Temporallappenepilepsie

salomon, Friday, 13.05.2011, 01:12 (vor 5577 Tagen)

Hallo,

hat jemand von euch hier Temporallappenepilepsie?
Wisst ihr, was diese Epilepsie für Ursachen hat?

Danke euch

Gruss

Temporallappenepilepsie

anonym, Friday, 13.05.2011, 13:30 (vor 5576 Tagen) @ salomon

Hallo salomon,
ich habe diese Epilepsie Ursache unbekannt.

Gruß
Corinna

Temporallappenepilepsie

Anton, Friday, 13.05.2011, 14:53 (vor 5576 Tagen) @ salomon
bearbeitet von Anton, Friday, 13.05.2011, 17:44

Hallo,

Deine Fragestellung ist berechtigt. Temporallappenepilepsien haben ihren Ursprung oft in frühen Lebenjahren. Wobei ich an Komplikationen vor, während oder kurz nach der Geburt denke, Fieberkrämpfe im Kleinkindalter oder später auch Kopfverletzungen oder Impfschäden. Es erkranken in jungen Jahren diejenigen häufig, die während der Kindheit bereits gekrampft haben. Auch Kopfverletzungen und sonstige Traumen können dazu führen. Für die Ärzte ist es von größter Wichtigkeit darüber Bescheid zu wissen, weil sich das auf Diagnostik und folglich auf die Therapien günstig auswirken kann.

Bei den Temporallappen-Epilepsien handelt es sich meistens um fokale oder komplex fokale Anfälle. Das Gegenteil sind die generalisierten Anfälle. Bei den fokalen und komplex fokalen Epilepsien geht das Anfallsgeschehen von einem Herd, von einer Stelle, dem Fokus aus. Bei den generalisierten Epilepsien beginnen die Anfälle über das ganze Gehirn verteilt auf einmal.

Bei den Behandlungmöglichkeiten gibt es zwischen beiden Anfallsarten große Unterschiede. Gut 70 % der generalisierten Anfälle lassen sich medikamentös erfolgreich behandeln. Bei den folkalen Epilepsien sind es nicht einmal 40 %. Fazit: Die Behandlung fokaler und komplex fokaler Epilepsien ist eine Herausforderung an unsere Ärzte.

Dafür besteht bei den fokalen und komplex fokalen Epilepsien die Möglichkeit, sie operativ zu behandeln. Was bei den generalisierten Anfallsarten schon schlechter aussieht.

Kurz zu meiner Epilepsie. Sie ist ausgebrochen als ich 25 war. Ein Fieberkrampf im Kleinkindalter als Folge der Pflichtpockenschutzimpfung war der Grund. Mit 25 kam es völlig unerwartet zum zu den ersten fokalen und komplex-fokalen Anfällen. Da sie Jahrzehnte später als therapierefraktäres Anfallsleiden eingestuft worden ist, konnte man mich vor 5 Jahren in Bielefeld-Bethel am rechten Temporallappen operieren. Diagnose: Hippocampus-Sklerose. Ich konnte ein neues Leben beginnen und bin seither anfalls- und aurenfrei.

Viele Grüße
Anton

--
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Temporallappenepilepsie

Claudia, Monday, 25.07.2011, 15:05 (vor 5503 Tagen) @ Anton

Hallo Anton,
ich wurde in Bonn vor 16 Jahren operiert und seitdem Anfalls frei, hatte Absensen, diese kamen vom Temporallappen Diagnose: Hippocampus-Sklerose.
Ich traue mich aber nicht die Medikamente abzusetzen.
Nehme noch Lamictal 100, 1/2 Morgens und 1/2 Abends.
Wie sieht es bei dir aus, nimmst du weiter Medikamente?
Wer hat Erfahrung mit den Absetzen der Medikamente nach einer OP?
Im voraus vielen Dank.
Claudia

Temporallappenepilepsie

Mondenkind, Monday, 25.07.2011, 16:56 (vor 5503 Tagen) @ Claudia

Hallo Claudia,

Nehme noch Lamictal 100, 1/2 Morgens und 1/2 Abends.

ich habe mich vor fast zwei Jahren operieren lassen, nach einem Jahr das eine Medi ausgeschlichen (Keppra) und Oxcarbazepin in Carbamazepin umgewandelt (aufgrund Kinderwunsch).

Hast du nach deiner OP noch einmal die Medikamente runter dosiert??

Lieben Gruß
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Temporallappenepilepsie

Claudia, Monday, 25.07.2011, 17:44 (vor 5503 Tagen) @ Mondenkind

hallo, ja ich habe praktisch über die hälfte reduziert und Prof. Dr. Elger sagte, ich könnte diese ganz lassen aber ich trau mich nicht so ganz.
Vor 4 Jahren war ich in Bonn beim Vorschungszentrum, dort wurden einige operierte Patzienten die sich für die Vorschung zu Verfügung gestellt hatten, untersucht und dort traf ich eine Patientin die nach 10 Jahre Ihre Tabletten abgesetzt hatte und die Anfälle kamen wieder, davor habe ich Angst!
Ich suche weiter Patienten die nach 10 oder 15 Jahre Ihre Medikamente abgesetzt haben um zu erfahren wie es ihnen geht!
Danke für eine Rückmeldung! Claudia

Temporallappenepilepsie

Anton, Monday, 25.07.2011, 21:36 (vor 5503 Tagen) @ Claudia

Hallo Claudia,

ich sehe gerade, Du nimmst nur 100 mg Lamictal am Tag. Das ist so gut wie gar nichts, wird Deinem Körper nicht schaden. Wenn Du es absetzt, könnte sein, dass psychische Probleme auftreten. Der Wirkstoff Lamotrigin ist gut für die Psyche. Nochmal: Ich würde es erst nicht machen.

Liebe Grüße
Anton

--
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Temporallappenepilepsie

Claudia, Tuesday, 26.07.2011, 17:11 (vor 5502 Tagen) @ Anton

Hallo Anton, Danke für die Rückmeldung.
mein Problem ist das ich Privatversichert bin und diese schlagen ein Risikozuschlag drauf und dies wollte ich nach 16 Jahre Anfallsfrei als Geheilt gelten machen.
Die Krankenkasse sagt, ich dürfte keine Medikamente mehr nehmen um diesen Zuschlag zu reduzieren. Da ist man in ein Konflikt, zahlt man mehr aus Angst oder geht man dieses Riko ein!
Wie geht es andere mit der Privaten Krankenversicherung?
Im voraus lieben Dank.
Claudia

Temporallappenepilepsie

Anton, Tuesday, 26.07.2011, 21:02 (vor 5502 Tagen) @ Claudia

Hallo Claudia,

ich bin bei einer gesetzlichen Krankenkasse und habe keine Probleme. Deine Krankenversicherung richtet sich nach den Vorgaben des Versorgungsamtes. Demnach gilt eine Epilepsie erst als ausgeheilt, wenn über drei Jahre unter Verzicht aller Antikonvulsiva Anfälle nicht aufgetreten sind. Das hieße für dich: Zu einem Wegfall des Zuschlags könnte es frühestens in drei Jahren kommen.

Deine Pivatversicherung verfolgt noch ein anderes Ziel. Ich nehme an, dass Du mit Epilepsie Mitglied geworden bist und seither Risikobeiträge zahlst. In vielen Vertragsbedingungen steht, dass bei derartigen Erkrankungen ein Risikozuschlag erhoben werden darf.

Fest steht, wenn Du dort jetzt als gesund giltst, ohne Zahlung des Risikobeitrags, würdest erneut an Epilepsie erkranken, dürfte kein Risikobeitrag anfallen. Für die Privatversicherung ein schlechtes Geschäft.

Wenn dir nichts mehr an der Privatversicherung liegt, müsstest Du mit einer gesetzlichen Krankenkasse reden. Welche Möglichkeiten es gibt, weiß ich nicht.

Liebe Grüße
Anton

PS.: Ich würde mich keinesfalls von der Versicherung unter Druck setzen lassen. Das könnte in die Katastrophe führen.


Schwerbehindertenausweis: Wieviele Prozente bei welchen Symptomen

http://vmg.vsbinfo.de/b/3_1.htm#3.1

--
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Temporallappenepilepsie

Anton, Monday, 25.07.2011, 20:31 (vor 5503 Tagen) @ Claudia
bearbeitet von Anton, Monday, 25.07.2011, 21:35

Hallo Claudia,

auch Du verfügst über weibliche Intuition. Eine Komponente, die genauso sicher ist wie kompetentes Fachwissen. Du traust dich nicht. Kann ich gut verstehen.

Ich bin vor 5 Jahren operiert worden. Seither anfalls- und aurenfrei. Zwei Jahre nach dem Eingriff ist mir schon vorgeschlagen worden, die Medikamente zu reduzieren. Das habe ich auf Anraten anderer Ärzte nicht gemacht.

Ich nehme seit einem halben Jahr vor dem Eingriff Keppra (500 --- 500 mg) und Trileptal (450 ---450 mg). Bei dieser Dosis bin ich heute noch. Warum?

Andere Dinge haben die Reduzierung der Antikovulsiva nicht zugelassen. Ich hatte schwere Operationen zu überstehen. Es wurden starke Medikamente genommen. Ich habe alles überstanden, ohne Anfälle.

Mitte 2006 habe ich die Epilepsie-Operation am Temporallappen zum „verdienten Urlaub“ gemacht. War erst über 2 Wochen in der Epilepsie-Klinik und dann noch 4 Wochen in der benachbarten Reha-Klinik. Habe überall hilfreiche Informationen für die Zeit danach erhalten. Die Pflegemitarbeiter konnten mir Fragen beantworten, bei denen den Ärzten zu Hause die Spucke wegblieb.

Des Weiteren traf ich in beiden Kliniken Patienten, die postoperativ nicht anfallsfrei geblieben waren. Oft war es dazu gekommen, weil zu früh die Medikamente abgesetzt wurden. Oder weil sich der Patient unmittelbar nach der OP übernommen hatte.

Schon die fachgerechte Rückführung der Medikation ist ein für Körper und Seele nicht leicht zu verarbeitendes Ereignis. Wir wissen, dass der Spiegel mit reduzierter Tablettenmenge niedriger wird. Somit sinkt die Anfallsschwelle.

Wirkstoffe, die das Gehirn bisher überlistet haben, damit es nicht zu Anfällen kommt, fehlen plötzlich. Die Psyche des Patienten produziert Angst. Dieses schlechte Gespür, diese Unsicherheit, kann bewirken, dass es erneut zu Anfällen kommt.

Fazit: Das postoperative Ausdosieren der Medikamente muss sich im Kopf des Patienten abspielen. Seine hundertprozentige Überzeugung ist das A und O. Aus dem Grunde sollte man sich dieses Vorhaben von mindestens zwei voneinander unabhängigen Epileptologen bestätigen lassen.

Die Krankenkassen haben mit Beginn des Jahres die sogenannte Zweitmeinungsregelung eingeführt. Damit ist jeder Patient berechtigt, vor größeren Entscheidungen die Meinung eines weiteren Arztes in Anspruch zu nehmen.

Kurze Antwort auf Deine Frage: Ich würde noch mit dem Absetzen warten. Selbst wenn Du dich in fünf Jahren noch unsicher fühlst, ist es besser, sie weiterzunehmen, als Anfälle zu bekommen. Deine Medikamente sind wesentlich preiswerter als ein Rezidiv.

Liebe Grüße
Anton


PS.: Alle Untersuchungen zeigen, dass die Gefahr eines postoperativen Rezidivs groß ist. Auch aus dem Grund ist Vorsicht geboten.
http://books.google.de/books?id=aEOifhGEZUMC&pg=PA493&lpg=PA493&dq=postoperative+Anf%C3%A4lle&source=bl&ots=I1L-wArgFT&sig=5h3jiyiwwsv9PAQzItvd_zbioJs&hl=de&ei=nToiTMGiDYqZ_Qb2vZEj&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CBkQ6AEwAQ#v=onepage&q=postoperative%20Anf%C3%A4lle&f=false
________________________________________________
http://www.springermedizin.at/fachbereiche-a-z/i-o/neurologie/?full=2525

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Temporallappenepilepsie

steffig, Friday, 13.05.2011, 17:27 (vor 5576 Tagen) @ salomon

Hallo Salomon.

Ich habe Temporallappenepilepsie
Bei mir ist der grund warum ich Anfälle habe ein Schlaganfall im Mutterleib also schon vor der Geburt.
Und Fieberkrämpfe im Baby bzw Kleinkindalter.

Schöne Grüße
steffig

Temporallappenepilepsie

Gittala, Hallstadt, Friday, 13.05.2011, 20:07 (vor 5576 Tagen) @ salomon

Hallo salomon

meine Tochter hat eine Temporallappenepilepsie und sie hat eine kortikale Dysplasie die sich im 2. Monat im Mutterleib gebildet hat. Das ist eine Fehlbildung im Gehirn, das heisst da ist falsches Gewebe an der Stelle und die löst Epilepsie aus und Entwicklungsverzögerung und das kann man ganz schlecht einstellen. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen?

Gruß Brigitte

Temporallappenepilepsie

salomon, Friday, 13.05.2011, 23:57 (vor 5576 Tagen) @ Gittala

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Beiträge.


Gruss

salomon

Temporallappenepilepsie

Phoenix, Magdeburg, Monday, 16.05.2011, 22:25 (vor 5573 Tagen) @ salomon

Ich habe auch Temporallappenepilepsie.

bei mir war die ursachen ein verkehrsunfall bei dem ich, als ich 6 war, von einem auto angefahren wurde, ein par meterchen durch die luft geflogen bin und mit dem kopf auf der straße gelandet bin.
folgen waren, schädelbasisbruch, schädelhirntrauma, und gehirnerschütterung aus denen sich dann als folge die epilepsie zusammengebastelt hat.

Temporallappenepilepsie

Musica, Monday, 16.05.2011, 22:57 (vor 5573 Tagen) @ salomon

Hallo Salomon, bei wurde nie eine Ursache gefunden. Es kam wie aus heiterm Himmel vor meinem Spiegel im Badezimmer. Ich war 30 Jahre alt. Die Auren habe ich mittlerweile überhaupt nicht mehr. Lieben Gruß, Musica

Temporallappenepilepsie

tanguera, Schweiz, Wednesday, 18.05.2011, 20:55 (vor 5571 Tagen) @ salomon

Hallo salomon,

ich habe auch TLE, beidseitig, und keine Ursache bis jetzt gefunden.

Hast Du sie? Kennst Du die Ursache?

VG

tanguera

--
Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)

Temporallappenepilepsie

salomon, Wednesday, 18.05.2011, 22:51 (vor 5571 Tagen) @ tanguera
bearbeitet von salomon, Wednesday, 18.05.2011, 23:06

Hallo tanguera,


das wurde mal diagnostiziert, aber dann keine weiteren epileptischen Potentiale mehr gefunden. Die Ursache ist noch nicht klar, aber das Absetzen der Medi verursacht wieder Anfälle.

LG

salomon

Temporallappenepilepsie

chrissie, Wednesday, 18.05.2011, 23:05 (vor 5571 Tagen) @ salomon

ich hatte im Alter von 18 Monaten einen Fieberkrampf, mit 14 Jahren ging es dann los mit der Temporallappen-Epilepsie mit epigastrischen Auren, z.T. auch GM ohne Auren.
Nach der Epilepsie-OP ist in der Pathologie der entfernte Hippocampus untersucht worden, wo festgestellt wurde, dass die Zellschichtung nicht ok war.

Temporallappenepilepsie

girli95, Sunday, 22.05.2011, 19:50 (vor 5567 Tagen) @ chrissie

hi
ich habe auch temp.-epilepsie (rechts) und ich bin auch seit jahren auf der suche nach dem grund... ich weiss nur dass die stelle wo die emotionen die im gehirn verarbeitet werden auch am temporallappen (rechts) liegen deshalb gibt es bei mir da auch einen zusammenhang zw. druck / stress... und den anfällen !
wie ist das bei dir ? hast du grand-mal anfälle oder absencen ???
wie fühlt ihr euch dabei ???
wär toll mal was zu hören
lg girli95

Temporallappenepilepsie

salomon, Friday, 27.05.2011, 23:15 (vor 5562 Tagen) @ girli95

Bei mir kommt es - glaub ich - auch durch Stress/Druck.

Ich hatte als Kind ohne Medi immer viele Deja Vus, Lichtblitze beim geschlossenen Auge und Absenzen gehabt. Irgendwann war es vorbei.
Vor einigen Jahren kamen dann die Symptome wieder und sind erst wieder weg mit den Medi.

Temporallappenepilepsie

girli95, Sunday, 29.05.2011, 14:18 (vor 5560 Tagen) @ salomon

Dejavus hatte / habe ich auch oft, meistens zeitgleich mit meinen absencen...
aber mit den medis bin ich noch nicht soviel weiter gekommen^^...
hattest du auch mal grandmal ???
lg

Temporallappenepilepsie

salomon, Tuesday, 31.05.2011, 09:03 (vor 5558 Tagen) @ girli95

Seitdem ich Carbamazepin nehme sind die Deja Vus weg. Manchmal merke ich noch ein bisschen etwas. Absenzen (ich kann mich nicht bewegen) habe ich teilweise auch noch. Grand Mal bekomme ich, wenn der Medi Spiegel zu tief ist, dann falle ich um (gefährlich). Einmal war Natrium zu tief, da bin ich auch umgefallen (gott sei Dank weich). Ist wahrscheinlich grand mal, oder?

Temporallappenepilepsie

girli95, Tuesday, 31.05.2011, 10:48 (vor 5558 Tagen) @ salomon

ja ich denke schon...
mir wurde ein hormon verschrieben, da die anfälle viel mit meinen hormonschwankungen zutun haben... danach hab ich meinen ersten grandmal anfall bekommen zwar nachts, aber trotzdem nicht so nett.... aber das hätte diese blööde ärztin auch wissen müssen ! ich nehme jetzt tegretal und frisium jedoch sehr niedrig dosiert - ich habe seit 3 monaten keinen anfall mehr gehabt (mag aber auch an meinem schulwechsel liegen)- trotzdem gehts mir aber immernoch recht besch... weil ich voll migräne habe (blitze vor den augen....) und dieses anfallsnachgefühl immer noch da ist :( naja
wann war dein letzter anfall ?
lg

Temporallappenepilepsie

salomon, Tuesday, 31.05.2011, 12:03 (vor 5558 Tagen) @ girli95

Bei mir ist TSH stark angestiegen (durch den Rauswurf aus dem Klinikum = Stress) und ich war stark überdosiert, was einen heftigen Anfall ausgelöst hat (vor 2 Wochen).

Zwischen Carbamazepin und TSH gibt es wohl eine wechselseitige Abhängigkeit (Packungsbeilage). Der Neuro sowie Apotheker wussten vor Kurzem nichts davon.

Ich nehme also auch Tegretal/Tegrétol. Momentan ist es so, wenn ich morgens aufwache, ist mein rechter Arm verkrampft, was er abends nicht war. Nächtliche Krampfanfälle?

Ansonsten ich mache mir eine Tabelle mit den Blutwerten, um die Abhängigkeiten zwischen den Blutwerten zu sehen.

Temporallappenepilepsie

Musica, Monday, 25.07.2011, 17:22 (vor 5503 Tagen) @ girli95

Hallo Girlie, wie schon erwähnt hat man bei mir auch nie eine Ursache feststellen können,-es handelt sich ebenfalls um die rechte Seite und meine Neuro sieht einen Zusammenhang -Psychisch-Stress-Ängste,Druck. Ich bin der Meinung, er liegt damit richtig. LG