Diagnose - was nun?
Liebe Leidensgenossen,
durch Zufall stoß ich auf folgende Internetseite und bin begeistert, dass es eine solche Institution gibt.
Nun zu mir und meinem Anliegen:
Als ich 18 war (d.h. vor 7 jahren), erlitt ich -nach durchzechter Nacht- einen epileptischen Anfall mit Bewusstseinsschwund (grand-mal), nachdem ich damals ein eeg machen ließ, sah ich von medikation oder ähnlichem ab, da ich von einem gelegenheitsanfall ausging.
mittlerweile sind ein paar jahre ins land gegangen und ich kann mein krankheitsbild ziemlich genau eingrenzen, ohne jedoch in medizinischer behandlung zu sein.
Anfallslastig bin ich eigentlich nur in der Aufwach- bzw. Morgenphase, zu wenig Schlaf begünstigt das ganze (bislang trat jeder meiner ca. 5 Anfälle nach einer durchzechten nacht ohne genügenden schlaf auf). Eine Reizung durch Stroboskoplicht oder Bildschirmflackern ist im normalfall nicht gegeben, die Ausnahme liegt wiederum in der übermüdeten Aufwachphase.
Es ist also nichts, was ich theoretisch nicht durch eine gesündere lebensführung in den griff bekommen würde, da ich allerdings noch jung -und lebenslustig- bin, würde ich mich doch gerne einer behandlung mit valproinsäure o.Ä. unterziehen, damit einfach diese Angst ein Stück weit wegfällt und ich selbst eine größere Toleranz- und Reizbarkeitsschwelle habe.
Hat jemand von euch ein ähnliches krankheitsbild? ist eine Therapie mit antiepileptika dabei erfolgsversprechend und ratsam???
Was passiert mit meinem Führerschein, wenn ich zum Arzt gehe? Komme ich am ende gar in irgendeine Kartei (hört sich jetzt so nazimäßig an^^) rein?
Habe zumindest mittlerweile rausgefunden, dass meinerseits keien meldepflicht besteht.
Das wären dringensten Fragen,
ich hoffe, dass Ihr mir eine paar davon beantworten könnt.
Mit allerbestem Dank vorab
