Milchprodukte - Epilepsiemedikamente

Coco, Berlin, Thursday, 17.02.2011, 12:59 (vor 5661 Tagen)

Hallo Zusammen,

ich hatte vor zwei Jahren eine OP mit 60%er Heilungschance. Leider habe ich immer noch vokale Anfälle - immerhin weniger.

Im Moment werde ich von Oxcarbamazepin in Verbindung mit Espatrigin (also Lamotrigin) auf Epatrigin/Monotherepie umgestellt. Grund ist folgender:

Da ich mit meinen Medikamenten keinen richtigen Erfolg hatte, entschloss ich mich Ende letzten Jahres zu einer sehr guten Heilpraktikerin zu gehen. Sie wurde mir empfohlen. Da ich durch meine Krankenhausaufenthalte meinen tollen Job verloren habe, berechnet sie mir auch sehr wenig für die Behandlungen. Sie will mir wirklich helfen. Das steht bei ihr an der 1. Stelle.

Nun - nach einer zweistündigen Testphase meinte sie, dass ich ganz klar eine Milchunverträglichkeit habe. Ich soll also alles was damit zu tun hat weglassen. Es kann natürlich sein, dass der Körper noch einmal heftig reagiert aber dann sollte sich eine Besserung einstellen.

So war es dann auch. Ich hatte nach drei Wochen einen Grand mal. Einen so heftigen Anfall hatte ich sehr, sehr selten. Danach wusste ich, dass auch diese Art von Anfällen - trotz OP - vorkommen können. Irgendwie konnte ich jedoch damit umgehen - vielleicht war das ja der Aussetzer, den sie erwartet hatte.

Danach war zwei Monate nichts - gar nichts. Ich bin total aufgeblüht. Ich hatte Bewerbungsgespräche, ... alles lief wunderbar.

Dann kam der große Absturz. Noch ein Grand mal. Es gab keinen Grund dafür. Kein Alkohol, keine Partynacht - gar nichts.

Ich frage mich nun wirklich: Hatte das mit der Milch zu tun? Fehlt meinem Körper vielleicht etwas? Oder ist alles totaler Quatsch? Ich verstehe es einfach nicht. :-(

Kennt das jemand von euch?

Vielen Dank


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