Arbeit/Unsicher
Marcus82, Thursday, 24.03.2011, 10:10 (vor 5626 Tagen)
Hallo ich 29 habe seid meinem 10 lebensjahr Epilepsie,leider nu sehr stark ich muss mich auch nu irgend wie neuorientieren beruflich mass kann ich machen,bin denk ich auch noch nicht richtig eingestellt ich vertrage z.b kein Stress mehr sobald das is krieg ich in er nacht oder Tags drauf nen Anfall oder wenn ich bei aufregung bei was neuem und meine Merkfähigkeit is pfutsch und dieses Situations Bedingte umschalten im Gehirn klappt nicht mehr,medikamentös bin ich auch umgestellt worden weiss jemand oder hat jemand das gleiche problem.
Gruss Marcus82
Arbeit/Unsicher
bianca29j., eschwege, Friday, 25.03.2011, 21:57 (vor 5625 Tagen) @ Marcus82
hallöchen ich bin bianca 29j.alt und habe auch epi-grand-mal anfälle...seit 3jahren keine anfälle mehr nehme dass keppra und habe eine berufliche und medizinsche reha gemacht,dass kann ich dir raten tel.setzt dich mal mit einer epi.beraterin in verbindung: fr.juliane schulz: 06421/5865438
habe übrigens auch meine epi.form seit dem 11.lebensjahr und die reha hat mein leben verändert arbeite jetzt in einem geschützten atbeitsverhältniss,was auch sehr mir gut tut...tel.du mal mit der fachfrau,die hat ahnung,ich war in der reha in bielefeld-bethel einer spezial-klinik für epi.formen und arten...
herzliche und liebste grüsse
deine bianca
Arbeit/Unsicher
Marcus82, Sunday, 03.04.2011, 10:02 (vor 5616 Tagen) @ bianca29j.
Ja das hat man mir auch schon geratten ich trau mich ehrlich gesagt nicht allein dort hin hört sich albern ich weiss in wie weit wenn man fragen darf hat es dein leben verändert also ich nehm momentan Keppra und Lamotrigin muss man sich in Bethel eig. irgend wie anmelden oder geht das über den Neurologen.Ich versteh auch nicht warum das jahre lang gut ging und nu auf einmal so extrem is hab ich evtl. was falsch gemacht in den jahren davor hinsichtlich des einehmens oder so könnt ihr mir da irgend wie was sagen oder hilfe geben.danke schönes We.
Arbeit/Unsicher
Mondenkind, Monday, 04.04.2011, 10:11 (vor 5615 Tagen) @ Marcus82
Hallo Marcus,
Ja das hat man mir auch schon geratten ich trau mich ehrlich gesagt nicht allein dort hin hört sich albern ich weiss
so albern ist das nicht... es ist eine schwere Entscheidung, 4 Wochen oder länger von zu Hause, der Familien, den Freunden weg zu sein. Die Unsicherheit und Fragen, die man selber nicht so recht beantworten kann
- Was passiert dort mit mir?
- Können die mir dort wirklich helfen??
ich kenne das, ich hab das auch hinter mir... Aber vor ca. 3 Jahren sah ich keinen anderen Ausweg. Die Anfälle waren von jahrelang nur nachts (durfte den Führerschein machen und hatte endlichen einen Job gefunden) wieder tagsüber aufgetreten und keiner konnte mir sagen, warum.
muss man sich in Bethel eig. irgend wie anmelden oder geht das über den Neurologen.
Das geht alles über den Neurologen. Entweder wie bei mir, dass es der Neurologe selbst empfiehlt (was leider viel zu selten vorkommt) oder dass man selber seinen Neurologen darauf anspricht und hofft, dass er einem zustimmt.
in wie weit wenn man fragen darf hat es dein leben verändert
Mein Leben hat es in dem Sinne verändert, dass die Ärzte in Bethel endlich die Ursache meiner Epilepsie herausgefunden haben, ich hatte eine Vernarbung am linken Hippocampus. Dort wurde auch festgestellt, dass ich mich operieren lassen kann, was ich letztendlich dann auch gemacht habe (allerdings in Bonn, wo ich mir eine zweite Meinung geholt hatte).
Ich versteh auch nicht warum das jahre lang gut ging und nu auf einmal so extrem is hab ich evtl. was falsch gemacht in den jahren davor hinsichtlich des einehmens oder so könnt ihr mir da irgend wie was sagen oder hilfe geben
So war es bei mir auch. Wie oben schon geschrieben, mein Leben war geradezu "perfekt", verheiratet, Führerschein, Arbeit. Etwa einmal im Monat nachts einen Anfall, aber meistens konnte ich am nächsten Tag auf die Arbeit gehen. Niemand merkte etwas, keiner wusste es.
Dann eben plötzlich der Umschwung. Da kamen wieder Anfälle tagsüber. Führerschein passé, was die Arbeit schwieriger machte, da ich ab und an ein Auto brauchte. Nach einem Gespräch mit Kollegen und (irgendwann später) Chef, klärten wie aber, dass das irgendwie zu Regeln zu ist und schafften es auch, ich bekam sogar eine zweijährige Vertragsverlängerung.
Und wie schon gesagt, erst in Bethel fand man die Ursache für meine Anfälle und dass man etwas dagegen machen kann (OP). Für die ich mich letztendlich entschied und bisher nicht bereue. Ich bin jetzt seit über 1,5 Jahren anfallsfrei, sprich ich habe seit 1996, seitdem die Epilepsie besteht, meine längste anfallsfreie Zeit.
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)