Mir platzte der Kragen
Hallo
Hab nun Technik bei der Arbeit geschmissen. Nächtelange Arbeit tag ein Tag aus 60 Stunden die Woche auch am Wochenende. Geräteprüfungen und Wartungen von Strahlern, Qualitätssicherung. tabellen, Statistiken, Auswertungen. Alles mußte ich alleine machen. Mein Gesundheitszustand wurde immer schlimmer. Mehr Epianfälle, Mehr bipolare Zyklen trotz starker Medikation. Schon in der Epiklinik haben sie mir geraten die technische Arbeit sein zu lassen. Nun 2 lkängere Psychiatrieaufenthalte, einmal gar auf der Geschlossenen wegen akuter depressiver und manischer Zustände. es wurde immer schlimmer. Hab immer weiter gearbeitet. Nun gings mir so schlecht dass ich ab und zu früher ging. Hab 500 Stunden Zeitausgleich. Gleich regten sich die Weiber, pardon Frauen auf. Schliesslich hiess es von der Chefin mit mir seis so mühsam. Da platzte mir der Kragen. Hab ihr die Koffer und Wartungsunterlagen hingeschmissen undf geschrien mach den Scheiß doch selber. Dann bin ich rauf zum Chef und sagte ihm dass ich die Technik lass. Warum wollte er wissen Sie sind ein guter Fachmann sagte er. Da erzählte ich ihm die ganze Geschichte. Er akzeptierte unter den Umständen meine Entscheidung und fügte hinzu dass er die Chefin zur Verantwortung ziehen werde wenn das nun schief geht. Strahlenschutztechnisch warte behördkliche Starfen bis hin zum Bewilligungsentzug wenns nicht passt. Bin nun auf Teilzeit zurück und mach Dienst nach Vorschrift, 30 Stunden die Woche grad mal die Hälfte. Eine Menge Zeitausgleich hab ich auch noch. mach mir nun nen Lenz. Gesundheitlich gehts aufwärts will wieder ganz der alte werden. Wie ein altes Sprichwort sagt der Krug geht solang zum Brunnen bis er bricht und es war diesmal soweit.
Grüße Johnny
Mir platzte der Kragen
Hallo Johnny,
normalerweise hat Dein Beitrag es nicht verdient, dass man etwas dazu schreibt, aber weil Du sehr krank bist, nicht durch die Epilepsie, aber durch Dein Verhalten, was Du an den Tag legst, möchte ich kurz etwas dazu schreiben. Ich gehe davon aus, dass Du gerne die Wahrheit hörst. Nur sie kann dafür sorgen, dass es dir bald besser geht.
Es ist die Frage zu beantworten, aus welchem Grund Du immer mehr alleine, eigentlich schon einsam, in der Welt stehst. Aus meiner Sicht ist es die Folge dessen, wie Du mit deinen Mitmenschen umgehst. Du tischt einen Wortschatz auf, der ekelig, von unterster Qualität ist. Krampfausdrücke, wie sie kaum zu überbieten sind. Es gibt nur noch wenige Menschen, mit denen Du nicht im Streit bist. Frauen erniedrigst Du verbal, als wenn es Menschen zweiter Klasse wären, es ist kaum zu ertragen. Überall treibst du quer. Hilfreiche Hinweise lehnst Du leider ab. Selbst im Landeskrankenhaus gibt es Probleme.
Das alles bringt dich immer mehr in Bedrängnis. Du wirst immer unbeliebter. Auf der Arbeit, im Privatleben, überall. Dass es dir nicht gut geht, ist kein Wunder. Du machst sehr viel durch.
Aber, Du kannst mir glauben, es ist nie zu spät, sich zu ändern. Ich würde bei nächster Gelegenheit mit dem Arzt sprechen, dass Du etwas dagegen tun möchtest. Vielleicht kann er eine Therapie beim Psychologen verschreiben, bevor Du wieder in der Geschlossenen fixiert wirst. Noch kannst Du alleine entscheiden, wie Dein weiterer Lebensweg aussieht. Du hast die besten Voraussetzungen. Du könntest noch alles zum Guten wenden. Ich wünsche einen guten Weg und viel Glück bei der neuen Lebensart.
Liebe Grüße und alles Gute
Anton
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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!
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Mir platzte der Kragen
Hallo Anton, jetzt bist Du zu weit gegangen! Johnny braucht jetzt von uns Trost und Verständnis! Daß er falsch gehandelt hat, weiß er selbst!!! Hier sind nicht alle gleich und müssen es auch nicht sein. Seine Epi in all ihren Erscheinungsformen halte ich für ganz besonders tragisch. Deine wohlgemeinten Ratschläge in Ehren, aber Du hättest sie auch weniger arrogant formulieren können!!! Mut hast Du ihm wohl nicht damit gemacht. Im Moment platzt mir auch Kragen. Musica
Mir platzte der Kragen
Hallo Johnny, Du hast Dir von der Seele geschrieben, was Dich so sehr bedrückt hat. Dazu bist Du hier richtig. Wirklich helfen können wir uns alle auch nicht. Du schreibst, daß es bergauf geht. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei! LG, Musica
Mir platzte der Kragen
Hallo
Danke Musica für deine Worte. Nun zu dir Anton. Ich weiß nicht was du gegen meine Beiträge hast. Ich bin nun mal ein gradliniger Typ und sage oder schreibe was ich mir denke. Freunde hab ich immer noch. Wenige aber dafür gute. was nützt es wenn du viele Freunde hast und mit jedem gut auskommen willst wenn du hinterrücks von denen dann beschissen wirst. Ich hab die technische Arbeit auch aus den Gründen lassen weil es mir Ärzte empfohlen haben weil ich mich sonst noch kaputt machen. damals als der Chefsessel zur Diskussion stand weil es den anderen gerade so passte war ich der einzigste der zur Chefin stand. Aber wenn nun derlei Sumserei von anderen Gehör findet und ich ständig einen auf den deckel krieg weil ich meine Arbeit mach is bei mir der Ofen aus. Erniedrigen tu ich niemanden. Weib is bei uns am Land in Tirol ein normaler Ausdruck. Was nutzt wenn einer wie mein Exkollege seine Frau eine Dame nennt wenn er sie dann hinterrücks betrügt. Besser geradlinig auch wenn man aneckt als hinterrücks einen Stich ins Kreuz zu bekommen. Nix für ungut.
Grüße Johnny
Mir platzte der Kragen
Hallo Johnny,
wenn ich deine Einträge mit denen von vor 4, 5 Monaten vergleiche, muss ich sagen, du hat dich gebessert.
Vorher sagtest du (sinngemäß) "Was wollen die von mir?", "Lasst mich in Ruhe!", "Ich brauche keine Hilfe!", "Mir kann keiner helfen!", "Ich mach das alleine!", "Alle sind gegen mich!"
Jetzt nach der Psychiatrie scheint sich einiges geändert zu haben. Du sagt "Nein, ich kann nicht mehr!", "Ich arbeite jetzt weniger!", "Ich denke am mich", "Ihr schafft das auch ohne mich!"
Du scheinst deine Erkrankung akzeptiert zu haben, bzw. bist auf den besten Weg dorthin!
Ich hoffe, es bleibt so!
Das wollt ich dir nur mal sagen!
Viele liebe Grüße
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)