Danach...

Flow, Sandhausen bei Heidelberg, Thursday, 16.08.2012, 15:04 (vor 5114 Tagen)

Hallo Zusammen,
nach meinem letzten Anfall habe ich ja beschlossen mich diesem Forum anzuschließen und bereue es bis jetzt noch nicht :) soviel erst mal zur netten Community.

Meine Frage die ich mir bisher bei jedem Anfall gestellt hab ist folgende:

Mir ist nach den Anfällen immer total schlecht Kreislauf am Ende usw. im Krankenwagen bekomme ich immer ne komplette Packung Flüssigkeit verpasst und nach 1 Stunde ( schätze ich der Blick zur Uhr kommt mir danach nie in denn Sinn) geht es wieder...

Wie ist das bei euch ?

Ich weiß nicht ob es ohne Krankenwagen und Flüssigkeit von alleine weggehen würde wenn ja wäre es für mich total angenehm einfach mich kurz ausruhen zu können und "normal" weiter zu machen...

GLG

Flo

Danach...

dannie89 ⌂, Bayern, Thursday, 16.08.2012, 15:08 (vor 5114 Tagen) @ Flow

Hey Flo,
Es geht auch ohne, auch wenn ich überwiegend psychogene Anfälle habe bin ich danach immer total mit dem Kreislauf fertig. Wenn ich einen Anfall daheim habe schlafe ich dann erst mal und dann trinke ich denn ganzen Tag bzw Abend mehr.
Kommt bei dir immer ein Krankenwagen? Hadt du oft Anfälle?
lg Daniela

--
Carpe Diem-Nutze den Tag,

Danach...

Green, Thursday, 16.08.2012, 15:10 (vor 5114 Tagen) @ Flow

Kommt der Krankenwagen den immer ..wie ist es den wenn du zuhause den Anfall hast?
Ich muss schlafen nach dem Anfall das hilft........das geht vielen
nach dem Anfall so.
Obs bei dir auch ohne Kranknewagen geht kannst du nur ausprobieren.......was soll schon passieren`?
Gruss Green

Danach...

Flow, Sandhausen bei Heidelberg, Thursday, 16.08.2012, 15:22 (vor 5114 Tagen) @ Green

Hey,

naja die letzten Anfälle waren nicht daheim sondern immer auswärts...

hatte bis jetzt nur einen Grand mal daheim und der andere war so leicht da bin ich einfach daheim geblieben hat eh keiner mitbekommen nur dadurch dass ich mein vater damal angerufen hab...

bis jetzt war ansonsten immer der Krankenwagen da ich hab aber kein bock mehr immer ins Krankenhaus zu gehen immer wieder das selbe zu erzählen und ja ist eine bekannte Epi, ja war wahrscheinlich provoziert, nein ich weiß nicht woher der kam,ja EEG mache ich blablabla dann lieg ich ne stunde inner Klinik un bringen tuts mir nix außer halt wenn ich mich i wo gestoßen hab aber dafür haben die sich dann auch nie wirklich interessiert...

Danach...

Tablettenschlucker, Freiburg, Thursday, 16.08.2012, 15:22 (vor 5114 Tagen) @ Flow

Hey Flo,

das sind die ganz normalen Nachwirkungen eines Anfalls. Die reichen von Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Kreislauf bis hin Müdigkeit und Orientierungslosigkeit. Das kann nur eine Stunde aber auch über den ganzen Tag anhalten.

Gruß
Lukas

Danach...

Flow, Sandhausen bei Heidelberg, Thursday, 16.08.2012, 15:44 (vor 5114 Tagen) @ Tablettenschlucker

okay dann werd ich mal bescheid sagen dass ich das gerne auch mal zu hause auskurieren möchte die 10 € für den Krankenwagen und die 10€ Praxisgebühr kann ich mir dann ja sparen ...

Danach...

Tablettenschlucker, Freiburg, Thursday, 16.08.2012, 15:48 (vor 5114 Tagen) @ Flow

Also bei mir ist das so das ich nach einem Anfall immer müde werde. Ich hau mich dann nochmal eine halbe Stunde aufs Ohr und gut ist.

Gruß
Lukas

Danach...

mezeg, München, Thursday, 16.08.2012, 20:32 (vor 5114 Tagen) @ Flow

okay dann werd ich mal bescheid sagen dass ich das gerne auch mal zu hause auskurieren möchte die 10 € für den Krankenwagen und die 10€ Praxisgebühr kann ich mir dann ja sparen ...

Hallo,

nach der OP hatte ich (bis jetzt...) nur 3 GM-Anfälle, alle zu Hause. Bei den zwei ersten war ich alleine zu Hause und wachte ausgeruht im Bett. Bloß: wie war ich denn sicher ins Bett gekommen???

Das dritte Mal war die jüngere Tochter anwesend, die Sanka sowie ihre Schwester anrief. Die Sanitäter wollten mich unbedingt mitnehmen, die ältere Tochter drängte auch dazu, ich wollte nur ins Bett und abends die Lamotrigin-Dosis wie besprochen erhöhen. Ich gab nach, weil ich zu müde war, um mich dagegen zu wehren.

Im KH wieder der Kampf, sie wollten mich behalten, ich wollte nicht, ich mußte akzeptieren eine CT durchzulaufen, obwohl ich planmässig die darauffolgende Woche zur MRT angemeldet war. Schließlich ließen sie mich los, die ältere Tochter, die mich abholen wollte, kam mit erheblicher Verspätung und schrie noch, dass ich das Radfahren aufgeben muß, bis ich gedroht habe, aus dem Auto zu springen, um endlich einen freien Kopf zu bekommen. In der "anonymen" U-Bahn wäre es viel entspannter gewesen.

Daher meine definitive Entscheidung und ausdrückliche "Empfehlung" an Verwandten und Freunden: Laß mich einfach in Ruhe, ich fühle automatisch und auch bei Bewußtlosigkeit, was ich brauche

mezeg

Danach...

Tablettenschlucker, Freiburg, Thursday, 16.08.2012, 20:48 (vor 5113 Tagen) @ mezeg

Hey mezeg,

das man hinterher nicht weiß wie man ins Bett gekommen ist kenne ich auch :-P

Danach...

Flow, Sandhausen bei Heidelberg, Thursday, 16.08.2012, 21:43 (vor 5113 Tagen) @ mezeg

Hey mezeg,

mit dem aufwachen und nicht wissen wie man ins bett gekomen ist kenn ich auch ^^

Einmal drängte mein Onkel mich auch dazu in der Klinik zu bleiben sowie der arzt nur zur beobachtung ich lie? es über mich ergehen werde dies doch niemals wieder tun...

Ich werde das absofort auch machn daheim ist es mir am liebsten...

Du fährst auch Fahrrad? was genau ?

LG Flo

Danach...

mezeg, München, Friday, 17.08.2012, 09:02 (vor 5113 Tagen) @ Flow

Hallo Flo,

bei mir waren die 3 Anfälle relativ kurz, soweit ich es beurteilen kann, die Erholungsphase aber lang und wohltuedn. Vorausgesetzt, ich werde nicht dabei gestört, wie das 3. Mal.

Beim zweiten Mal habe ich wohl in der Erholungsphase einen weiteren Krampf mit leichtem Zungenbiss bekommen. Bemerkt habe ich es nur an kleine Anzeichen. Ich weiß, daß ich plötzlich aufwachte, AUF der Decke, der Kater schaute mir mit intensivem Blick vom Korridor aus zu. Als ich "definitiv" aufwachte, war ich UNTER der Decke und fand auf dem Laken einen Fleck: leicht-rosa Schaum. Dann habe ich gemerkt, daß ich wohl "bewußtlos" auf die Toilette gegangen war: alles zwar richtig und gespült, die Klobrille aber verrutscht, wahrscheinlich erfolgte der 2. Krampf an dieser Stelle. Für mich beruhigend die Tatsache, daß ich doch trotz Anfall weiß, wann ich zur Toilette muß und es umsetzen kann. Bei den nächtlichen Anfällen vor der OP (Meningeom) war es nicht so und für mich ein unheimlich belastende Problem, das mich aus Scham lange daranhinderte, der Ärztin darüber zu sprechen.

Radfahren bedeutet für mich keinen Leistungsdrang, auf dem Rennrad zu flitzen oder auf dem MTB steinige Abwege runter zu rasen. Ich fahre mit Trekkingrad durch schöne Landschaft, gut trainiert aber eben aus purem Genuß. Bei depressiven Phasen ist es immer die beste Lösung, ich muß mich bloß (na ja, nicht immer erfolgreich...) auf den Sattel setzen und zumindest im Wald in meiner Nähe eine Runde drehen. Dann sieht alles etwas leichter aus.

LG

mezeg

P.S. Falls es Dich interessiert, werfe einen Blick auf:
http://marzina.free.fr

Danach...

Kaheroja, Friday, 17.08.2012, 19:55 (vor 5113 Tagen) @ Flow

Hey flo,
Ich bekomme im Rtw immer die volle Dröhnung : diazepam, Flüssigkeit ,irgendetwas gegen Übelkeit mindestens zwei decken weil ich frier wie blöd.
VG

Danach...

Jasse( wer sonst??) ⌂, Tuesday, 21.08.2012, 20:44 (vor 5108 Tagen) @ Flow

bei mir ist es so:


ICh bekomme meinen anfall und dann bekomme ich eine tablette ( notfall tablette tavor)
in die backe geschoben von meiner mom oder so und dann ist der anfall vorbei und ich schlafe so 4-6 stunden und kann mich danach an nichts mehr erinnern und mir isst dan auch immer schwindelig und manchmal kotzte ich auch noch....

abba bei mir kommt nie ein krankenwagen!