Weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.....

jess87, NRW, Tuesday, 15.11.2011, 13:06 (vor 5390 Tagen)

Hallo mal wieder

In gut 14 Tagen gehe ich in die Kllinik von Bethel um eine Feindiagnostik vorzunehmen. Ich weiß, dass ich Temporallappen Epilepsie habe, aber sie wollen schauen, wie verbreitet das ist oder halt eben gucken, ob sich bis heute neues gebildet hat. Dann wird entschlossen, wie eine OP ausschaut usw.

Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich schon vorhabe mit operieren zu lassen...kommt drauf an, welche Gehirn"masse" damit zusammen hängt.

sooo... nun zu dem, was ich nicht wirklich verstehen kann oder will :-(
mein Mann meinte gestern zu mir, warum ich mich operieren lassen möchte. Ob ich nicht noch einige Jahre warten könnte damit, wir haben ja immerhin eine 2 jährige Tochter, was soll er ihr erzählen, wenn Mama aufeinmal nicht mehr da ist?? o.O da fiel mir alles aus dem gesicht. :-| ich meinte nur zu ihm, dass ich jetzt erstmal nur für eine feindiagnostik in die Klinik gehe und dann erstmal 1000 Fragen an die Ärzte habe, bevor die da irgendwas an meinem Gehirn machen dürfen. meint mein mann, dass ich mir keine sorgen machen??? ich habe riesen angst, dass ich nachher ein pflegefall bin, für die ganze familie. aber ich versuche diese gedanken erstmal nachhinten zu schieben. er sagte zu mir, du führst doch ein gutes leben, wieso muss das jetzt sein. ----> weil das leben, dass ich führe kein normales ist. Ich gehe immer zeitig schlafen, gehe nieeee raus, trinke keinen alkohol oder rauche nicht (nicht das ich das muss oder unbedingt will) aber so "einfache" dinge kann ich nicht. zb KINO gehen, oder einfach Filme angucken - nee wenn da zu viel aktion ist (bilder hin und her oder flackerlich) das ist für mein gehirn schon zu viel.... was ist daran bitte ein normales Leben? sagte er nur zu mir, ja aber du bist halt eine person, die viel schlaf braucht.... ---> jaaaa, er kennt mich ja auch nur so. habe diese sache ja schon, seiddem ich kind bin. also kennt er mich gar nicht anders. weil ich mein ganzes leben schon nach dieser krankheit lebe.

findet ihr ich übertreibe oder hat er recht? sorry für den langen text, aber irgendwie muss ich euch das ja versuchen zu erklären. da waren noch mehr dinge, aber die habe ich weggelassen und euch nur kurz zusammengefasst was er und ich so gesagt haben.


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