Wie lebt ihr mit der ständigen Angst vor Anfällen?
Hallo Nicky,
bin nicht so schwer getroffen, und erst seit zwei Jahren damit konfrontiert, aber die Angst kenne ich auch. Ich versuche, mich "rational" davon zu entfernen, an etwas anderes zu denken und auch Gefahrpotential - meist emotionaler Stress - möglichst runterzufahren.
Nach Deinen sehr belastenden Erfahrungen mit dem Schlaganfall ist es klar, dass Du noch mit diesem weiterem Problem zusätzlich getroffen bist. Du brauchst auch Zeit, um Epilepsie zu akzeptieren und in Deinem jetzigen Leben zu integrieren. Ich habe mich nach der Diagnose auch heftig dagegen gewehrt und mich schließlich damit arrangiert. Dass das Medikament Dich sehr müde macht, ist oft der Fall, es läßt aber nach der Gewöhnung nach. Hier brauchst Du schon Geduld. Trinke nur, mein Flüssigkeitsbedarf ist durch die Medikamente deutlich erhöht. Einmal habe ich ein deutliches Vorzeichen bekommen, weil ich das Trinken vernachlässigt hatte.
Die Vorzeichen sind bei uns alle verschieden, versuche nicht alles als Vorzeichen zu deuten, vielleicht sind es auch nur Reaktionen auf Dein Hauptproblem. Wie ist es mit Deiner Umgebung? Kannst Du frei darüber reden? Ich fühle mich leichter, seit ich es tue, natürlich mit den Richtigen!
Wühle auch ruhig hier, frage und antworte. Mir hat dieses Forum sehr geholfen. Wir können ohne Angst oder sogar Scham über unsere Probleme kommunizieren.
Alles Gute
mezeg
gesamter Thread:
- Wie lebt ihr mit der ständigen Angst vor Anfällen? -
Nicky,
09.07.2012, 18:33
- Wie lebt ihr mit der ständigen Angst vor Anfällen? - Musica, 09.07.2012, 20:30
- Wie lebt ihr mit der ständigen Angst vor Anfällen? - sandytimmy, 09.07.2012, 21:23
- Wie lebt ihr mit der ständigen Angst vor Anfällen? - mezeg, 09.07.2012, 21:43
- Wie lebt ihr mit der ständigen Angst vor Anfällen? -
Kaheroja,
12.07.2012, 08:00
- Wie lebt ihr mit der ständigen Angst vor Anfällen? - mezeg, 12.07.2012, 17:00