Romanbiografie

Ursula Marsch - Mattenklott, Friday, 18.05.2012, 11:01 (vor 5204 Tagen)

Epilepsie ist in der Öffentlichkeit noch ziemlich unbekannt, auch bei Erziehern, Lehrern, Ausbildern. Das führt zu Mißverständnissen, Vorurteilen, Diskriminierung, Hilflosigkeit und Angst im Falle eines Anfalls.
Eine im März erschienene Romanbiografie von der Mutter einer erwachsenen Tochter mit generalisierter Epilepsie, Sabine Hell, soll dazu beitragen, die Krankheit in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, Betroffenen Mut zu machen, zu informieren und Ängste abzubauen.
Der Roman handelt von einem Kind einer 5 - köpfigen Familie, das nach einer Odyssee durch verschiedene Schulen, Kliniken, Ausbildungsstätten dank seiner Begabung, seines Mutes, seines Optimismus zu einem glücklichen Leben in Beruf und Familie findet.
Das Buch ist im März erschienen unter dem Titel "Eine unheimliche Macht" von Sabine Hell und im Buchhandel und bei Amazon erhältlich.

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Ursula Marsch - Mattenklott, Friday, 18.05.2012, 11:02 (vor 5204 Tagen) @ Ursula Marsch - Mattenklott

O.K.

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beatmeup, Monday, 21.05.2012, 04:44 (vor 5201 Tagen) @ Ursula Marsch - Mattenklott

"...soll dazu beitragen, die Krankheit in der Öffentlichkeit bekannter zu machen..."
... und das wird dann in einem forum mit epileptikern und angehörigen propagiert ? komische werbung !

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Musica, Monday, 21.05.2012, 14:59 (vor 5201 Tagen) @ beatmeup

Klingt nach Commerz. Musica

Romanbiografie

Mondenkind, Monday, 21.05.2012, 23:14 (vor 5200 Tagen) @ Musica

Das denke ich mir auch - vor allem, da die "Werbung" hier alle 4 Wochen erscheint - langsam finde ich das nervig...

Und noch was - wenn man schaut, was Frau Marsch - Mattenklott sonst noch so hier im Forum geschrieben hat (was nicht viel ist) - stößt man auf folgendes.

Also, wenn ich jetzt 1 und 1 zusammenzähle, sind Ursula Marsch - Mattenklott und Sabine Hell ein und dieselbe Person... Die Frage ist nur, warum gibt sie das nicht an?? Sie schreibt das Ganze so, als hätte sie dieses Buch "entdeckt" und es jetzt dringend weiterempfehlen möchte. :-|

Liebe Grüße
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

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Ursula Marsch - Mattenklott, Saturday, 26.05.2012, 10:34 (vor 5196 Tagen) @ Ursula Marsch - Mattenklott

Solche Bücher bringen keinen Gewinn für den Autor, nur jahrelange Arbeit.
Die Autorin ist betroffene Mutter einer erwachsenen Tochter mit generalisierter Epilepsie und möchte auf Wunsch ihrer Tochter anonym bleiben; ist das nachvollziehbar?
Sie hatte ein Buch einer epilepsiekranken Australierin an der Hand, als ihre Tochter
ein junges Mädchen und sie als Mutter voller Angst um ihre Tochter war.
Dieses Buch hat sie begleitet, ihr Mut gemacht und sie darin bestärkt, ihrer Tochter
eine Überbehütung zu ersparen,sie aber immer zu beraten und zu begleiten, wenn sie es wünschte.
Das Buch war im Fischer - Taschenbuchverlag erschienen unter dem Titel "Ein zerzaustes Käutzchen" und ist schon lange vergriffen. Ein ähnliches Buch hat sie auf dem Markt nicht mehr gefunden und sich entschlossen,es zu versuchen, ein ähnlich Mut machendes Buch für Betroffene zu schreiben.
Wie würden Sie die Öffentlichkeit informieren? Durch Fachbücher? Liest kein Mensch.
Hat der Film "Rainman" nicht Wunder bewirkt und eine noch viel unbekanntere Erkrankung, den Autismus, bekannt gemacht?
Sabine Hell´s Traum wäre es, wenn aus ihrem Buch auch ein su unterhaltsamer, informativer Film entstehen könnte wie Rainman.

Gruß Ursula Marsch - Mattenklott

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beatmeup, Tuesday, 29.05.2012, 01:49 (vor 5193 Tagen) @ Ursula Marsch - Mattenklott

also sollte sich jeder epileptiker/angehöriger das buch kaufen um zu erfahren wie es als angehöriger/epileptiker ist ?!

tag täglich gibts in dem forum mehr probleme und fragen, von zig personen, die beantwortet werden wollen und keine antwort, die auch nur annähernd gleichstimmig ausfällt.
... und dann soll ein einzelnes beispiel das weltbild verändern ? sehr fragwürdig.

rainman ist ein gutes beispiel, nur führt es nicht zu akzeptanz, sondern abstand. die leute wissen zwar, dass es autismus gibt, aber in ihrem weltbild sind alle autisten wie rainman.

ich würde mich verarscht fühlen, wenn ein film über einen epileptiker produziert würde.