Diagnose - was nun?
da ich allerdings noch jung -und lebenslustig- bin, würde ich mich doch gerne einer behandlung mit valproinsäure o.Ä. unterziehen, damit einfach diese Angst ein Stück weit wegfällt und ich selbst eine größere Toleranz- und Reizbarkeitsschwelle habe.
Wenn ich das richtig verstehe, möchtest du ein Antiepileptikum nehmen, um – so lange du jung und lebenslustig bist – angstfrei weiterhin ab und zu mal ne Nacht durchzuzechen? Vergiss es. Das wäre ungefähr so, als würdest du im Auto auf’n Gurt verzichten, weil du ja Airbags hast. Diese Mittel vertragen sich erst mal überhaupt nicht mit Alkohol, jedenfalls nicht mit den Mengen von Alkohol, die man zum durchzechen braucht.
Kannst jetzt so weitermachen, bis Jugend und Lebenslust von alleine verschwinden – so mit 80 oder 90 vielleicht – oder du wirst gleich ein anfallsfreier Mensch, indem du 1. ausreichend schläfst, 2. den Alk sein lässt (reduzierst) und 3. dich medikamentös einstellen lässt. Wenn 1. und 2. bei dir reichen, umso besser, - da beneidet dich so mancher drum!
Check's ab und tu das Richtige!
Das wünscht dir Uwe,
der seinen 1. Anfall übrigens auch mit 17 / 18 hatte und – nach 7 weiteren feuchtfröhlich / verkaterten Jahren – mit 25 den letzten!
gesamter Thread:
- Diagnose - was nun? -
BerndL,
17.06.2011, 02:10
- Diagnose - was nun? - dannie89, 17.06.2011, 09:11
- Diagnose - was nun? - Lerche, 17.06.2011, 14:30
- Diagnose - was nun? - Sophie, 17.06.2011, 20:04