Truxal

Johnny, Monday, 04.07.2011, 15:33 (vor 5524 Tagen)

Hallo

Bekam in der Psychiatrie das Medikament Truxal verabreicht. Als Notfall meinten sie, ich würde eher sagen zur Ruhigstellung. War dann völlig weg und schlief nur noch. Weil ich die Tabletten nicht nehmen wollte haben ie mir das Zeug gespritzt gegen meinen Willen auch noch. Hab es vor ein paar Wochen als ich rauskam einfach abgesetzt. manien ließen nicht lange auf sich warten. nun bei der Kontrolle wollten sie Blutspiegel machen und da gab ich zu Truxal einfach abgesetzt zu haben. Da hat die Ärztin aber gemault ich solle es sofort wieder nehmen. das zeug senkt doch die Krampfschwelle steht zumindest im beipackzettel. Anfälle brauch ich wirklich nicht. Außerdem macht es total müde, könnte nur noch schlafen. Wie soll ich da arbeiten. Bin noch zu jung fürs alte Eisen. Verträgt sich das Truxal überhaupt mit Epilspsie ? Wieso so ein hammermedikament ? Weiß nicht wie ich reagieren soll, einfach nicht nehmen und nicht mehr hingehn oder mit dem medikament in Dauerschlaf verfallen.

Grüße Johnny

Truxal

Musica, Monday, 04.07.2011, 15:53 (vor 5524 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnns, frag sie einfach mal, ob es etwas gibt, wo Du nicht halb ins Koma verfallen mußt.Ich habe einmal Trimiparin bekommen. Es macht auch müde.Ich fühlte mich wie ei Versuchskarnikel Arztwechsel ist immer so leicht dahingesagt, aber solltest Du keineplausible Antwort bekommen viell. doch angebracht.LG ,Musica

Truxal

Johnny, Monday, 04.07.2011, 20:55 (vor 5524 Tagen) @ Musica

Hallo Musica

Danke für deine Antwort. Arztwechsel hab ich schon überlegt ist aber wie du sagst nicht so einfach. Sie hat mir mit der erneuten Einweisung gedroht wenn ich das Truxal nicht nehme. Gewaltsam niedergespritzt und ruhiggestellt haben sie mich damit. Zuerst angehängt und dann die Spritzen. Ein Horror. Will das nie mehr erleben. Hab Kontraindikationen wie Herzerkrankung mit Rythmusstörungen und eben auch Epilepsie. Bei beiden sollte mit äußerster Vorsicht sowas gegeben werden sagte mir auch ein Apotheker. Die habens einfach reingehauen ohne Rücksicht auf Verluste. Traue keinem Arzt mehr.

Grüße Johnny

Truxal

Musica, Monday, 04.07.2011, 23:04 (vor 5524 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny,bist Du der Johnny, der schon vor einiger Zeit so etwas Ähnliches erzählt hat? Ich glaube, Du warst damals sogar stationär und fühltest Dich falsch behandelt. Und ist es jetzt wieder so? Du solltest Dich viell. doch mal nach etwas anderem umschauen.Eine Einrichtung oder Klinik, wo man mit Patienten nicht so roh umgeht, und gegen dessen Willen behandelt. Sogar mit Gewalt?
Hast Du jemand, der mit Dir Entscheidungen trifft, Dich berät oder gar betreut?
Wünsch Dir alles Gute, LG, Musica

Truxal

Johnny, Tuesday, 05.07.2011, 11:14 (vor 5523 Tagen) @ Musica

Hallo musica

ja der bin ich. War 6 Wochen stationär, 3 davon auf der Geschlossenen. Zuerst angehängt und dann mit Gewalt niedergespritzt. Konte mich nicht wehren. Alternativen gibt es bei uns keine haben nur eine psychiatrische Klinik. Weigere mich da nochmals hinzugehn. betreuung hab ich keine habens mir nicht gegeben nur Medikamente. Der Umgang mit patienten ist katastrophal. Jede Verkäuferin würde fristlos entlassen wenn sie so mit Kunden spricht. Will es nun selber therapieren. Das einstellen von Medis kann doch nicht so schwer sein habs ja bei der Epilepsie auch geschafft. So eine Behandlung wiedie haben schadet den patienten mehr als sie nützt.

Grüße Johnny

Truxal

Johnny, Tuesday, 05.07.2011, 11:24 (vor 5523 Tagen) @ Johnny

Hallo

ich bins nochmal. weil viele hier meinen ich übertreibe ein beispiel aus meinem Bekanntenkreis. Ein Kollege von mir hatte eine Zwangserkrankung war auch in dieser psychiatrie 3 Monate lang und immer wieder. Richtig fertiggemacht haben sie ihn. Das war die sogenannte Therapie. Rüpelhafter Umgang und massenweise Medikamente. 3 Tage nach seiner Entlassung vergiftete er sich mit den Medis. soviel zum Thema Psychiatrie. Ohne würd er vielleicht noch leben wenn er auf meine Ratschläge und auf die seines bruders und seiner Mutter gehört hätte. Auch er wurde zwangsbehandelt obwohl er niemandem was getan hat. Glaub nicht das es in anderen Kliniken viel besser ist. Könnt noch genügend solche beispiele von anderen Patienten aufzählen würd aber den Rahmen sprengen. herzstation waren alle freundlich, Epileptologie ging auch doch die Psychiatrie ist unter aller Sau.

Grüße Johnny

Truxal

anonym, Tuesday, 05.07.2011, 13:39 (vor 5523 Tagen) @ Johnny
bearbeitet von anonym, Tuesday, 05.07.2011, 13:53

Hallo Jonny,
stimmt irgenwie, da ich alle Abteilungen kenne, das es heute da noch so zu geht.
Ich dachte das wäre Vergangenheit.;-) Jedenfalls das mit der Psychatrie.:-(
In der Epileptologie landet man wohl im schlimmsten Fall bei Valiumpräperaten, fühlt man sich in diesem auch schon wie abgeschossen, so geht es jedenfalls immer mir dabei. Ok läßt sich im Notfall nach verkraften und ist ja auch in Regel keine Dauermedikamentation. Ich habe dann eher mit Entzugserscheinungen danach so meine Probleme und bin nicht zu gebrauchen. Mit anderen Medis aus anderen Wirkstoffgruppen kenne ich nicht so aus. Alles Gute Dir

Gruß
Corinna

Truxal

Musica, Tuesday, 05.07.2011, 18:33 (vor 5523 Tagen) @ Johnny

Hallo Johnny, ich habe nicht geahnt, dass es so etwas in der Psychiatrie noch gibt. Mit Betreuung meinte ich jemand, der Deine Interessen gesetzlich vertritt. Sollte eine Behandlung erforderlich sein und Du bist nicht behandlungsbereit, so hat dieser das Sagen. Erst dann könnten Kliniken sich so verhalten. Ich kann mir vorstellen, daß Du das aber nicht akzeptieren willst. Persönlich würde ich auch weniger Medi`s nehmen wollen. Das wage ich aber nicht, es könnte schlimmer werden. Sei vorsichtig mit Selbstmedikamention! Alles Gute, Musica