Lamotigrin
anna50, Wednesday, 26.01.2011, 17:58 (vor 5683 Tagen)
Ich nehme Lamotigrin Quadro verordnet von der Uni Klinik Marburg.Nun sollte meine Hausärztin die Tabletten aufschreiben.Dort weigert man sich aut idem anzukreuzen.Problem meine Tabletten sind teilbar ich nehme sie nicht nur gegen Epilepsie, sondern auch für meinen Trigenimus.Also eine viertel Tablette bei Schmerzen mehr.Ich würde ständig andere Meikamente bekommen.Keine andere Tablette ist teilbar.Ist es gefährlich ständig andere Sorten zu nehmen?
Lamotigrin
Tom vom Berg
, Wednesday, 26.01.2011, 22:29 (vor 5683 Tagen) @
anna50
Hallo Anna
Du hast doch wegen deiner Epilepsie einen Neurologe?
Was sagt er denn zu dem Thema aut idem?
Meinen Hausarzt brauch ich wegen den Thema nicht ansprechen der meint Hauptsache der Wirkstoff ist gleich. Es ging damals um andere Tabletten.
Wegen den Lamotrigin gehe ich nur zum Neurologen.
MfG
Tom
Lamotrigin
anna50, Thursday, 27.01.2011, 09:16 (vor 5682 Tagen) @ Tom vom Berg
Leider ist es bei mir nicht so einfach.Ich wohne auf dem Land.Neurologe weit und breit nicht.In der nächsten Stadt gibt es zwar Neurologen aber ich war schon bei zwei verschiedenen.Die kreuzen auch kein aut idem an.Machen die nicht.Auch der Bericht aus Marburg nutzt nichts.Von Marburg bekomme ich immer Rezepte.Ist über eine Stunde mit dem Auto.Ich ruf die in Marburg noch mal an.Dort ist ein Epileptologe,der mich behandelt.Er meint der Hausarzt darf aut idem nicht verweigern.Ich versuche;dass Marburg mir ein Rezept schickt.Die Neurologen in der Stadt waren mit der Dosierung von Marburg nicht einverstanden.Sie wollten die Dosis verdoppeln,obwohl ich keine Anfälle habe.Beide meinten mit der Diagnose können sie nichts anfangen.Epileptologen gibt es in der Stadt nicht
Lamotrigin
Anton, Thursday, 27.01.2011, 11:17 (vor 5682 Tagen) @
anna50
bearbeitet von Anton, Thursday, 27.01.2011, 11:37
Hallo Anna,
ich kann dich nicht verstehen. Epilepsie ist eine chronische Erkrankung. Medikamente musst Du lebenslang nehmen. Da sollte man mindestens für 4 Wochen einen eisernen Bestand an Pillen im Haus haben.Und dann schon bestellen. Wenn Du diese Regel nicht beachtest, wirst Du noch oft in Schwierigkeiten kommen. Es ist egal, wo Du wohnst. Medikamente kannst Du per Telefon oder auf dem Postweg bestellen.
Liebe Grüße
Anton
Lamotrigin
tanguera, Schweiz, Thursday, 27.01.2011, 12:43 (vor 5682 Tagen) @ Anton
Hallo Anna,
"Medikamente kannst Du per Telefon oder auf dem Postweg bestellen." (zit. Anton)
Gibt es in Deutschland nicht so was wie "Versandapotheke"?
Ich habe bis vor Kurzem auch nicht gewusst, dass es sowas in der Schweiz gibt, bis ich die Antiepileptika gebraucht habe.
Mein Neurolge schickte elektronisch das Rezept an diese Online Apotheke, mit den Medikammenten, mg und den Mengen. Ist für ein Jahr gültig.
Ich brauche jetzt nur noch anzurufen, die Bestellmenge (wieviel Packungen)angeben und bekomme alles genau so, wie von dem Arzt verschrieben nach Hause geliefert.
Vielleicht könnte Dir die Klinik auf diese Weise das Rezept ausstellen, falls es in Deutschland sowas gibt.
LG
tanguera
--
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(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)
Lamotrigin
anna50, Thursday, 27.01.2011, 13:02 (vor 5682 Tagen) @ tanguera
Gibt es hier natürlich.Ich hab nur nicht daran gedacht.Ich lass meine Meindikamente immer von einer Apotheke im Internet schicken.Ich werde in Marburg Fragen ob die das Rezept faxen können.Ich dachte nicht das eine Klinik es macht.Vielen Dank für den Tipp.
Lamotrigin
tanguera, Schweiz, Thursday, 27.01.2011, 13:09 (vor 5682 Tagen) @ anna50
Viel Erfolg!
tanguera
--
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(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)
Lamotigrin
Anton, Thursday, 27.01.2011, 08:26 (vor 5682 Tagen) @ anna50
Hallo Anna,
ich gehe davon aus, dass Du die Arztberichte der Marburger Klinik zu Hause hast. Dort stehen die Medikamente drin, die die Klinik verordnet hat. Damit gehst Du zum Hausarzt und bittest ihn, dir das Mittel, was Du bisher genommen hast, zu verschreiben und das „aut idem“ zu durchkreuzen.
Es ist gefährlich, wenn Du Ersatzmedikamente bekommst. In Zukunft klärst Du, bevor dir das Mittel in der Apotheke ausgehändigt wird, ab, ob es dasjenige ist, welches Du haben möchtest. Sollte es erneut zu Schwierigkeiten kommen, gehst Du zum Arzt und lässt es dementsprechend ändern.
Klartext: Bei der Verordnung hat der verschreibende Arzt Folgendes zu beachten:
Erstens muss er das „aut idem“ durchkreuzen und zweitens muss der Hersteller des Präparats auf dem Rezept stehen. Folgender Link führt zu weiteren Erklärungen. Ich wünsche gute Besserung und viel Erfolg beim Arzt.
Viele Grüße
Anton
http://www.rbb-online.de/quivive/archiv/quivive_vom_10_03/streit_um_generika.html
Lamotigrin
Anton, Thursday, 27.01.2011, 11:08 (vor 5682 Tagen) @ Anton
Hallo zusammen,
eine Möglichkeit ist, die alte Verpackung des Medikaments mit in die Apotheke zu nehmen und sie dem Apotheker zu zeigen: „Bitte das, und kein anderes!“
Noch ein Hinweis zum Verhalten in der Apotheke: Bitte nicht das Rezept aus der Hand geben, bevor geklärt ist, dass das bisherige Medikament auch herausgegeben werden kann.
Das Epilepsie-Zentrum Bethel hat mittlerweile auf den Arztberichten folgenden Text stehen. „Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) soll bei bestehender Einstellung mit Anfalls- und Nebenwirkungsfreiheit ein potentiell riskanter Präparatewechsel unterbleiben. Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, ist ein Präparatewechsel prinzipiell möglich. Wir empfehlen jedoch, in der Umstellungsphase besonders genau die Anfalls- und Nebenwirkungssituation zu beobachten und gegebenenfalls Serumspiegelkontrollen vorzunehmen und eine mögliche psychische Verunsicherung des Patienten bzw. der Patientin zu beachten“.
Hier noch ein Link, der zu den Ausführungen der Bonner Epilepsie-Klinik führt. Auch dort ist man der Meinung, dass Generika für die Epilepsie-Therapie ungeeignet sind.
http://www.dgfe.info/download/mitt/Generika-Empfehlung2008.pdf
Lamotigrin
anonym, Tuesday, 01.02.2011, 22:23 (vor 5677 Tagen) @ Anton
Hallo Anna,
die Argumente von neurologen und hausärzten keine ich vor Ort auch sehr gut.
Wieso dann nicht in dann in marburg bleiben, veilleicht gibt es ja eine Möglichkeit dir die Rezepte zusckicken zu lassen. So machen es auch einige andere Epilepsiezenteren. Einfach fragen!
Gruß
Corinna