epilepsie operation

mezeg, München, Tuesday, 09.10.2012, 19:17 (vor 5060 Tagen) @ maria4

Hallo Maria,

bin vor zwei Jahren operiert worden, weil eine Gehirnhauttumor an der linken Schläfe das Gehirn unter Druck setzte und nächtliche - lange nicht identifizierte - Anfälle provozieren.

Nach der an sich gelungenen Operation und Absetzen von Keppra nach 6 Monaten, hat es sich rausgestellt, daß die Narbe das Gebiet nicht in Ruhe läßt, sondern durch "unberhöhte Streßanfälligkeit" GM-Anfälle provozieren kann. Wenn ich mir natürlich eine absolute Befreiung von Anfällen gewünscht hatte, ist es nicht destoweniger eine unheimliche Erleichterung: keine nächstliche Anfälle mehr, nachdem ich vollkommen erschöpft im naßen Bett (:-( :-( :-( :-( :-( :-( ) aufwachte, keine GM-Anfälle mehr, seit ich auf einer ziemlich niedrigen Dosis von Lamotrigin eingestellt wurde. Ich bekomme nur noch Auras, nicht mehr so oft, nicht mehr so heftig und hoffe weiterhin sie durch Beobachtung und Bekämpfung der Auslöser noch zu minimieren.

Abgesehen davon, daß ich zur OP keine Alternative hatte, bin ich heilfroh nun auf eine viel leichtere, beherrschbare Form eingestellt zu sein.

mezeg


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