Blutspiegel trotz regelmäßiger Einnahme immer zu niedrig

Kaeferli1, Wednesday, 16.03.2011, 12:37 (vor 5634 Tagen)

Hallo an alle,

ich habe mich hier neu im Forum angemeldet in der Hoffnung hier eine Antwort auf meine Frage(n) zu finden. Nun erst mal zu mir:

Ich bin 28 Jahre alt und hatte vor 6 Jahren meinen ersten Anfall. Als Auslöser wurde meine unregelmäßige Arbeit im gastgewerbe mit dem damit verbundenen Schlafmangel festgestellt.

Ich wurde auf Valproinsäure eingestellt, mit der ich auch einigermaßen gut klar kam. Dannn wollte ich schwanger werden und da sehr lange kein Anfall oder sonstige Anzeichen da waren und ich auch nicht mehr so unregelmäßig arbeitete und schlief, beschloss ich zusammen mit dem Neurologen auf Medikamente ganz zu verzichten.

Die ganze Schwangerschaft über lief alles gut und mir ging es blendend, dann in der Nacht nach der Entbindung wieder ein Anfall, gefolgt von einem einen Monat später. Da wurde ich auf Lamotrigin eingestellt, welches ich nun auch seit Anfang 2007 regelmäßig nehme. 2x täglich 100mg

Seitdem auch keine Anfälle oder sonstiges. Bei den Blutuntersuchungen war mein Blutspiegel allerdings immer schon viel zu niedrig, die Neurologin glaubte mir wohl nicht recht ob ich die Medis überhaupt regelmäßig nehme.

Nun bin ich wieder schwanger (14.ssw) und nehme diesmal zur Sicherheit weiter Medis. Letzte Woche war der Lamotriginspiegel noch niedriger- nur bei 0,7. Habe ihn nur telefonisch abgefragt und die Schwester fragte auch gleich wieder ob ich denn die Medis nehme, die Ärztin hat auch die Notiz drauf gemacht:"Offensichtlich keine medikamenteneinnahme".

Nun zu meiner Frage: Wisst ihr warum der Spiegel immer zu niedrig ist? Ich nehme die Tabletten regelmäßig und vergesse sie nie.

Mir geht es sonst gut und es war ja auch ewig nix mehr, aber grad jetzt nehm ich die Medis ja, damit nicht wieder etwas ist.

Wäre schön, hier ein paar andere Meinungen zu hören, als nur den "Vorwurf" Ich würde die Tabletten nicht einnehmen.

LG; Käferli


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