Berufliche Einschränkungen

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 02.09.2011, 11:21 (vor 5464 Tagen) @ Marvin St.

Also gleich nach dem ersten Krampfanfall, wenn es keinen klaren Epilepsiebefund gibt, auf Antiepileptika einzustellen, find ich persönlich etwas übertrieben. Bei mir war des damals nicht der Fall. Wie seht ihr anderen das?

MRT gehört, hat mir damals mein erster Neurologe gesagt und ich hatte inzwischen in einer Epilepsieambulanz zwei weitere, eigentlich zur Standartdiagnostik, weil gewisse Strukturen wie kleinste Vernarbungen etc., die nicht im CT sichtbar sind, dort gefunden werden können.

Übrigens: Die letzten MRT-Ergbenisse von mir sind gestern mit der Post gekommen und ich habe vielleicht endlich ne greifbare Diagnose, die auch behandelbar wäre, wenn die weiteren Abklärungen Bestätigung liefern :-) . Diesmal wurde zur näheren Untersuchung der letztes Jahr gefundenen Heterotropie - welche sich nicht verändert hat - ein anderes Kontrastmittel verwendet. Sie glauben nun, dass es sich entweder um eine winzige Rathketaschenzyste oder ein zystisches Hypophysenadenom handeln könnte - was jetzt noch näher abgeklärt wird. Ersterer Fall käme, wenn ich alles richtig verstanden habe, eigentlich nur von der Lage her als Auslöser in Frage, letzterer würde auch erklären, weshalb meine EEGs so unauffällig sind, da im Falle einer Aktivität der Zyste die unregelmäßige Überproduktion gewisser Botenstoffe Anfallsursächlich sein könnte - und wenn dies nicht um die Zeit herum stattfindet, wenn ich gerade ein EEG bekomme, sieht man auch nix. Außerdem könnten beide von einem Unfall, den ich als Kind hatte, stammen. Bin happy ^^

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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