Lamotrigin von actavis
schnettchen, Dresden, Tuesday, 15.11.2011, 18:11 (vor 5390 Tagen)
hey,
ich bin erst seit 1,5 Jahren Epileptikerin (hatte letztes Jahr im Mai meinen ersten grossen Anfall und seitdem noch 2 grosse dieses Jahr und immer wieder mal Absencen) und habe mich nun doch nach Akupunkteur und homöopathischer Behandlung für Medikamente entschieden.
Ich habe jetzt folgendes bekommen:
Lamotrig-isis von actavis (Lamotrigin)
werde es nach Aufdosierung 50-0-50 nehmen.
Wer von euch nimmt das gleiche auch? Mich interessieren die Nebenwirkungen weil ich jetzt auch schon Schwindel und Kopfschmerzen hab und Angst hab das sich das nun dadurch verschlimmert.
Liebe Grüsse
schnettchen
Lamotrigin von actavis
teilchenschubse, Tuesday, 15.11.2011, 18:14 (vor 5390 Tagen) @ schnettchen
Liebes schnettchen,
in der Regel klingen solche "Anfangsbeschwerden" nach zwei oder drei Wochen ab. Du solltest das im Auge behalten und Deine Aufdosierungstermine ggf. mit dem Neurologen neu verhandeln.
Alles Gute!
LG
die teilchenschubse
--
Ich habe das Asperger-Syndrom und manchmal eine Meinung, die nicht allen gefällt. ;o)
Lamotrigin von actavis
schnettchen, Dresden, Tuesday, 15.11.2011, 18:27 (vor 5390 Tagen) @ teilchenschubse
ich nehm jetzt erstmal 2 Wochen 25mg Lamotrigin, dann wird weiter aufdosiert. mal sehen wies läuft.
Lamotrigin von actavis
voodoojaeger, Wednesday, 16.11.2011, 01:46 (vor 5390 Tagen) @ schnettchen
Hallo schnettchen,
ich nehme ebenfalls Lamotrigin. Allerdings Lamotrigin-TEVA.
Vorher nahm ich ebenfalls das Präparat von actavis
Der Wirkstoff und die damit verbundenen Nebenwirkungen sind jedoch die gleichen (nach Herstellerangabe).
Allerdings bekomme ich es als "AddOn" in Verbindung mit Valproat.
Wie ich es Deinem Posting entnahm, bekommst Du es als Hauptmedikament.
Wenn diese Schwindelanfälle bzw. Kopfschmerzen erst mit Einsatz des Medikaments auftraten, liegst Du mit Deinem Verdacht durchaus richtig.
Diese Nebenwirkungen können u.U. bei mehr als 10% aller Patienten auftreten.
Möglichefalls gibt es da herstellerbedingte Unterschiede. Das müsstest Du mal mit Deinem Arzt erörtern.
Dennoch solltest Du nicht gleich in Panik verfallen.
Bei mir verschwanden die Symtome, nachdem ich aufdosiert war und der Körper eingestellt war.
Versuche mal eine Art "Wohlfühl-Protokoll"
zu führen um es beim nächsten Mal mit Deinem Arzt auszuwerten.
LG
VOODOOJAEGER
Lamotrigin von actavis
frechelili89, Wednesday, 23.11.2011, 18:53 (vor 5382 Tagen) @ voodoojaeger
ich nehm selber Lamotrogin. und das von utnerscheidlichen hersteller erst von Aristos nun Biotom oder sowas. und kann mich nicht klagen. hab die üblichen nebenwirkung wie damals und mach mir dadrum auch kein kopf. den für mich ist es einfach ganz normal schon. bin schon gespannt im nächsten Jahr was das neue Rezept beinhaltet.
Lamotrigin von actavis
HeinzGR, Chur, Saturday, 03.12.2011, 00:23 (vor 5373 Tagen) @ frechelili89
Liebes Schnettchen u. Kollegen,
Nehme ebenfalls seit erst 2 Wochen Lamotrigin-Desitin als Zusatztherapie zu Phenytoin, Aphenylbarbit u. Vimpat. Bin seit 35 Jahren Epileptiker, vertrage alles bisher sehr gut. Doch das Lamotrigin verursacht viele Juckreize am ganzen Körper. Gem. Packungsbeilage soll Hautausschlag typisch sein.
überlege mir ernsthaft erneute Absetzung des Lamotrigins (bin erst bei 0 - 0 - 50mg). Ausserdem fand ich in google soeben eine ausgezeichnete heilende Wirkung der Mistel-Pflanze (schon seit 15'000 Jahren!). Da muss doch was Wahres dran sein; auch ohne Forschung damals. Denke ein Versuch könnte sich ev. lohnen. Hat jemand Erfahrungen mit MISTEL ?
lieben Gruss, Heinz
Lamotrigin von actavis
schnettchen, Dresden, Saturday, 03.12.2011, 11:06 (vor 5372 Tagen) @ HeinzGR
Hallo Heinz,
also ich komme mit Lamotrigin seit 2,5 Wochen sehr gut zurecht. ich merke von den Nebenwirkungen nichts und ich hoffe es geht so weiter und das Medikament schlägt auch wirklich an.
Also über die Mistel hab ich auch viel gelesen. Man kann sich aus den Blättern einen Tee machen. Evtl sollte man sich da aber mit einem Naturheilpraktiker bzw. Pflanzenspezialisten beraten. Die Mistel (zumindest die Früchte) sind ja giftig. nich das du dir dann etwas zusammenbraust, was eine negative Wirkung hat.
Ich habe seit meinem 1. und bis zu meinem 3. Anfall täglich Helmkrauttee getrunken, es hat leider den 2. und 3. Anfall nicht verhindern können und ich habe aufgehört diesen zu trinken. Letzten Montag war ich beim Kieferchirurgen und habe mir die Weisheitszähne entfernen lassen (alle 4), da meine Hausärztin (Homöopathin) mir empfohlen hat diese zu ziehen, da sie an einem der 4 Zähne "eine negative Schwingung" festgestellt hat und die Weisheitszähne durchaus den Körper bzgl Epilepsie beeinflussen können.Ein weiteres Indiz war, das der "Störzahn" in der Zeit in der ich die Anfälle bekommen hab gewachsen ist (erst war er impaktiert, jetzt nicht mehr). Da sie eh schlecht lagen hab ich sie entfernen lassen. ich werde versuchen bald wieder ein EEG machen zu lassen.
ich habe idiopathisch primär generalisierte Epilepsien und Absencen die egal zu welcher Tages/Nachtzeit auftreten können. Vielleicht sind die Zähne nur die Ursache warum meine Epilepsie so zum Ausdruck kommt. Durch die entfernten Störfelder hoffe ich, das diese "Provokationen der Zähne" nun weg sind und keine grossen Anfälle mehr kommen.
Liebe Grüsse
Schnettchen
--
"Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheisse ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment."