Anfall und dann rausgeworfen

Lerche, Tuesday, 17.05.2011, 06:22 (vor 5572 Tagen) @ salomon

Moin Salomon!

Is schwer zu glauben, aber wenn es so war, war’s ne Sauerei. Dass unsere „normalen“ Mitbürger nicht immer 100%ig korrekt mit uns umgehen, versteh ich. Die haben andere, eigene Sorgen in anderen Bereichen und warum sollten sie sich auch explizit mit Dingen befassen, die gerade mal 1 % der Bevölkerung betreffen? Hab ich die ersten 18 Jahre meines Lebens auch nicht gemacht, bis eben zum 1. Anfall.
Erschreckend finde ich das Verhalten dieses Uniklinikums. Dessen Personal sollte doch eigentlich hauptsächlich aus medizinischen Fach- und Hilfskräften bestehen. Die müssten im Verlaufe ihrer Ausbildung doch wenigstens schon mal was von Epilepsie gehört haben! Und auch von der Wichtigkeit eines einigermaßen ausgewogenen Schlaf/ Wachrhythmus bei dieser Krankheit. Frankfurt/Main hat mit seinen gut 670000 Einwohnern rein theoretisch auch 6700 Epileptiker, da muss man doch damit rechnen, dass mal einer vorbeischaut, der sich’s Bein gebrochen hat oder sonst was.
Nee, das geht gar nicht. Keine gute Werbung für einen „Göttertempel in Weiß“. Und Google merkt sich alles…
Tipp: Schreib einen sachlich gehaltenen Beschwerdebrief.

VG
Uwe

PS: Ich bin noch nie ICE gefahren. Wollte schon immer mal und einmal hätte’s fast geklappt (gutes Wetter, kein Streik), aber das war in der Zeit, als (fast) alle „Zigarren“ auf einmal kaputt waren…


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