Voll dabei
Hallo alle, ich habe beruflich viel mit Menschen zu tun über die gesprochen und gebeurteilt wird. Neulich saß ich also in einer Runde, es wurde über eine Frau gesprochen. Plötzlich kam von jemand: "Ausserdem ist sie Epileptikerin" .Das war´s,alle stürztn sich darauf, jetzt hatten sie endlich eine Erklärung für die Frau. Das Thema war ursprünglich ein ganz anderes. Richtig scharf waren sie. Lieben Gruß, Musica
Voll dabei
Hallo Musica,
und wie hast Du reagiert? Hast Du etwas dazu gesagt? Man muss sich dabei nicht grad outen aber trotzdem etwas sagen, damit den Anderen die Luft ausgeht...
Lieben Gruss
tanguera
--
Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)
Voll dabei
genau, man sollte dann vlt. fragen "was meinen sie mit 'außerdem ist sie Epileptikerin'?"
Spätestens dann merkt man, ob die Person/-en gut informiert sind. Ist das nicht so, dann kann man Aufklärungsarbeit leisten.
Voll dabei
Hallo alle gemeinsam
also ich glaube an Aufklärung sind die meisten gar nicht wirklich interessiert
. Ich oute mich bei sollen Situationen mittlerweile und die anderen sind dann immer (oder fast immer) total baff
.
Leider ist es dann aber auch so,das ich zumindest meine,daß ich von manchen anders behandelt bzw. angesehen werde
LG
Sandra
Voll dabei
Hallo Sandra,
also ich glaube an Aufklärung sind die meisten gar nicht wirklich interessiert
. Ich oute mich bei sollen Situationen mittlerweile und die anderen sind dann immer (oder fast immer) total baff
.
Es geht weniger um "sich outen" oder Aufklärung in solch einer Situation. Man muss es nicht machen, wenn mann nicht der Meinung ist, es ist das Richtige, oder es bringt was.
Ich habe es so gemeint: ich habe keine dunkle Hautfarbe, bin nicht lesbisch o.ä. Wenn aber irgendwo jemand irgendwelche rassistische Bemerkungen macht, sage ich meine Meinung dazu. Man muss nicht direkt betroffen sein, um dies zu machen.
Ich hoffe, Du verstehst, wie ich es meine. Ausserdem kling für mich "Outen" wahnsinnig negativ. Man "outet sich" auch nicht, wenn man Krebs oder Rheuma hat.
LG
tanguera
--
Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)
Voll dabei
Hallo an alle die mir geantwortet haben. Ich habe kein Wort gesagt. Das Paradoxe an dieser Situation ist, daß alle Beteiligten ganz genau wissen, was Epi ist. Genau solche, die täglich von Ausgrenzungen und Wohlergehen anderer sprechen und dagegen vorgehen und eigentlich nicht werten wollen. Epi ist und bleibt ein Stigma, eben was Besonderes, es ist im Kopf. Lieben Gruß, Musica
Voll dabei
´Musica und nur wir ,die Betroffen sind, können was daran ändern das das Stigma kleiner wird.....oder?In dem wir unser Gesicht zeigen und den Mund auf machen.
Wenn wir selber soviel Probleme mit der Krankheit haben wie wollen wir den erwarten das andere damit besser um gehen können?
Meinst du nicht die hätten sich genauso darauf gesürzt wen die Person ein Diabetiker /Ms kranker /Pakison/demenz und und und hätte?
Green
Voll dabei
Hallo Musica,
ich stimme Green voll zu. Jeder, der etwas verändern wollte, musste es zuerst offen zeigen und bei sich selber anfangen. Seine Ansichten präsentieren. Ein Beispiel machen. Dafür gibt es genügend Beweise in der weltlichen und auch in der religiösen Geschichte.
Auch wenn man Kinder erziehen will, muss man es vor allem vorleben. Sonst klappt es nicht.
Liebe Grüsse
tanguera
--
Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)
Voll dabei
Hallo zusammen, danke für Eure Antworten. Ihr habt schon alle recht, aber ....
man muß auch die Stituation betrachten. Es passt einfach nicht immer.Könnte viell. nahezu aufdringlich sein. Ist das so schwer zu verstehen?
Liebe Grüße, Musica