Schlafepilepsie?
Hallo zusammen,
ich bin ganz frisch in diesem Forum, weil ich heute von meinem Hausarzt darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich wohl unter einer Schlafepilepsie leide. Ich habe nun eine Überweisung zum Neurologen, habe mich aber auch heute erstmal intensiv mit der ganzen Thematik auseinander gesetzt, viel gelesen etc..
Ich bin 27 Jahre alt. Als kleines Kind bin ich viel schlafgewandelt, aber das hat meine Eltern nie weiter gestört, da ich sehr ruhig/unauffällig dabei war und meist auch von selber wieder ins Bett zurück gegangen bin.
Seit ich mit meinem Freund zusammen wohne, hat er mich einige Male (4-5 mal in den letzten 10 Monaten) daraufhingewiesen, dass ich kurz nach dem Einschlafen wie so "Anfälle" hatte, mit Muskelzuckungen und unkontrollierten Bewegungen, aber das immer nach einigen Sekunden wieder weg und dann war auch wieder alles ok. Ich hab von alldem nichts mitbekommen und konnte mich auch nicht daran erinnern. Ich hab es einfach immer auf einen unruhigen Schlaf oder einen bösen Traum geschoben.
Da ich zuvor 4 Jahre lang alleine gewohnt habe, habe ich natürlich keine Ahnung, ob ich diese "kleinen" Anfälle vielleicht auch schon früher hatte. Ich konnte mich wie gesagt an nichts erinnern.
Nun hatte ich aber vor 2 Tagen einen richtig heftigen Anfall. Ich kann mich wieder an nichts erinnern, ich bin normal ins Bett gegangen und muss dann plötzlich wieder hochgeschreckt sein, geschriien und angefangen haben, am ganzen Körper zu verkrampfen - doch diesmal hat es nicht so schnell wieder aufgehört. Ich hab wohl erst wie von Sinnen meinen Freund angestarrt, dann die Augen verdreht und immer schlimmer gezuckt und verkrampft. 5 Minuten lang. Erbrochen habe ich mich auch. Anschließend bin ich einfach eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich von heftigen Kopf- und Nackenschmerzen, sowie starker Übelkeit geweckt. Ich kann noch immer meinen Kopf kaum nach rechts oder links bewegen, weil alles so weh tut. Ich gehe davon aus, dass das von dem Verkrampfen kommt.
Mein Freund scheint auf diesen Anfall nicht wirklich klar zu kommen, er verhält sich nun total distanziert und schon fast angeekelt. Ich hoffe das gibt sich wieder, wenn er begreift, dass ich keinerlei Einfluss darauf hatte.
Ich habe gelesen, dass Stress eine wichtige Rolle bei den Anfällen spielt. Da ich momentan sehr viel Stress habe, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich, und kaum eine Nacht länger als 5 Stunden Schlaf bekomme, passt das ja...
Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst vor meinem Besuch beim Neurologen. Aber es ist ja wichtig, dass das abgeklärt wird und ich Antworten auf all die Fragen finde, die mir so momentan auf der Seele brennen.
Gibt es hier im Forum auch Leute, die an dieser Schlafepilepsie leiden? Wie geht Ihr damit um? Ich würde gerne mehr von Euch erfahren.
Viele Grüße und "danke" fürs zuhören :)
Black Mamba
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Black Mamba,
10.05.2011, 15:02
- Schlafepilepsie? - dannie89, 10.05.2011, 21:09
- Schlafepilepsie? - tanguera, 11.05.2011, 09:42
- Schlafepilepsie? - anntchen, 11.05.2011, 20:34