Hallo
War heute beim Neurologen.
Das EEG war ok.
Auf eine Frage was der Auslöser vor zwei Jahren sein könnte sagte er nur
" Was damals war läßt sich heute nicht mehr feststellen.
Man kann ja nicht Zeitreisen (wenn der wüßte
, was wir alles können
)
Wichtig ist nur das keine Ausschläge mehr im EEG sind und keine Anfälle.
Mann darf nun mal nicht umfallen."
Ist es so leicht einer von 70% zu werden?
Also 70% die nie erfahren warum sie Epilepsie haben.
Euer
Tom 
Einer von 70 %
steffig, Monday, 21.02.2011, 22:34 (vor 5657 Tagen) @ Tom vom Berg
Hallo tom
i denk sogenau wissen das die Ärzte selber noch nicht u es is denk i selten das mann weiss warum man epi hatawa grübeln bringt a nix weil ändern können wirs ja eh nimma
LG steffig
Einer von 70 %
ladyofanglia, Tuesday, 22.02.2011, 09:35 (vor 5656 Tagen) @ Tom vom Berg
Hallo Tom!
Was bedeutet das nun für Dich? Kannst Du weniger Medikamente nehmen? Verliert man seinen "Status" Epileptiker oder einmal Epi, immer Epi?
Für mich ist es interessant, daß anscheinend bei 70% der Epilepsien nicht klar ist, wieso man es bekommt. Woher weißt Du das?
Unsere "lieben" Verwandten schrien gleich beim Bekanntgeben der Epi- Diagnose: "Bei uns kommt das aber nicht in der Familie vor!!!".Oder auch: "Sagt mal, das müßt Ihr doch schon vorher gemerkt/gewußt haben." Super- das hat uns unheimlich weitergeholfen
Liebe Grüße,
die Lady
Einer von 70 %
Ramtto, Tuesday, 22.02.2011, 10:01 (vor 5656 Tagen) @ ladyofanglia
Was für einen "Status". Das hört sich an wie wenn man einen Vorteil hätte Epi zu haben.
Ich nehm 2 mal 1000 mg Keppra und hab trotzdem noch Probleme mit Muskelzuckungen.
Hat jemand ne Idee wie man das in den Friff bekommt.
Hatte mal Tropfen als Kind. Aber ich weiß nicht mehr wie die heißen.
Hat jemand ne Idee?
Gruß Ramtto
Einer von 70 %
ladyofanglia, Tuesday, 22.02.2011, 12:05 (vor 5656 Tagen) @ Ramtto
Lieber Ramtto!
Habe mich anscheinend missverständlich ausgedrückt. Meinte mit dem Epilepsie-"Status" keinerlei Vorteile. Es bezog sich auf den Beitrag von Tom. Ich wollte mit dieser Frage wissen, ob es sein könnte, daß Epilepsie-Kranke irgendwann wieder den Status wie den vor ihrer Erkrankung erreichen können- bezüglich Führerschein, diverse Sportarten, ohne Medikamente leben...was eben alles dazugehört.
Herzliche Grüße, die Lady
Einer von 70 %
Tom vom Berg
, Tuesday, 22.02.2011, 22:35 (vor 5656 Tagen) @
ladyofanglia
Hallo Tom!
Was bedeutet das nun für Dich?
Einmal Epi immer Epi.
Kannst Du weniger Medikamente nehmen?
Es bleibt alles beim alten, sollen ja keine Anfälle kommen (hatte angeblich nur einen)
Verliert man seinen "Status" Epileptiker oder einmal Epi, immer Epi?
Du wirst keinen Arzt finden der sagt die Epilepsie Diagnose stimmt nicht.
Die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Nehmt das bitte nicht so wörtlich das ist nur ein Spruch
.
Für mich ist es interessant, daß anscheinend bei 70% der Epilepsien nicht klar ist, wieso man es bekommt. Woher weißt Du das?
Von MOSES und einem Buch über Epilepsie.
Unsere "lieben" Verwandten schrien gleich beim Bekanntgeben der Epi- Diagnose: "Bei uns kommt das aber nicht in der Familie vor!!!".
Die sollen mal tief genug in der Ahnengalerie graben es gibt bestimmt einige.
So war es auch bei uns, nur es hatte bis Dato keiner darüber gesprochen.
Warum auch, geht ja auch keinen was an, gemeint ist die entfernte Verwandschaft.
MfG
Tom
Einer von 70 %
Docfriend1, Saturday, 26.02.2011, 21:55 (vor 5652 Tagen) @ Tom vom Berg
Bin froh, dass ich damit nicht alleine bin. Warum ist eigentlich bei Epilepsie die "Schuldfrage" so wichtig? Macht man doch bestimmt nicht mit Absicht?
Einer von 70 %
Docfriend1, Saturday, 26.02.2011, 21:53 (vor 5652 Tagen) @ ladyofanglia
Hey- danke! Als ich meiner Mom gestern am Telefon sagte, dass ich die Diagnose Epilepsie habe, meinte sie gleich, dass es von ihrer Seite der Familie auf jeden Fall nicht käme - sie hatte immer nur Kreislaufprobleme, meine Cousine ( ist an Epi gestorben) hätte das von der anderen Seite und ausserdem läge das überwiegend in der "väterlichen" Seite
Nicht genug, dass ich gestern einfach die Diagnostik vor den Latz geknallt kriegte - dann noch die Schuldfrage. Habe zwei erwachsene Kinder - muss ich mir jetzt auch noch zu allem Vorwürfe machen, die bekommen zu haben
Glaube, das Schlimmste an dieser Krankheit sind unauslöschbare Vorurteile?
Einer von 70 %
Mondenkind, Wednesday, 02.03.2011, 11:22 (vor 5648 Tagen) @ Docfriend1
Glaube, das Schlimmste an dieser Krankheit sind unauslöschbare Vorurteile?
Hallo Docfriend,
ja, das glaube ich auch... Vorurteile sind manchmal schlimm... aber auch ich selber bin nicht besser...
Ich bin aktiv in der Epilepsie-Selbsthilfe tätig, jetzt bin ich am Bewerbungen schreiben, schreibe ich dies in den Lebenslauf unter Ehrenamt, oder doch besser nicht?? Es könnten ja Fragen aufkommen, die man nicht beantworten will... bzw. habe ich eben ein ungutes Gefühl, dass sich die potenziellen Arbeitgeber dann schon ihren Teil denken... und mich darum nicht zum Vorstellungsgespräch einladen...
Dabei mache ich die Arbeit gerne...
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Einer von 70 %
Docfriend1, Thursday, 03.03.2011, 17:01 (vor 5647 Tagen) @ Mondenkind
Also - mein Freund kommt inzwischen damit klar und auch meine Umgebung.
Aber in eine Bewerbung würde ich es nicht schreiben - aus den von Dir genannten Gründen...
L. G. Docfriend1