einstellungsgespräch
kaffeekanne, Friday, 20.01.2012, 14:50 (vor 5324 Tagen)
Ich habe gerade gelesen, dass man bei Einstellungsgesprächen keinesfalls "verpflichtet" ist, seine Epilepsie anzugeben. Man darf sogar lügen, wenn man direkt darauf angesprochen wird! Klar, je nach Beruf ist es besser oder schlechter gleich alle Fakten auf den Tisch zulegen. Aber mich beruhigt es erstmal, zu wissen dass ich damit nicht haushalten muß! Ich wurde sowas auch tatsächlich schonmal gefragt, der Unterschied war, dass ich die damalige Chefin vorher schon kannte, und sie eh Bescheid wußte. Hat mich damals auch nicht beeinflusst, aber jetzt hat sich da auch wieder einiges geändert.
Naja, ich dachte, es ist für manche hier im Forum hilfreich, das zu wissen! Hier ist auch ein Link dazu :
http://www.stern.de/wirtschaft/job/bewerbungsgespraech-bei-unzulaessigen-fragen-luegen-...
Wenn er net geht, dann halt einfach kopieren und einfügen.
Gruß, Kaffeekanne
einstellungsgespräch
Kuschel, Friday, 20.01.2012, 16:31 (vor 5324 Tagen) @ kaffeekanne
Hallo kaffeekanne,
also ich bin kein Korinthenkacker, aber ich denke man sollte immer bei der Wahrheit bleiben. Nach einer Schwangerschaft, die man noch nicht sieht, fragt auch selten ein Arbeitgeber. Aber einer Stelle, wobei man während seiner Arbeit ein Auto fahren muss, sollte man schon von sich aus sagen, dass man Epi ist. Oder bei Publikumsverkehr Ware an den Mann bringen ist auch nicht gerade von Vorteil zu lügen, wenn der Arbeitgeber nach chronischen Krankheiten fragt. Jeder soll es aber mit sich selbst ausmachen.
Kuschel
einstellungsgespräch
phanti, Friday, 20.01.2012, 16:57 (vor 5324 Tagen) @ Kuschel
hi kuschel
ich teile deine meinung es zu sagen das man epi hat
ich habe es nicht gesagt und prompt habe ich einen anfall aber ich habe eine nette chefin und die mich trotz epi eingestellt hat
arbeite im verkauf 
einstellungsgespräch
Kuschel, Friday, 20.01.2012, 17:24 (vor 5324 Tagen) @ phanti
Hi phanti,
siehste, Wahrheit währt am längsten,
Gruß Kuschel
einstellungsgespräch
Bird-of-Prey, Friday, 20.01.2012, 20:56 (vor 5324 Tagen) @ Kuschel
siehste, Wahrheit währt am längsten,
hmmm, oft, vielleicht sogar meistens, aber die Wahrheit ist heutzutage "out" und ich seh viele um mich rum, die trotz Lügen und ertappt werden ganz gut "fahren"(kleines Wortspiel)
Liegt wohl am neuen "Zeitgeist".....(?)
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Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehn.....
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kaffeekanne, Friday, 20.01.2012, 21:47 (vor 5324 Tagen) @ Bird-of-Prey
In Berufen, in denen man fahren muss, ist die Problematik sicher nochmal komplett anders. (Als Epileptiker darf man, z.b. auch keine Personen befördern, was bei meinem Beruf auch nicht unwichtig sein kann.) Ich bin der Meinung, es kommmt auf den entsprechenden Beruf an, und damit einhergehend auch auf die eigene Einstellung. Aber es ist doch auch gut zu wissen, dass das Gesetz grundsätzlich erstmal nicht vorschreibt, die ganze Problematik sofort und unaufgefordert auf den Tisch zu packen. Darauf kommt es in erster Linie an. Wie man dann handelt, bleibt am Ende jedem selbst überlassen.
einstellungsgespräch
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Saturday, 21.01.2012, 10:26 (vor 5323 Tagen) @ kaffeekanne
Ein Arbeitgeber darf meines Wissensstandes dann nach einer Krankheit fragen, auf die direkt Wahrheitsgemäß oder durch ein ärztliches Attest geantwortet werden muss, wenn sie den potentiellen/derzeitigen Arbeitnehmer bei der Ausübung seiner Arbeit über das normale Maß hinaus gefährden würde bzw. eine Gefährdung über das normale Maß für andere Menschen während dessen Arbeit darstellen würde.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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teilchenschubse, Monday, 23.01.2012, 09:57 (vor 5321 Tagen) @ kaffeekanne
Ich hatte vorletzte Woche ein Vorstellungsgespräch und hab die Symptomatik beschrieben - mit dem Ergebnis, daß ich vom Vermittler (das Gespräch wurde von einer Zeitarbeitsfirma vermittelt) durch die Blume gebeten wurde, sowas nicht wieder zu erwähnen. Der Kollege, der mit mir noch im Zimmer sitzt, sieht das auch so, obwohl er und ein damals noch anwesender anderer Kollege mich Anfang April, als ich neu und die Aussetzer noch viel häufiger waren, echt beunruhigt war.
Ich mein, jetzt bin ich ja an das Umfeld hier gewöhnt, wer weiß, was an einer neuen Arbeitsstelle ist ...
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Ich habe das Asperger-Syndrom und manchmal eine Meinung, die nicht allen gefällt. ;o)