Depressionen durch Epi bzw. Medikamente

Wuseline, Sunday, 25.03.2012, 15:48 (vor 5259 Tagen) @ podi

Hallo,

das was ich hier lese spiegelt genau mein Befinden wieder.
Ich nehme auch Lamotrigin morgens 200mg und abends 300mg.
Ab November wurde ich hochdosiert. Anfangs ging es mir besser doch meine extremen Stimmungsschwankungen sind noch extremer geworden und in eine Depression umgeschlagen. Antidepressivum nehme ich noch nicht, davor scheue ich mich noch etwas.
Worunter ich auch leide ist diese extreme Dauermüdigkeit, Konzentrationsprobleme, schlechtes Kurzzeitgedächtnis usw. Das kennt Ihr sicher selber auch alles.

An den vergangenen drei Tagen ging es mir richtig schlecht.
Als ich morgens aufstand fühlte ich mich wie nach einer durchfeierten Nacht, alles tat mir weh, mir war schlecht und schwindelig und in meinem Kopf kullerte alles durcheinander.
Und gestern Abend gab es dann den großen Knall.
Zum ersten mal hatte ich einen Grand mal.
Sonst hatte ich immer nur Absencen oder diese Sprach-u. Wortaussetzer.
Irgendwann in der Nacht bin ich dann neben meinem Schreibtisch aufgewacht.
Habe mich wie betrunken gefühlt und bin nur noch ins Bett.

Heute geht es mir, abgesehen von dem blauen Auge und Beulen super gut.
Es ist wie bei einem Betrunkenen, wenn er sich übergeben hat dann geht es auch wieder besser.
Komisch. Habt Ihr das auch schon mal so erlebt?

Ob die Depris durch die Medis ausgelöst werden kann ich nicht sagen.
Was ich jedoch weiß ist dass es so ein Kreislauf ist.
Die Depris lösen Anfälle aus und diese dann wieder Depris.
Wenn man das eine so Einigermasen im Griff hat dann mildert sich das Andere auch.

LG Wuseline


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