ich bin auch neu!!

Snowbell, Tuesday, 16.08.2011, 16:41 (vor 5481 Tagen)

Hallo,

erstmal bin total froh das ich das Forum gefunden habe. Kurz zu mir ich bin 37 Jahre und war fast 15 Jahre alt als ich zu Weihnachten 1988 einen Status Epilepticus hatte. Meine Familie hatte damals um mich und ich war über Weihnachten im Krankenhaus. Was ganz schön nervig gewesen ist.

Dann bin ich wieder zu hause bei meiner Familie gewesen. Habe viel Untersuchungen machen, EEG, SSchlafentzug-EEG und auch noch andere Untersuchungen. Seit ein paar Monaten weiß ich das meine Epilepsie vererbar ist. Eine Person aus der Familie meiner Mutter hatte damals im 1. Weltkrieg Epilepsie.

Doch bevor ich das wusste wurde immer wieder gesagt, man weiß leider nicht woher die Epilepsie kommt.

Ich wurde damals mit Phenhydan behandelt. Nach 10 Jahren Anfallsfreiheit bekam ich wieder zu Weihnachten einen Anfall. Ich muss dazu schreiben, dass ich Grand-Mal-Anfälle Nachts im Schlaf bekomme. Ich wurde dann im Januar neu eingestellt auf Lamictal. Lamictal sollte laut der Ärzte im Krankenhaus mich lebhafter machen. Denn ich bin von Natur aus Antriebslos.

Doch jetzt im Jahre 2011 weiß ich das ich von dem Lamictal sehr zu genommen habe. Das weiß ich weil mir das Ärzte in einem Krankenhaus in der Neurologie gesagt haben. Ich war dort weil ich wegen einer anderen Erkrankung behandelt werde.

Doch ich bin immer noch antriebslos und auch depressiv.

Zur zeit lebe ich alleine und fühle mich nicht gut behandelt von meinen Neurologen. Suche schon einen neuen.

ich bin auch neu!!

teilchenschubse, Tuesday, 16.08.2011, 18:22 (vor 5481 Tagen) @ Snowbell

Herzlich willkommen!

Soweit ich die Packungsbeilage verstanden habe, ist so eine paradoxe Wirkung bei Lamotrigin durchaus möglich. (Es wird ja auch bei bipolaren Störungen eingesetzt.)

Ich drücke Dir die Daumen, daß Du bald einen Arzt findest, der Dir hilft.

LG
von der teilchenschubse

--
Ich habe das Asperger-Syndrom und manchmal eine Meinung, die nicht allen gefällt. ;o)

ich bin auch neu!!

fritzfrosch666, Tuesday, 16.08.2011, 18:39 (vor 5481 Tagen) @ Snowbell

hallo snowbell!depressionen o.stimmungsschwankungen kann ich auch'n lied von singen,da sind wir aber nicht die einzigen.das kommt warscheinlich auch von den medis(und von dem mistwetter!!!!grins)allein sein ist aber auch nicht gerade förderlich,stimmts?geht mir jedenfalls so.wer ist schon gern allein!vieleicht können wir ja mal kontaktieren? komme aus glückstadt a.d. elbe,und du? tschüßi olli

ich bin auch neu!!

Snowbell, Wednesday, 17.08.2011, 22:10 (vor 5480 Tagen) @ fritzfrosch666

Hallo,

erstmal danke für die reichlichen Antworten. Ich bin ganz gerührt. Ich wohne in Hamburg noch in einer Möblierten 1 Zimmerwohnung. Doch das ist in 14 Tagen vorbei.

Ich gehe regelmäßig in der Woche (3Mal) in eine Kontaktstelle. dort kann man Spiele spielen und oder sich unterhalten. Da ich zur zeit nicht arbeiten darf geht das auch sehr gut.

Ich bekomme seit gestern auch noch Antidepresivum um meine Depression wieder in Griff zu bekomen.

ich bin auch neu!!

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 16.08.2011, 20:06 (vor 5481 Tagen) @ Snowbell

Hi Schneeglöckchen ;-) - darf ich Dich so nennen? Klingt irgendwie nach Schneeglöckchen-Weißröckchen, wann kommst Du geschneit... passt zu dem Wetter - aber soll ja besser werden, wenn man dem Wetterbericht glaubt.

Ich bin auch recht neu hier.

Stimmungsschwankungen, Depression, Antriebslosigkeit, irgendwas aus der Reihe dürfte wohl fast Ausnahmslos jeder von uns Epileptikern zumindest einmal gehabt haben. Bei manchen sind Nebenwirkungen des Medikamentes der Grund, bei anderen sind es einfach die Auswirkungen der Krankheit auf ihr persönliches Privatleben. Aber kennen werden das wie gesagt die meisten Betroffenen und Angehörigen von Epileptikern.

Gewichtszunahme kenn ich aus der Einstellungszeit meines ersten Antiepilleptikums selbst gut. Waren für mich, der eher immer Probleme mit dem Zunehmen hatte, sicherlich gut 10 Kilo binnen nicht ganz eines halben Jahres. Zum Glück hatte die Zunahme nach Abschluss der Einstellung wieder gestoppt.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du einen guten Neurologen für Dich findest. Dass das ein oft frustrierenden Weg mit vielen Höhen und Tiefen sein kann, werden Dir hier sicherlich viele, darunter ich selbst, bestätigen können, vor allem weil man sich selbst dabei oft so ohnmächtig, alleingelassen und orientierungslos fühlt.