Verzweiflung
Solche Anfälle kenn ich nur aus der Beschreibung von einer Studentin, die das jahrelang in ihrer Jugend hatte. Muss echt der Horror sein, so etwas selbst bewusst mitzubekommen - schlimmer, als jeder anderer Anfall, erzählte sie, als sie mal etwas darüber erzählte. Kann verstehen, dass sie dieses Kapitel nicht gerne anspricht.
Ich schlage vor, Du wartest mit der Entscheidung, was Du den Ärzten erzählst und ob Du selbst Deine Medikamentation veränderst, zumindest ein paar Tage, bis der Schock vorbei ist. Dann sieht das alles vielleicht nicht unbedingt rosiger aus, aber vielleicht betrachtest Du die Sache ja dann aus einem anderen Blickwinkel.
Und vergiss dabei nicht: So ärgerlich und schrecklich das heute alles für Dich war - Du hast 14 Monate lang nix gehabt. Das ist schon ein riesiger Gewinn! Und die Medis haben vielleicht sogar während des Anfalls gegriffen und diesen irgendwie gemildert - auch wenn es für Dich natürlich dadurch viel schlimmer wirkte.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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Musica,
22.01.2012, 12:11
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jess87,
22.01.2012, 12:51
- Verzweiflung - Bird-of-Prey, 22.01.2012, 13:36
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huge88,
22.01.2012, 16:43
- Verzweiflung - Musica, 22.01.2012, 17:34
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teilchenschubse,
23.01.2012, 10:00
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Musica,
24.01.2012, 17:04
- Verzweiflung - teilchenschubse, 25.01.2012, 10:02
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Musica,
24.01.2012, 17:04
- Verzweiflung - Wuseline, 23.01.2012, 12:42
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jess87,
22.01.2012, 12:51