Ist Epilepsie sicher ausgeschlossen?
Hallo ihr Lieben,
meine Geschichte ist etwas länger ich verusuche mich aber kurz zu fassen.
Ich bin w,25 und leide seit Jahren an chronischem Dauerschwindel,Benommenheit,Müdigkeit,Sehstörungen wie Leuchtkugeln und Flackern und Migräne mit Aura.Bisher konnte man nichts handfestes finden,ausser einer Hashimoto Thyreoiditis,die aber mittlerweile gut eingestellt ist laut Blutwerten.
Migräneanfälle waren ziemlich häufig mit verlängerter Aura,ich konnte dann fast einen Tag kaum was sehen (Gesichtsfeldausfall),alles flimmerte,sprechen und denken auch nicht mehr wirklich...meist auch an einigen Tagen hintereinander...es war die Hölle..
Zwischenzetitlich bekam ich öfter mal vor dem Einschlafen extreme Zitteranfälle am ganzen Körper,die sich erst nach einiger Zeit beruhigten.
Aufgrund der ganzen Probleme bin ich dann in eine psychosomatische Klinik,dort hiess es alles psychisch....
Ich nehme Mirtazapin 45mg und Bisoprolol 2,5.Durch das Mirtazapin hatte ich bisher keine so extremen Anfälle mehr.
In der Klinik wurde auch ein EEG gemacht,nur leider wurde ich mit dem ganzen Kram allein gelassen und frage nun euch,ob Epilepsie wirklich ausgeschlossen ist?
Auf den Verdacht bin ich eigentlich nur durch einen Medizinstudenten gekommen,der meinte,dass meine Symptome auch durchaus eine untypische Epilepsie sein könnten.Ich als Laie lese in dem EEG aber,dass keine epilepsieverdächtigen Elemente dabei waren,oder?
Die Grundaktivität entspricht einem z.T. spindeligen Alpha-EEG mit Frequenzen um 9-10Hz bei Amplituden um 30-70µV in weitgehend symmetrischer occipitaler Ausprägung.Vermehrte Betaaktivität fronto-zentral.
Deutliche Störung der Vigilanz. Leicht gruppierte Dysrythmie temporal vorn,Mitte und basal,gelegentlich deutlich links lateralisiert im Sinne eines Herdhinweises.
Keine Epilepsieverdächtigen Graphoelemente
Was meint ihr? Hab ich doch eher einen an der Waffel
?
Liebe Grüße
Ist Epilepsie sicher ausgeschlossen?
Hi!
Eine Antwort darauf kann Dir hier keiner geben. Das ist in meinen Augen eine Sache von erfahrenen Fachärzten - nicht von Medizinstudenten - sorry, falls sich jetzt einer auf den Schlips getreten fühlen sollte, aber das ist meine Meinung.
Wenn Du Dich aber alleingelassen mit Deinen Ergebnissen fühlst, such doch einmal einen anderen Facharzt wegen einer Zweitmeinung auf oder lass Dir bei Deinem behandelnden Arzt noch einmal einen Termin geben und Dir die ganzen Ergebnisse genau erklären. Überlege Dir vorher auch einen ganzen Fragenkatalog, den Du stellen möchtest und am besten schriftlich mitnimmst, um keine zu vergessen.
Ich glaub nicht, dass Du einen an der Waffel hast. Du machst auf mich einfach nur einen recht verunsicherten Eindruck. Und wenn ich Dich auf etwas sehr positives aus Deinem schreiben erinnern darf: Deine Behandlung durch die Ärzte scheint doch bisher ganz gut zu verlaufen, wenn Du durch die Medikamente keine so schweren Migräneanfälle etc. mehr hattest.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Ist Epilepsie sicher ausgeschlossen?
Hallo,
kommt drauf an, was Du unter "einen an der Waffel" verstehst. ;) Psychisch krank zu sein heißt nicht, daß man doof im Sinne eines niedrigen Intelligenzquotienten ist. Man muß sich also nicht dafür schämen. :)
Die meisten psychischen Probleme treten phasenweise auf und sind gut behandelbar.
Alles Gute für Dich!
--
Ich habe das Asperger-Syndrom und manchmal eine Meinung, die nicht allen gefällt. ;o)
Ist Epilepsie sicher ausgeschlossen?
Danke euch schonmal
Ich überlege auch hin und her ob ich das nochmal abklären lassen sollte,verwirrt bin ich allemal in dieser Hinsicht.Ihr kennt das ja,irgendwann hat man keine Lust mehr auf Ärzte.
Ich habe auch kein Problem damit,wenn es psychisch sein sollte...allerdings habe ich schon jahrelang körperliche Symptome,die eher mehr werden,obwohl ich schon fast alles durch habe.
Psychosomatische Therapien haben 0 Erfolg gezeigt,leider
Da frag ich mich mittlerweile auch was ich noch tun kann,um endlich einmal wieder "normal" sein zu können,ohne Beschwerden.
Einzig das Mirtazapin hilft etwas gegen die Migräne...habe nur noch kleinere Anfälle am Tag.
Vielleicht hätt ich mich nicht so verunsichern lassen dürfen,aber man denkt manchmal viel zu viel nach.
Meine Symptome sind doch auch eher Epilepsieuntypisch oder?
Liebe Grüße