medireduzierung
kleiner.hobbit, Tuesday, 13.09.2011, 13:07 (vor 5453 Tagen)
hallöchen,
ich leide seit ca.4 jahren an epi gründe dafür sind bis heite nicht gefunden worden,trotz uniklinik und allen möglichen untersuchungen...
jetzt ist meine medidosierung reduziert worden und seit ca. 2 wochen hab ich sympthome wie übelkeit, rauche wesentlich weniger, bin am zittern und das ganze wird von kopfschmerzen begleitet...
hat jemand die selben erfahrungen und wenn ja wie lang ging das spiel oder was wurde gemacht????
medireduzierung
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 13.09.2011, 14:38 (vor 5453 Tagen) @ kleiner.hobbit
Gibt es einen bestimmten Grund, warum man bei Dir die Dosierung verringert hat? Um wie viel ist denn Deine Dosis über welchen Zeitraum und in welchen Intervallen reduziert worden?
Dass Du jetzt weniger rauchst, würde ich persönlich als eher positiv bewerten. Vielleicht kommen die Kopfschmerzen und das Zittern ja auch davon und nicht von der Dosisreduzierung? Hört sich in meinen Ohren ein wenig nach Entzugserscheinungen an.
Das solltest Du aber trotzdem einfach einmal bei Deinem Arzt ansprechen.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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kleiner.hobbit, Tuesday, 13.09.2011, 18:27 (vor 5453 Tagen) @ huge88
das war die erste reduzierung die ich mitmache seit ca.26.juli letzt nehme ich morgens und abens 750mg keppra und 900mg oxcarbazepin und morgens noch 30mg citralopram...vorher war ich bei 1200mg oxcar. der arzt meinte ich wäre so gut mit den werten und blutergebnissen, dass ich es nicht nötig hätte soviel zu nehmen und hat deshalb reduziert. was mich irritiert ist, das es mir jetzt so extrem schlecht geht und vorher so gut wie nichts war oder ich es nicht so wahrgenommen hab
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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 13.09.2011, 20:16 (vor 5453 Tagen) @ kleiner.hobbit
Mich irritiert die Aussage Deines Arztes ein wenig. Bisher hat man bei mir das Blutbild immer nur dazu hergenommen um zu sehen, ob mein Medikamentenspiegel im angestrebten Rahmen liegt und diesen nicht über-/unterschreitet bzw. dass andere Werte, die durch die Medikamente beeinflusst werden können, nicht aus dem Ruder laufen. Darin, noch keine richtige Diagnose haben, sind wir uns ähnlich. Hast Du Dein Blutbild auch selbst angesehen oder Dein Arzt Dir nur seine Folgerungen gesagt?
Hast Du vielleicht Deinen Lebensstil in letzter Zeit in irgendeiner Form so verändert, dass sich dadurch Dein Medikamentenspiegel oder was anderes im Blutbild verändert hat?
Sind die 2 x 300mg Oxcarbazepin morgens und abends auf einen Schlag reduziert worden? Das empfände ich - bin selbst einmal von Oxcarbazepin abgesetzt worden - als viel. Ich war damals bei 2 x 900mg nichtretardiert am Tag und mein Serumsspiegel als relativ großgewachsener Mann war bei mir so, dass von einer weiteren Erhöhung abzusehen war, damit ich nicht ins Grenzgebiet komme, auch wenn die Leberwerte und alles damit zusammenhängendes stimmten. Bei mir hätte eine Absetzung von 2 * 300mg in sehr kurzer Zeit gleich einen Anfall provoziert. Nimmst Du eigentlich Oxcarbazepin in retardierender oder nicht retardierender Form?
Ich drück Dir die Daumen, dass Du nur zeitweilige Entzugserscheinungen hast, die nicht lange anhalten. Sieh auch einmal die positive Seite: Immerhin hat die Umstellung keinen Anfall bei Dir ausgelöst - ich gehe zumindest davon aus, weil ich keinen expliziten Hinweis darauf in Deinen Posts fand. Wie lange bist Du eigentlich anfallsfrei?
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kleiner.hobbit, Wednesday, 14.09.2011, 10:50 (vor 5452 Tagen) @ huge88
der arzt ist davon ausgegangen, dass ich jetzt ein gutes halbes jahr mit der letzten dosis anfallsfrei war, dass man die dosis runterschrauben könnte und dies ist jetzt das erste mal das reduziert wird dashalb bin ich ziehmlich unsicher. soweit habe ich bis jetzt auch nichts erkennen können das es retart kapseln sind...
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kleiner.hobbit, Wednesday, 14.09.2011, 10:56 (vor 5452 Tagen) @ huge88
da ich auch durch nervliche belastungen meinen beruf aufgeben musste hat sich natürlich auch mein lebensstil geändert ich bin jetzt ca. 12 wochen zu hause und habe die erste zeit auch fast rund um die uhr schlafen können allerdings kam die umstellung erst nach dem ich mindestens schon 6 wochen daheim war. ich erlebe tage an denen ich nur schlafen kann und wiederum tage wo mir alles leicht von der hand geht ganz schlimm ist es, wenn das wetter fast regelmässig umschlägt heute heiss morgen kalt- dies merke ich ungemein
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Kary, Wednesday, 14.09.2011, 14:43 (vor 5452 Tagen) @ kleiner.hobbit
Das kenne ich auch,und ist nicht unbedingt altersbedingt.ich denke,es geht vielen menschen so,auch die,die keine epi haben.doch die medikamente machen eben einiges aus.nun stellt sich der körper auch langsam wieder auf die kältere jahreszeit um,der stoffwechsel verlangsamt sich.ich kann davon ein lied singen:)
ist wirklich so,sprich,man hat eben phasen wo man am liebsten nur schlafen könnte und dann ist wieder ist man total agil.und wenn du zuhause bist hast du den berufsstress nicht,den druck morgens pünktlich und ausgeschlafen aufzustehen(so ergeht es mir)und dann bei dir noch die extremen nebenwirkungen.bei mir hatte sich dies ja dann irgendwann gegeben,aber das dauert eben.
wenn du mit deinen medis gut eingestellt bist,vielleicht kannst du es so lassen.hauptsache anfallsfrei und nichts riskieren,was dies anbelangt!!
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Kary, Wednesday, 14.09.2011, 10:51 (vor 5452 Tagen) @ kleiner.hobbit
Hallo kleiner hobbit,
schliesse mich da huge an.
Doch kann es sein(befasse mich sehr viel mit dieser thematik)das dein oxcarbazepin und das citralopram,in die benzodiazepamgruppe gehört.meine neurologie wollte mir vor über 30 jahren auch ähnliches verschreiben,doch ich vertrug es nicht und hatte wochenlang einen üblen hautauschlag(medikamentenexanthem).Sie setzte es ab,und meinte:Seien sie froh,dann können sie wenigstens nicht abhängig davon werden.
Ich gebe zu,das,wenn man ein medikament über einen längeren zeitraum nimmt,das in irgend einer weise zur abhängigkeit führt-dennoch sind die Entzugserscheinungen unterschiedlich.Und gewisse medis fördern eben eine sehr schnelle abhängigkeit.Nicht nur im epilepsiebereich,auch im orthop.bereich.(ist nur ein beispiel)
Bin dann vor über 30 jahren 2 wochen im krankenhaus eingestellt worden.
Vielleicht wollte dein arzt auch nur,das du weniger bekommst,weil du anfallsfrei bist,und nach einer weile,die medis reduzieren,aber immer gaaaanz langsam.Leider sind nicht alle neurologen so gut.(hatte da so meine erfahrungen
)
Gruß Kary und wird schon