletten helfen soll?
So nimmt man den Körper seine eigene Kräfte um sich selber zu regenerrieren und das finde ich überhaupt nicht gut!!!
Ich habe nur Angst, wenn ich keine von den scheiß Tabletten nehme,dass die Ärzte nachher darauf kommen mir ein Lebenlang fahrverbot zu erteilen.
Da ich jetzt,bloß weil ich einmal umgekippt bin nun ein Jahr Fahrverbot von den Ärzten erteilt bekommen hab.
Ich weiß einfach nicht was ich mehr machen soll, ich kann einfach nicht mehr und ich möchte auch nicht mein Freund wegen dieser scheiß Sache belassten! Man wird dadurch richtig depressiv!
Vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich und nimmt mich ernster als die Ärzte!
Gruß Michelle 1987
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
sandytimmy, Thursday, 22.08.2019, 10:02 (vor 2553 Tagen) @ Michelle1987
Hallo
Mach es doch so wie ich es als Jugendliche mal machte
Setz es bei der geringen Dosierung doch mal ab. In Stufen.
Was soll passieren ? Im schlimmsten Falle weiß man halt dass man das Zeug brauch
Ich hatte das Ergebnis dass ich ca 10 Jahre keine Tabletten nehmen musste und trotzdem keine Anfälle hatte
Meine Leidensgeschichte mit Keppra (Levitracetam)
pegasus, Thursday, 22.08.2019, 13:46 (vor 2553 Tagen) @ Michelle1987
Ich würde dir auch raten, setze die Tabletten ab, nehme den Entlassungsbrief und gehe zum nächsten Neurologen mit einer Spezialisierung auf Epilepsie (Epileptologe), denn bei einem einmaligen Anfall spricht man noch nicht von einer Epilepsie.