Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Wenn sie/ihr an einen Normalen Tag in eurem/ihrem leben denkt, wo treten für sie/euch Probleme im Zusammenhang mit der Epilepsie auf/ welche Möglichkeiten würden ihnen/ euch in den Sinn kommen, die Gesellschaft besser auf den Umgang mit Epileptikern vorzubereiten ( z.B. Schulungen von z.B. Busfahrern, über Erste hilfe..)
Vielen Dank für antworten im Vorraus
daniel
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
...herje, da könnte man Stunden berichten.Mir ist aufgrund dieser Krankheit schon alles passiert und hat mein Leben stark geprägt und eingeschränkt. Schikanen als Kind, Schulversagen,Erziehung, Mobbing,Verlust einer Arbeitsstelle,Partnerschaft, Familienplanung, Probleme am Arbeitsplatz,Leistungseinschränkung,Ängste,Scham-Nebenwirkungen,auf Medi´s angewiesen sein uvm. Ich erwarte eigentlich nicht, daß wir Epi´s dauerhaft tatsächlich keinen Vorurteilen mehr ausgesetzt sein werden. Wir müssen lernen, mit dieser Krankheit zu leben und zu ihr zu stehen. Und das ist schwer, sehr schwer. Viel Erfolg noch beim Recherchieren, Musica
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Ok, danke erstmal
Daniel
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
kündigung bzw absagen im bewerbungsverfahren, offiziell natürlich nicht wegen der anfälle und momentan sehr aktuell bei mir, leider
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Hi!
Vielleicht hilft Dir dieser noch gar nicht allzu alte Thread weiter, da hat jemand mit ähnlichem Interesse einmal gefragt und teils ausführliche Antworten bekommen:
http://www.epilepsie-online.de/forum/index.php?id=59094
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
würde wahrscheinlich schon viel helfen, wenn die Leute einfach mehr über Epilepsie wissen würden. Dann würden auch schon viele Vorurteile wegfallen, viele unbegründete Sorgen, viel Unverständnis uns gegenüber. Epi ist ja nicht gleich Epi. Manche haben Epi als eines von mehreren neurologischen Symptomen, viele aber einfach nur Epi isoliert und sonst keine anderen Erkrankungen. Eine Bekannte von mir arbeitet mit geistig Behinderten Menschen, von denen auch einige an schwerer Epilepsie leiden. Sie konnte erst gar nicht glauben, dass ich auch Epi hab und hat mich anfangs auch etwas komisch behandelt, bis ich ihr erklärt habe, dass Epi mit geistiger Behinderung überhaupt nichts zu tun haben muss. Immerhin beschreibt es ja eigentlich nur eine sich ausbreitende synchrone Entladung von Neuronen. Die Ursachen dafür können extrem verschieden sein.
Was Verständniss und Wissen bewirken können, habe ich im Studium gemerkt. Ich studiere Pharmazie und die meisten Leute mit denen ich zu tun habe, wissen was Epilepsie ist und können gut damit umgehen. Ich hatte bisher relativ selten Probleme, höchstens, dass sie manchmal etwas übervorsichtig sind, aber sonst keine Vorurteile
Ganz im Gegensatz zu einigen anderen Bekannten, die kaum Ahnung hatten. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass man es vielen dann doch erklären kann
... solange man die Möglichkeit dazu hat ...
Was mich aber wiklich immer wieder wütend und traurig macht, ist, dass unglaublich viel Aufklärung bzgl. Krebs, Diabetes, Asthma, Herzinfarkt, Alzheimer usw betrieben wird, natürlich alles sehr bedeutende und häufige Erkrankungen, aber so gut wie gar nichts über Epilepsie mit ihren verschiedenen "Spielformen", wo es doch eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen ist.
Auch deshalb freut es mich sehr, dass Du dich für das Thema interessierst
Ich denke genau das ist es, was es braucht. Immer mal wieder davon zu hören, es immer mal wieder in der Schule, in Erste-Hilfe-Kursen ect, so wie andere Erkrankungen auch, anzusprechen. Infoveranstalltungen sind gut gemeint, erreichen aber nur Leute, die sich explizit informieren möchten. Wieso gibt es so viele Dokus über alle möglichen Krankheiten, Ärzte-Serien behandeln zum Teil die abgefahrendsten Sachen, aber Epi gibt es für die anscheinend nicht. Höchstens dann mal einen extrem schweren Fall mit SE oder vielen GM pro Tag, was aber die Vorstellung von Epi auch wieder verfälscht und Vorurteile noch mehr schürt.
Oder wie seht ihr das? Bin ich da überempfindlich?
Viele liebe Grüße!
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Hallo 19D....
mir haben die Ärzte damals auch nichts erklärt.War natürlich geschockt,weil man mir sagte:Nur in Begleitung raus usw.Aufklärung sollte es in der Gesellschaft,aber auch in der Familie geben.Ich stand immer alleine da.Beim letzten Anfall wurde ich in die Psychatrie eingeliefert .Sowas dürfte nicht passieren.
Als ich dann darauf bestand,nach Hause zu wollen,meinte die ,ich solle doch noch ein Weilchen dableiben. Sogar EX Nr.2 ließ sich bequatschen.Da war ich aber böse
.Erst als ich darauf bestand man dürfte mich nicht dort drin festhalten,konnte ich weg.Konnte mich noch dran erinnern,das mich welche anfassen wollten.Denke es war eine geschlossene Abteilung.Da mein EX ja da war,müssen die ihn angerufen haben,aber auf dem Zettel mit der Telefonnr. stand aber auch das ich Epileptiker bin.Wieso bin ich dann da gelandet?Bin dann noch einmal zum Nervendoc,dann habe ich mein Rezept nur noch vom Hausarzt abgeholt,bis heute.Damit lebe ich sehr gut,vor allem,weil meine Umwelt nicht weiß,das ich das habe. Mein Vertrauen zu Menschen ist aus Erfahrung nicht gut !Das ist mir aber egal,da ich zu schade für solche B......bin.Habe ne Menge Hobbys,arbeite ganztags,und bin ein lustiger Mensch,das war nicht immer so.
grüsse kucka
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Mit der unzureichenden bzw. inkorrekten/zu sehr auf ein paar wenige, vergleichsweise seltene Extremfälle beschränkten, medialen Berichterstattung gebe ich Dir vollkommen recht.
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Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
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Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Was schliessen wir daraus?
Wohl das gleiche wie ein Kollege von mir, der an Diabetes litt: "Die beste Krankheit taugt nichts....."
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Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehn.....
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Hallo bird....
bevor ich feiern gehe,klaue ich dir jetzt mal deinen tollen Spruch...Bin hingefallen,aufgestanden,hab meine Krone(bin Löwe) gerichtet.und bin weitergegangen.Deswegen geht`s mir heute auch so gut
wünsche dir ein schönes,gesundes neues Jahr
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
na, das ist aber lieb von Dir.
Dann hat sich ja mein Spruch schon rentiert. Ich geb zu, ich hab ihn auch nur iwo geklaut. Passt iwie.
Es fällt zwar schwer, aber es ist die einzige Möglichkeit den Kopf oben zu behalten.
Und um Luft zu bekommen brauchen wir den Kopf ja oben, richtig?
Wie meinte einst ein bekannter Fussballer? "Wir stecken den Sand nicht in den Kopf..."
in diesem Sinne....alles Gute für das neue Jahr, lasst es Euch gut gehn....
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Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehn.....
Benachteiligungen im Alltag/ Möglichkeiten zur Besserung??
Nein, Du bist nicht überempfindlich. Ich war im Mai bei einem EH-Kurs und da ist auch nur über Grand Mal-Anfälle gesprochen worden.
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Ich habe das Asperger-Syndrom und manchmal eine Meinung, die nicht allen gefällt. ;o)