Weder lesen noch schreiben

Anmelden, Friday, 19.10.2012, 15:41 (vor 5050 Tagen)

Hallo zusammen,

Meine LG hat seit einigen Wochen eine diagnostizierte Epilepsie ohne weitere Ursachen (HT o.ä.). Zunächst wurde sie auf Keppra eingestellt. Schon nach 3-4Tagen konnte sie nicht mehr lesen und auch nicht mehr schreiben... Mal abgesehen davon, dass sie vollkommen orientierungslos den Tag verlebte.

Nach rund 2 Wochen wurde Keppra ausgeleitet und Orfiril begonnen. Bis auf die vollkommene Orientierungslosigkeit hat sich allerdings nicht allzu viel geändert. sie ist immer noch weit neben der Spur und kann nicht lesen und schreiben.... Sie meint, das wäre voll anstrengend. Besucht seien Wort zu schreiben, kann es niemand lesen. Soll sie was lesen, weiß sie nicht, was damit gemeint ist.

Kennt ihr diese Nebenwirkungen? Legt sich das ggf. In der vierten Woche? Oder sollten wir och mal zum Arzt?


LG

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kucka, Saturday, 20.10.2012, 00:00 (vor 5049 Tagen) @ Anmelden

hallo Anmelden
als ich mit meinen Medis damals anfing,ging es bis auf 6 Mylepsinum rauf,ich war keines klaren Gedankens mehr fähig.Bin dann nach Münster in die Uniklinik gekommen-Hohe Überdosierung. Hab dann sofort nur noch 3 Tabletten bekommen,dann hat sich so nach und nach alles wieder eingependelt.Bei deiner LG.könnte es auch so sein,muss aber nicht.Es könnte auch an der Tablettenart liegen.Geht noch mal zum Arzt,das kann so nicht bleiben. Viel Erfolg!
grüsse kucka

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baerli3333, Saturday, 20.10.2012, 09:38 (vor 5049 Tagen) @ Anmelden

Hallo
wie wurden die medikamente bei deiner LG eingepflegt ? langsam, sehr langsam in kleinen dosen und über einen gewöhnungszeitraum hinweg immer ein klein wenig mehr gesteigert, und dabei auch schon mal den ein oder anderen anfall noch mit in kauf genommen, oder hat man gleich so richtig losgelegt damit ab sofort ja kein anfall mehr auftritt ?
wäre m.E. eine erklärung für die doch recht krassen auswirkungen. das war jedenfalls hin und wieder mal,( hab so einige medis durchlaufen,) bei mir der fall, doppelsehen, handschrift wie ein arzt und all so ne sachen, hat sich aber später wieder gegeben.

ob ihr nochmal zum arzt gehen solltet ? nun, das steht hier doch wohl außer frage.

hat er dir eigentlich angeboten, beim auftreten von nicht erwarteten nebenwirkungen, bzw. vorkommniss, erhöhte anfallfrequenz, usw. ihm umgehend auch telefonisch zu kontaktieren ?
meiner hat, und das war gut so.

wünsche dir viel glück bei der auswahl der neuen medis
bedenke noch, auch das drum herum zählt mit

LG
Uwe

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Anmelden, Saturday, 20.10.2012, 10:28 (vor 5049 Tagen) @ baerli3333

Hi Uwe,

Vielen Dank für die Infos.

Keppra und anschließend Orfiril wurden innerhalb von 3 Tagwn auf die Normalisierung hochgefahren.

Wir gehen gleich Montag noch mal hin

Danke

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Mondenkind, Saturday, 20.10.2012, 11:28 (vor 5049 Tagen) @ Anmelden

Hab ich dich richtig verstanden? Alle beiden Medikamente innerhalb von 3 Tagen??

Dann wäre es kein Wunder, dass es deiner Freundin so geht...

Lieben Gruß
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

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Anmelden, Saturday, 20.10.2012, 11:39 (vor 5049 Tagen) @ Mondenkind

Ja, wenn ich mich richtig erinnere, wurde Keppra über einezeitraum von insgesamt es können auch 5 Tage gewesen sein abgesetzt und innerhalb des gleichen Zeitraum orfiril 300 auf 2-0-2 hochgefahren... Ich habe leid keine Ahnung davon, ob das normal ist oder nicht... Bzw. Wie man es anders macht

Aber das würde dann bedeuten, das ,ist der zeit diese Nebenwirkungen vorübergehen, oder.

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Tablettenschlucker, Freiburg, Saturday, 20.10.2012, 13:30 (vor 5049 Tagen) @ Anmelden

Hey,

also wenn dein Arzt so schnell und mit mehreren Medikamenten rum dosiert würde
ich mir einen anderen suchen. Natürlich ist es bei einer Epi das Ziel, so schnell
wie möglich das Medikament und die richtige Dosierung zu finden. Es hat aber auch
alles seine Grenzen. Wenn man so schnell hochdosiert, wie soll man da heraus-
finden ob eine niedrigere Dosis nicht schon ausreichen würde. Viel hilft viel ist
in der Medizin völlig unangebracht.

Liebe Grüße
Lukas

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Anmelden, Saturday, 20.10.2012, 17:12 (vor 5049 Tagen) @ Tablettenschlucker

Meine frage dazu war, ob es unter diesen umstaenden dann normal ist, dass solche Nebenwirkungen dabei hochkommen oder ob man noch an andere Dinge denken sollte ( parallele psychosomatische Erkrankung)

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Mondenkind, Saturday, 20.10.2012, 13:56 (vor 5049 Tagen) @ Anmelden

Wie viel Keppra hat sie denn wie lange eingenommen??

Ich hatte Keppra 1.500-0-1.500 und habe jeweils nach 6 Wochen 500 mg abgesetzt.

(Habe gleichzeitig noch Oxcarbazepin eingenommen).

Lieben Gruß
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

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Anmelden, Saturday, 20.10.2012, 17:10 (vor 5049 Tagen) @ Mondenkind

Mit Keppra ging es innerhalb weniger von 3-5 Tagen bis aus 1000 - 0 - 1000 hoch. Fuer insgesamt 2 Wochen... In der 3.ten Woche wurde es über 3-5tage ausgeschlichen und auf orfiril umgesetzt, welches beim ausschleichen von Keppra zeitgleich auf 600 - 0 - 600 hochgefahren wurde

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mezeg, München, Saturday, 20.10.2012, 19:05 (vor 5049 Tagen) @ Anmelden

Hallo,

Keppra bekam ich von einem Tag auf den anderen 500 - 0 - 500, Anfälle sollten vor der OP (10 Tage danach) vermieden werden. Kaum hatte ich die erste Tablette genommen, konnte ich nur noch auf dem Bett liegen, unfähig irgendetwas zu unternehmen.
Nach der OP bekam ich Keppra noch 6 Monate lang, diese extreme Müdigkeit nahm langsam aber wirksam ab.

mezeg

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Anmelden, Saturday, 20.10.2012, 19:58 (vor 5048 Tagen) @ mezeg

Hi,

Müdigkeit mit der Unfähigkeit zu lesen und zu schreiben????


Grüße
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