Hallo Andre,
ich hatte bisher nur einmal Probleme, das war bei einem Praktikums während des Studiums.
Jahrelang betreute ich schon Kinder-Freizeiten, ich sah einen Flyer an der Pinnwand der FH und bewarb mich bei einem anderen Freizeit-Veranstalter. Das erste Jahr bin alles gut, ich hatte längere Zeit keine Anfälle gehabt, also warum sollte ich etwas sagen?
Dann tragen die Anfälle wieder auf. Ich sagte der Leiterin, dass ich Epi habe (so wie bisher immer, und hatte nie Probleme...), ihr Kommentar "Na Mondenkind, dann müssen wir mal schauen, ob du überhaupt noch mitfahren kannst...", sie wollte dann, dass ich wenn als "jugendlicher Betreuer" mitfahre, sprich wenig bis keine selbständige Verantwortung übernehme und immer einer der anderen Betreuer bei mir sein muss...
Zudem hatte sie Bedenken, dass etwas mit den Kindern (nicht mit mir...) passieren könnte, wenn ich einen Anfall habe. Das Haus war an einer viel befahrenen Straße und ein Kind könnte ja Angst bekommen und weg rennen (natürlich auf die Straße...) oder ich könnte einen Anfall bekommen, wenn ein Kind sich verletzt und ich Stress hätte (ich hatte das Gefühl, dass das das einzige war, was sie wusste, das Stress Anfälle auslösen kann, dass man bei mir nicht wusste, was die Epi auslöst, war ihr egal...).
Kurzum, sie ließ die anderen Betreuer abstimmen (wovon 3 schon im Vorjahr mit mir die Freizeit betreut hatten und sie entschieden sich 3:1 gegen mich...).
Seitdem bin ich etwas vorsichtig geworden, wem ich von meiner Epi erzähle und wem nicht.
Meinem letzten Arbeitgeber habe ich es auch erst gesagt, als die Anfälle wieder tagsüber auftraten und ich dann kein Auto mehr fahren durfte...
...eine Vertragsverlängerung habe ich trotzdem bekommen.
Jetzt bin ich zwar zurzeit arbeitssuchend, doch das hat nichts mit der Epi zu tun, ich betreute berufsvorbereitende Maßnahmen und die letzte ging an die Konkurrenz, so dass es mehrere Kollegen traf.
LG
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)