So langsam gewöhnt man sich dran (Melissa 1 Jahr)
Hallo,
nachdem in den letzten Wochen bei uns mehr Verzweiflung und negative Stimmung angesagt war, ist jetzt endlich Ruhe bei uns eingekehrt. Melissa ist endlich vom Orfiril "entwöhnt". Ein neues Medikament ist noch nicht in Sicht. Am 26.03. müssen wir in die Ambulanz. Das Problem ist, dass Meli eine chronische Lebererkrankung und eine Blut-Hirnschrankenstörung hat. Das macht die Auswahl nicht gerade einfacher. Sie hatte zum Glück nur noch 3 Anfälle und die kann ich gut ertragen. Am Anfang bin ich schier verzweifelt aber jetzt kann ich ruhig und selbstbewusst bei ihr sein!
Puh, man gewöhnt sich dran und schon ist die Epilepsie weniger angsteinflösend und gar nicht so schlimm 
Im April ist dann das Langzeit EEG Monitoring und dann werden wir endlich Gewissheit haben. Sie entwickelt sich ganz toll und läuft durch die Gegend wie ein Profi
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Danke für die vielen lieben Worte und den Trost. Ich denke, dass sie damit super leben kann und eine super Lebensqualität haben wird. Aber ich hoffe auf die Chance, dass es irgendwann mal weggeht.
Eine integrative Kita haben wir gefunden und nächste Woche geht die Eingewöhnung los... Die Kita kennt sich toll mit Epilepsoe aus und betreut schon mehrere Kinder in der Gruppe.
Erst wollte ich sie am liebsten, den ganzen Tag bei mir haben, ich konnte sie keine Sekunde aus den Augen lassen. Ich hatte Panik vor der Nacht und hätte am liebsten meine Arbeit gekündigt. Aber jetzt ist alles anders. Sie soll ein normales Lebe und keine panische Mutter haben, die wie ne Glucke auf ihr rumhängt.
Lg von Saskia und Melissa