Derealisation und Depersonalisation bei Petit Mal mit Pupill

michael1988, Thursday, 08.03.2012, 22:21 (vor 5276 Tagen)

Hallo Leute,

ich möchte euch erstmal begrüßen! Bin der Michael und bis vor kurzem die Diagnose Verdacht auf Petit Mal bekommen. Nunja … Heute hatte ich wieder mal so ein Petit Mal und das nicht zu wenig. Ich muss sagen, heute und die letzten Tage habe ich sehr wenig geschlafen, was dazu geführt hat, dass die Bereitschaft eines Petit Mals größer wurde. Jedenfalls merke ich immer folgendes (ich kann nicht immer zwischen vor und nach dem Anfall unterscheiden): Die Umgebung oder Realität fühlt sich sehr komisch an. Es treffen einige Punkte aus Derealisation und Depersonalisation (einfach mal die Liste auf Wikipedia anschauen) zu. Manchmal ist es richtig schlimm, wo ich so das Gefühl habe, ich muss flüchten. Für mich ist es halt wie ein Traum: Ich check also nichts mehr und bin total neben der Spur. Oft fehlt mir auch manchmal komplett der Bezug zur Realität. In solchen Situationen fühle ich mich total hilflos und komplett ausgeliefert. Teilweise ist auch Angst dabei (allerdings wenig).

Weil ich mich zuvor schon ein wenig im Internet über das Thema Petit Mal eingelesen habe, aber leider nicht sehr viel Informationen zu diesem Thema finden konnte, möchte ich euch mal fragen. Die Art von Anfällen (verlaufen nicht immer gleich, also Symptome sind oft anders wie ich beschrieben habe) habe ich zur Zeit häufiger. Früher hatte ich das nicht. Jendenfalls sind es bei mir ungefähr 3 Anfälle monatlich (schätze ich mal). Mal stärker, mal schwächer. 3 Anfälle konnte ich jedenfalls hautnah miterleben. Könnte ja auch sein, dass ich einen Anfall hatte, ohne, dass ich es merkte (?). Empfehlt ihr mir, Medikamente in meinem Fall zu nehmen?

Gelesen habe ich, dass manchen bei Epileptischen Anfällen peinliche Dinge passieren. Hier mal ein sehr peinliches Beispiel: http://www.epilepsie-online.de/forum/index.php?id=60970. Wenn ich das so lese, macht mir das schon sehr Angst. Muss ich auch mit solchen peinlichen Situationen rechnen?

Mir wurde gesagt, dass während meines Anfalls (war immer ansprechbar) meine Pupillen erweitert waren. Aussage eines Freundes: Tellergroß!. Ist das nach oder vor dem Anfall so? Fühle ich meine Symptome (wie oben beschrieben) immer nach oder vor einem Anfall?

Ich freue mich auf jede Antwort von euch!!

-Michael


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